Aus dem Crockpot: Schweinerouladen mit Pilzfüllung im Speckmantel

Schweinerouladen mit Pilzfüllung im SpeckmantelDie meisten Crockys sind vermutlich unter der Woche im Einsatz und schmurgeln das Essen, während frau ihrer Erwerbstätigkeit nachgeht. Bei mir ist es genau umgekehrt: Ich arbeite im Home Office und habe unter der Woche die Möglichkeit (wenn auch nicht immer die Lust!) am Herd zu stehen. Am Wochenende dagegen sind wir viel unterwegs und daher bereitet der Crocky üblicherweise den Sonntagbraten/das Sonntagessen zu. So zum Beispiel diese feinen Schweinerouladen, die zwar etwas Vorbereitungsarbeit erfordern, dann aber ohne jegliche weitere Beaufsichtigung zu saftiger Perfektion garen.  Ehrlich - allein fürs Rouladenschmurgeln (siehe zum Beispiel hier, hier und hier) lohnt sich die Anschaffung eines Slowcookers. Weil die Röllchen nicht angebraten werden, erscheint die Sauce etwas “grieselig” - wen das stört, der hält einfach kurz den Zauberstab in die Flüssigkeit. Bei uns gab es Rösti und Salat dazu, Bandnudeln oder Salzkartoffeln passen bestimmt auch.

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Erschienen: 15. März 2010
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Aus dem Crockpot: Sellerie-Cremesuppe mit Käsetoasts

Sellerie-CremesuppeNicht dass das angedachte “52 Wochen - 52 Suppen”-Crockpotbuch schon in irgendeine konkrete Phase getreten wäre, aber *eigentlich* habe ich die Hälfte des Materials schon beisammen. Diese milde Cremesuppe ist Nummer 31 meiner privaten Suppensammlung - und gleichzeitig ein Musterbeispiel für’s Suppenkochen im Crockpot. Die Zutaten werden einfach in den Topf gegeben, garen schonend in (bevorzugt selbst gekochtem) Gemüsefond) und werden zuguterletzt schön glatt püriert. Verfeinert mit etwas Milch oder Sahne, serviert mit knusprig-würzigen Roqueforttoasts macht das delikate Selleriesüppchen echt etwas her und lässt nicht im mindesten erahnen, wie wenig Mühe das Kochen bereitet hat. Obwohl ich sonst kein Knollensellerie-Fan bin und um Staudensellerie sogar einen weiten Bogen schlage, hat mich diese Suppe überzeugt.

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Erschienen: 27. Februar 2010
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Resteverwertung deluxe: Kaffee Creme Brulee

Kaffee Creme BruleeDass sie sooo guuut werden würden, habe ich vorher ja nicht gewusst (dann hätte ich gleich die doppelte Menge gebacken!) - also blieb von den Super Chunk Cookies noch gesüßte Kondensmilch übrig. An sich kein Problem: Ich liebe dieses cremig-süße Zeugs und kann es auch ohne weiteres Zeremoniell aus der Dose löffeln. Da sprach allerdings das schlechte Gewissen ein Machtwort und ich habe stattdessen auf der britischen Carnation-Webseite nach weiteren Verwendungsmöglichkeiten gesucht. Ironischerweise meldete sich mein schlechtes Gewissen nicht, als ich dort das verlockende Rezept für Kaffee Creme Brulees entdeckte und schlußendlich die Kondensmilch dann noch mit Eigelb, Sahne, Milch und Vanille zusammenrührte :-) Die Masse stockte wunderbar im Crockpot (der Backofen geht natürlich auch) und hatte eine prima Textur - weich, cremig, sündig eben. Sowas ist wohl Resteverwertung deluxe…

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Erschienen: 20. Februar 2010
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Pseudo-Spanisch: Huhn mit Mandeln (Pollo en Pepitoria)

