Bread Baking Day: Morgenmuffel-Brötchen

Morgenmuffel-BrötchenWenn’s schnelle Brötchen geben soll, bringe ich meist Biscuits nach US- oder Scones auf englische Art auf den Tisch. Doch auch Hefebrötchen lassen sich ruck-zuck backen - wenn man denn am Abend vorher etwas vorarbeitet.  Am nächsten Morgen müssen die im Kühlschrank aufgegangenen Teiglinge nur noch in den nicht mal vorgeheizten Ofen geschoben werden, fertig. So wenig Mühe für so leckere frische Brötchen  - das ist mir die Meldung zum 4ten World Bread Day auf alle Fälle wert!

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Erschienen: 16. Oktober 2009
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BBD #22 Sweet Bread: Lemon Cheese Braid

Lemon Cheese BraidThis is a first - no, not the first sweet bread I baked (I wish it was, would have saved me lots of calories), but my first post in English. I admit: Most of the time I’m simply too lazy for translating and calculating back and forth. So I stick with grams and German - but this time it’ll be cups and English, since hostess Stefanie asked so nicely for it :-) The recipe I submit für Bread Baking Day #22 is a family favorite - the bread tastes delicious, stays fresh for quite a while and looks impressive, even though the “braiding” is a very simple  process. The cream cheese in the filling is a concession to American/English readers: I usually put 500 g of Quark in a draining device over a bowl, cover it with plastic wrap and use the “quark cheese” the next day. That makes for a much denser “Austrian” strudel type filling. Weiter lesen »


Erschienen: 24. Juli 2009
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Ein Frühstück mit Stars & Stripes

Pecan-Frischkäse-AufstrichStatt eines kulinarischen Länderabends, mit dem wir uns üblicherweise nach dem Urlaub bei den zahlreichen Haus-, Garten- und Haustiersittern unseres “Anwesens” bedanken, gab’s diesmal ein Länderfrühstück - denn die amerikanische Küche hat vor allem, was Frühstücksspezialitäten angeht, eine Menge zu bieten. Da gibt’s Herzhaftes wie Rührei mit Speck oder Süßes wie French Toast mit Ahorn- und Orangensirup. Schlichtes Backwerk wie Bagel lässt sich durch Räucherlachs oder raffinierte Frischkäse-Aufstriche aufpeppen. Ich hoffe, den Gästen hat’s so gut geschmeckt, dass sie auch im nächsten Jahr Kübelpflanzen wässern, Pferdestall ausmisten, Hunde Gassi führen oder Katze füttern :-)

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Erschienen: 17. August 2008
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Nachgebacken: Grießbrot mit Weizenvollkornmehl

griessbrot_kl.jpgBrot ist sch…teuer geworden, findet Dandu von Tomatengrün. Stimmt! Als kostensenkende Maßnahme - und weil Selbstgebacken nun mal besser schmeckt - hat er in seinem Blog ein Rezept für ein Grießbrot veröffentlicht. Das klang so, als ob es meiner mäkligen Familie (bitte keine groben Körner oder gar Sauerteig!) schmecken würde. Und das tat es - und wie! Ein ganz einfach zuzubereitendes Brot, aber schön feucht und sehr dezent im Geschmack. Das passt zu Marmelade genau wie zu Käse.

Inzwischen bin ich beim vierten Grießbrot angelangt und habe das Rezept für uns feingetunt: Statt Dinkelmehl verwende ich Weizenvollkornmehl, um noch ein paar Ballaststoffe mehr unterzubringen. Der Geschmack von Brotgewürz kommt hier nicht gut an, stattdessen habe ich etwas Zucker zum Teig gegeben. Mit der zunächst angegebenen Mehlmenge kam ich nicht klar, ich brauchte satte 100 Gramm mehr, damit es nicht mehr klebte. So aber wird es eines unserer Standardbrote - neben dem Haferflockenbrot, das ursprünglich von Zorra stammt, und dem schnellen Heidebrot von Petra.

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Erschienen: 21. Juni 2008
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Nachgebacken: Mini-Cornetti zum Frühstück

cornetti_kl.jpgBesten Dank für den Tipp! Zorra hatte mich beim Zimtschnecken-Rezept mit Kartoffelpüree auf ihre Mini-Cornetti aufmerksam gemacht. Auch deren Teig wird mit gekochter Kartoffel angereichert, was ihn feucht halten soll, aber vor allem wunderbar fluffig-leicht macht. Dank Zorras Hinweisen hat mich die Teigkonsistenz nicht verunsichert: Anfangs ist die Masse krümelig, später sieht sie klebrig-nass aus, lässt sich aber trotzdem prima ausrollen - vor allem nach einer Nacht Ruhe im Kühlschrank.
Meine einzige Kritik an diesem Rezept: Die Hörnchen sind viel zu lecker, um eine so kleine Menge (es sind gerade einmal 16 Mini-Hörnchen geworden) herzustellen. Wir waren nur sechs Personen zum Frühstück und es gab außerdem noch “normale” Brötchen. Die blieben dann weitgehend unbeachtet liegen, stattdessen stürzte sich alles auf die duftenden, noch lauwarmen Cornetti. Also ruhig gleich die doppelte Menge Teig zubereiten! Das macht kaum mehr Arbeit, erhöht aber die Chance festzustellen, wie die Dinger abgekühlt schmecken :-)

