What’s for breakfast? Schoko-Erdnuss-Knuspermüsli

Schokomüsli aus dem Slowcooker

Blog-Event CXVII - Whats for breakfast? Müsli! (Einsendeschluss 15. März 2016)Sowas wie mich nennt man im Amerikanischen „scatterbrain“, im Deutschen „Schussel“. Das heisst, ich multitaske gern – leider nur nicht gut. So schiebe ich zum Beispiel eine Lage Knuspermüsli zum Rösten in den Backofen und dann erinnert mich das Bellen der Hunde daran, dass ich die mal schnell rauslassen müsste. Während sie durch den Garten toben, fällt mir an einer Ecke eine unselige Ansammlung von Unkraut auf und gleich darauf, dass der Stiel der Hacke mal wieder festgeschraubt werden müsste. Das komische schrille Hintergrundgeräusch halte ich für eine Benachrichtung  meines Handys und checke mal kurz, wer gerade schöne Bilder bei Instagram gepostet hat. Komisch, es schrillt immer noch – sch…, das Knuspermüsli qualmt und hat den Rauchmelder ausgelöst! Weiter lesen

Slowcooker-Quickie: Knuspermüsli mit Nüssen und Cranberries

Habt Ihr schon mal Knuspermüsli in Eurem Slowcooker geröstet? Im neuen „Slowcooker-Quickie“-Film seht Ihr in nicht mal einer Minute, wie Ihr es macht… Wer es übrigens weniger süß mag, sollte statt 100g braunem Zucker nur 50 oder 75 g verwenden – aber ich finde es so am besten. Die Trockenfrüchte könnt Ihr beliebig variieren oder die Mengen anpassen.

Nachgebacken: Butterhörnchen

ButterhörnchenRohlíki heißen sie bei Nina (Bread around the World) und im Plötzblog – ich habe dieses tschechische Weißgebäck umbenannt in Butterhörnchen, denn genau so heißen sie beim lokalen Bäcker und außerdem bringe ich es eh nie zustande, dieses „i“ mit Haken drauf auf der Tastatur zu finden… Aber egal, wie man sie auch betitelt: Die Hörnchen erhalten meine absolute Nachbackempfehlungen. Sie sind fluffig, mit feiner, nur ganz leicht knuspriger Kruste. Der Teig reift über Nacht im Kühlschrank, das macht es leicht, die Hörnchen zum Frühstück frisch auf den Tisch zu bringen. Ich habe mich an Lutz‘ Rezept gehalten und einen Milk Roux verwendet – allerdings die Menge gleich verdoppelt. Was soll ich mit vier (allerdings recht großen) Hörnchen – die inhaliert allein schon mein Sohn :-)

Blogevent Ran an den Speck: Almost Egg McMuffins

eggmuffin_gr

„Ran an den Speck“ fordert Chef Hansen beim aktuellen Blogevent auf Zorras Kochtopf.  Mich muss er nicht großartig bitten – ich liiieeebe Speck, zumindest den geräucherten, dünn geschnittenen Bacon aka Frühstücksspeck, den ich in den 80igern in meinem US-Austauschjahr kennengelernt habe. Als traditionell „süße Frühstücker“ reagierte meine Familie mit Entsetzen darauf, dass ich nach meiner Rückkehr statt Marmeladenbrot morgens Rührei wollte oder French Toast zubereitete, diesen in Ahornsirup ertränkte und ein paar salzige Speckscheiben obenauf legte. Meinen „Nachbau“ des damals in den USA schon lange erhältlichen Frühstücks-Burgers mit Speck, Käse und Ei mochten sie jedoch – allerdings als kleinen Snack zum Abendbrot. Als solcher gehört er seit inzwischen 20 Jahren zu meinem Kochrepertoire – keine hohe Küchenkunst, aber lecker!
Weiter lesen

Zum Frühstück: Bircher Müsli

Bircher MüsliManche Dinge erledigen sich von selbst. So meine geplante Recherche zum Thema Bircher Müsli, das ich jüngst zu einem Sonntagsfrühstück serviert habe. Bevor ich „mein“ Rezept (ein abgewandeltes von der Hüttenhilfe) bloggen konnte, hatte Claudia alles Wissenswerte bereits in diesem Artikel erläutert. Sie mischt frische Himbeeren unter, mir schmeckt die Kombination aus säuerlichen geriebenen Apfeln, süßen Weintrauben und knackigen Haselnüssen am besten.

