Beiträge mit ‘Frankreich’
Nachgebacken: Bäcker Süpkes Gugelhupf
Ulrike fand den Gugelhupf der alldienstäglichen Back-Aktion Tuesday with Dorie wenig überzeugend. Da hatte ich mehr Glück mit dem Rezept von Bäcker Süpke: Dessen Exemplar gehört tatsächlich zur S-Klasse der Hefeteige, wie es der Fachmann schon prophezeite - buttrig, luftig und genau richtig süß. Ich habe allerdings nur 3/4 der Teigmenge zubereitet, da ich keine zwei kleinen Gugelhupf-Formen, sondern nur eine große füllen wollte. Die Menge der Trockenfrüchte habe ich allerdings belassen - wir mögen’s gerne, wenn man die nicht suchen muss
Backen statt Kochen: Ratatouille-Tarte
Sonntags koche ich nicht gern. Weil während der ganzen Woche das Essen superpünktlich auf dem Tisch stehen muss (minutengenau bemessene Mittagspausen :-), will ich nicht auch am Wochenende auf die Uhr sehen. Also wird selten gekocht (und wenn, dann mit dem Crockpot), stattdessen ausgiebig gefrühstückt oder eben gebacken. Damit außer der Kuchen- auch die Gemüsequote erfüllt wird, gab’s diesmal eine Tarte mit Auberginen, Zucchini, Paprika und Tomaten. Die machte zwar etwas (Vorbereitungs-)Arbeit, schmeckte aber ausgezeichnet - auch noch kalt.
Fallobstverwertung: Tarte aux pommes normande
Unser Garten ist zwar 3500 Quadratmeter groß, aber außer einem Kräuterbeet gibt es darin keine “Nutzfläche”. Wozu auch? Meine Mutter versorgt die ganze Familie mit Zucchini, Spinat, Grünkohl, Obst - üblicherweise waschwannen- oder zumindest eimerweise angeliefert. Derzeit wirft es die Klaräpfel in größeren Mengen vom Baum. Diese frühe, sehr säuerliche Sorte wird beim Backen wunderbar weich und ist in meinen Augen ideales Apfelkuchen-Ausgangsmaterial. Nachdem ich sonst blechweise eher rustikalen Hefekuchen gebacken hatte, war mir diesmal nach etwas chicerem. Da kam das Rezept für eine hauchdünne Tarte mit Mandelmasse (Frangipane) gerade recht. Das Ergebnis war köstlich: Ein knusprig-dünner Teig, mandelige Zwischenschicht und viel Frucht. Ich glaube, allein für diesen Kuchen lohnt sich die Anschaffung eines guten Calvados…
Sonntagsdessert: Petits pots de crème au chocolat
“Kleine Sahnetöpfchen” - so heisst nicht nur dieses Dessert, sondern auch die hübschen Porzellantöpfchen mit Deckel, in denen es in Frankreich zubereitet wird. Die Gefäße besitze ich leider nicht, aber auch kleine, einfache Ikea-Gläser mit einer Abdeckung aus Alufolie erwiesen sich als hitzefest genug, um das Wasserbad im Slow Cooker zu überstehen. Nach einer Abkühlzeit über Nacht habe die sehr rahmigen, sehr reichhaltigen und nicht zu süßen Pots de crème mit einem Klecks Kahlua-Sahne verziert. Eignet sich bestimmt auch gut für Gäste…

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