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Erschienen: 17. Mai 2008
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Die weltbesten Zimtschnecken - mit Kartoffelpüree!

cinroll_kl.jpgWas Zimtschnecken angeht, betrachte ich mich - ganz unbescheiden - als Expertin. Ich scanne jede Bäckertheke danach, ich folge jedem Zimtaroma, sobald ich es wittere, ich backe die Kringel oft, viel zu oft - manchmal sogar schon zum Sonntagsfrühstück. Mein bisheriges Standardrezept stammt von Allrecipes und ist ein “Nachbau” der berühmt-fluffigen Cinnabon-Zimtschnecken, die es in den USA gibt. Lässt sich das noch toppen? Ja, ich denke schon - durch die neue Zimtschnecken-Variation, die ich aus Cynthia Barcomis Backbuch habe. Der Teig ist superweich und luftig, die Füllung enthielt zwar keine Nüsse (dafür Rosinen), aber sowas lässt sich ja leicht den eigenen Zimtschnecken-Vorstellungen anpassen. “Geheime Zutat” des Teiges ist ein ordentlicher Klecks übrig gebliebenes Kartoffelpüree, das einfache aus Kartoffeln, Milch, etwas Salz und Butter. Wer das gerade nicht übrig hat, kocht eine große Kartoffel und zerdrückt sie. Genau wie bei den Schoko-Mayo-Cupcakes schmeckt man die “geheime Zutat” überhaupt nicht - ehrlich!

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Erschienen: 1. Mai 2008
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(Süßes) Artisan Bread in 5 Minutes: Zimtschnecken

zimtschneck_kl.jpgNachdem ich den ersten Versuch mit dem “Artisan Bread” erfolgreich hinter mich gebracht habe, stieß ich bei Petra und bei Steamy Kitchen auf süße Grundteige, die nach der 5-Minuten-Methode ohne Kneten auskommen und im Kühlschrank “reifen”. Petra hat Challah daraus gebacken, bei Steamy Kitchen wurden es karameltriefende, nusskrustige Sticky Buns. Die dazugehörigen Fotos sahen jeweils so verlockend aus, dass ich nicht widerstehen konnte: Der Diätvorsatz wurde (erneut) in den Sand, dafür eine Schüssel Grundteig angesetzt - als Endprodukt hatte ich mich jedoch für Zimtschnecken entschieden, die es zum Sonntagsbrunch geben sollte.

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Erschienen: 18. Februar 2008
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Sonntagsbrot: Sweet Vanilla Challah

challah_kl.jpgDie Bread Bible von Beth Hensperger war eigentlich ein Fehlkauf - ich hatte das gleichnamige Exemplar von Rose Levy Beranbaum haben wollen. Andererseits enthält der 480-seitige Band zwar wenig Grundlageninformationen, aber dennoch sehr schöne Rezepte, so zum Beispiel das für die Sweet Vanilla Challah, ein Hefebrot nach jüdischer Art. Es wird mit sehr vielen Eiern gebacken, die Krume ist zart, kuchenartig und goldgelb. Die Menge ergibt zwei interessant geformte “Turbane”, einer zum Sofort-Essen mit Butter und Marmelade, der andere zum Einfrieren. Im Originalrezept wird Vanilleessenz verwendet, ich habe selbst gemachten Vanillezucker benutzt - von ausgeschabten Vanillestangen, die ich einfach eine Weile in Haushaltszucker lege.

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Erschienen: 12. August 2007
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Zum späten Frühstück: Brunch-Kasserole

brunchcass_kl.jpgDieser herzhafte Kartoffel-Auflauf mit Käse und Speck ist eine tolle Ergänzung zum späten Frühstück am Sonntag. Oder mit einem grünen Salat ein leckeres, leichtes Mittagessen. Oder abends ein würziger Snack zu Bier oder Wein. Kurzum: Rund um die Uhr einsetzbar :-) Das Rezept habe ich vom Betreiberehepaar des “Old Stone Inn” in Waynesville, einer wunderhübschen Mountain Lodge in South Carolina (USA). Wer irgendwann den Great Smoky Mountain National Park zum Ziel hat und noch ein Quartier sucht - dieses historische B & B kann ich uneingeschränkt empfehlen. Hier schläft man unter Patchworkdecken oder beobachtet morgens aus dem Schaukelstuhl auf der Veranda die Eichhörnchen…

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Erschienen: 18. März 2007
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Zum Frühstück: Caramel Rolls - Sticky Buns

stickybun_kl.jpgMarktreif ist es noch nicht, das Geruchsinternet, an dem mehrere Firmen und Institute schon seit dem Jahr 2000 arbeiten. Einerseits bedauere ich das nicht: Ich glaube, Sauerkraut-Dunst morgens um 7 oder ne Bierfahne als Brauereiwerbung müsste ich nicht haben. Andererseits würde ich Ihnen gerne diesen heimeligen, zimtigen Duft übermitteln, den dieses süße Gebäck aus den USA verbreitet. Der Teig geht über Nacht im Kühlschrank, so muss man morgens nur noch den Ofen vorheizen, um zum Frühstück “klebrige Brötchen” zu servieren - praktisch!

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Erschienen: 21. Januar 2007
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