Weiter lesen

Sonntagsfrühstück: French Toast

Zimt-Wirbel-BrotDass ich eine Anhängerin amerikanischer Esskultur bin (jawoll, die gibt es!) habe ich schon oft erzählt. Vor allem bin ich eine Anhängerin des amerikanischen Frühstücks, von fluffigen Pfannkuchen, zimtigen Hefeschnecken, käsigen Stratas, Eiergerichten und Speck. Oder von French Toast, der US-Version des armen Ritters und das allererste US-Gericht, dass ich damals nach Rückkehr von meinem US-Stipendium für meine Familie zubereitet habe. Supereinfach und superlecker: Weißbrotscheiben in einer Eiermilch (4 Eier, 225 ml Milch oder Sahne, etw. Vanillezucker, Prise Salz)  weichen lassen, in Butter hellbraun braten und mit reichlich Ahornsirup und einigen knusprigen Baconscheiben (jawoll, süß und salzig geht!) servieren. Besonders gut wird der French Toast, wenn nicht einfacher Sandwich-Toast, sondern dieses Cinnamon-Swirl-Bread als Grundlage dient. Ich backe es oft am Samstag und esse die ersten Scheiben frisch mit Butter und Honig, den Rest gibt’s dann am Sonntag als French Toast. Weiter lesen

Bread Baking Day: Morgenmuffel-Brötchen

Morgenmuffel-BrötchenWenn’s schnelle Brötchen geben soll, bringe ich meist Biscuits nach US- oder Scones auf englische Art auf den Tisch. Doch auch Hefebrötchen lassen sich ruck-zuck backen – wenn man denn am Abend vorher etwas vorarbeitet.  Am nächsten Morgen müssen die im Kühlschrank aufgegangenen Teiglinge nur noch in den nicht mal vorgeheizten Ofen geschoben werden, fertig. So wenig Mühe für so leckere frische Brötchen  – das ist mir die Meldung zum 4ten World Bread Day auf alle Fälle wert!

Weiter lesen

BBD #22 Sweet Bread: Lemon Cheese Braid

Lemon Cheese BraidThis is a first – no, not the first sweet bread I baked (I wish it was, would have saved me lots of calories), but my first post in English. I admit: Most of the time I’m simply too lazy for translating and calculating back and forth. So I stick with grams and German – but this time it’ll be cups and English, since hostess Stefanie asked so nicely for it :-) The recipe I submit für Bread Baking Day #22 is a family favorite – the bread tastes delicious, stays fresh for quite a while and looks impressive, even though the „braiding“ is a very simple  process. The cream cheese in the filling is a concession to American/English readers: I usually put 500 g of Quark in a draining device over a bowl, cover it with plastic wrap and use the „quark cheese“ the next day. That makes for a much denser „Austrian“ strudel type filling. Weiter lesen

Ein Frühstück mit Stars & Stripes

Pecan-Frischkäse-AufstrichStatt eines kulinarischen Länderabends, mit dem wir uns üblicherweise nach dem Urlaub bei den zahlreichen Haus-, Garten- und Haustiersittern unseres „Anwesens“ bedanken, gab’s diesmal ein Länderfrühstück – denn die amerikanische Küche hat vor allem, was Frühstücksspezialitäten angeht, eine Menge zu bieten. Da gibt’s Herzhaftes wie Rührei mit Speck oder Süßes wie French Toast mit Ahorn- und Orangensirup. Schlichtes Backwerk wie Bagel lässt sich durch Räucherlachs oder raffinierte Frischkäse-Aufstriche aufpeppen. Ich hoffe, den Gästen hat’s so gut geschmeckt, dass sie auch im nächsten Jahr Kübelpflanzen wässern, Pferdestall ausmisten, Hunde Gassi führen oder Katze füttern :-)

Weiter lesen

Nachgebacken: Grießbrot mit Weizenvollkornmehl

griessbrot_kl.jpgBrot ist sch…teuer geworden, findet Dandu von Tomatengrün. Stimmt! Als kostensenkende Maßnahme – und weil Selbstgebacken nun mal besser schmeckt – hat er in seinem Blog ein Rezept für ein Grießbrot veröffentlicht. Das klang so, als ob es meiner mäkligen Familie (bitte keine groben Körner oder gar Sauerteig!) schmecken würde. Und das tat es – und wie! Ein ganz einfach zuzubereitendes Brot, aber schön feucht und sehr dezent im Geschmack. Das passt zu Marmelade genau wie zu Käse.

Inzwischen bin ich beim vierten Grießbrot angelangt und habe das Rezept für uns feingetunt: Statt Dinkelmehl verwende ich Weizenvollkornmehl, um noch ein paar Ballaststoffe mehr unterzubringen. Der Geschmack von Brotgewürz kommt hier nicht gut an, stattdessen habe ich etwas Zucker zum Teig gegeben. Mit der zunächst angegebenen Mehlmenge kam ich nicht klar, ich brauchte satte 100 Gramm mehr, damit es nicht mehr klebte. So aber wird es eines unserer Standardbrote – neben dem Haferflockenbrot, das ursprünglich von Zorra stammt, und dem schnellen Heidebrot von Petra.

Weiter lesen