Spanisches MandelhuhnVon der Weihnachtsbäckerei hatte ich fast eine ganze Tüte Mandelkerne übrig, die drohten, ranzig zu werden. Bis mir das Buch Spanien - kulinarische Streifzüge wieder in die Hand fiel… Es stammt noch aus der Zeit, als ich als Tageszeitungsredakteurin für die heimischen Stadtwerke ein VIP war und jährlich mit einem Band der Reihe Sigloch Edition bedacht wurde. Die Zeiten sind leider vorbei, aber im Regal füllen die  Bücher  (u.a. Hessen, Thüringen, Schwaben, Österreich, Provence, Türkei, USA, Mexiko) fast ein ganzes Brett. Alles sehr hübsche und durch ihren Ledereinband und das feste Papier auch gebrauchstaugliche Exemplare, in die ich gerne hinein schaue, wenn ich regionale Kücheninfos brauche. Eigentlich suchte ich nach einem Dessertrezept, aber dann entdeckte ich das Mandelhuhn, das ich als Grundlage für eine Eigenkreation nahm - denn auf langwieriges stückweises Anbraten sowie ständiges Angießen und Schmurgeln hatte ich keine Lust. Mein Huhn blieb also ganz, die Sauce gab’s separat - aber das Ergebnis war sehr lecker. Und das Sigloch-Kochbuch ist eine schöne Wiederentdeckung für das Blogevent DKduW!

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Erschienen: 2. Januar 2010
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Weihnachtsdessert: Vanille-Sekt-Creme

Vanille-Sekt-CremeBeim weihnachtlichen Raclette-Essen unseres Stammtisches bin ich üblicherweise “der Nachtisch”, soll heißen, ich sorge für’s Dessert. Nachdem ich im vergangenen Jahr mit fünf Bechern Sahne kalorientechnisch wohl einen Rekord aufgestellt hatte, gab’s diesmal (vergleichsweise) Diätkost - in die lockere Vanille-Sekt-Creme von der Chefkoch-Webseite kamen für acht Portionen gerade mal 400 ml. Anders als klassische Weincreme schmeckte die Masse sehr subtil nach Alkohol, ein Fruchtpüree passt sehr gut dazu. Als Schuss in den Ofen erwies sich jedoch meine Idee, ein Weingelee mit Speisefarbe grün einzufärben, in einer Schale dünn auszugießen und es letztlich als Deko zu verwenden. Das Ausstechen von Sternen und Tannenbäumen klappte nicht, bzw. die Glibberformen ließen sich nicht vom Tellerboden lösen. Letztlich habe ich nur kleine Würfelchen zustande gebracht und aufgestreut- aber überzeugt hat mich das weder geschmacklich noch optisch.

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Erschienen: 13. Dezember 2009
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Zwiebelkuchen-Essen: Diesmal a la France…

Der Hauptgang des alljährlichen Frauenclub-Herbstessens bedarf keines Gedankens: Zwiebelkuchen, was sonst? Das Drumherum erfordert jedoch einige Überlegungen: Eine von uns ist hochgradig allergisch gegen Meeresfrüchte, eine mag keine Ziegen- oder Schafsmilchprodukte essen. Fisch- und viele Käsegerichte fallen daher schon mal weg. Was bleibt, war hier bereits nachzulesen (2006, 2007, 2008)  - in diesem Jahr habe ich mich für einen französischen Akzent entschieden: Als ersten Gang gab es eine rustikale Bauernterrine mit Blattsalaten, als Dessert eine zweifarbige Mousse au Chocolate mit einem Kompott aus getrockneten Aprikosen.

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Erschienen: 10. Oktober 2009
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Ab in den Spanienurlaub: Mit Tapas…

Nachdem wir mit unserem Austauschschüler Carlos aus Ecuador quasi einen eigenen Dolmetscher zur Verfügung haben, stand das Ziel des Sommerurlaubes schnell fest. Spanien! Am Freitag geht es ab nach Barcelona und zur Costa Dorada, wo Kultur (Mutter), Shoppen (Tochter), Fußball (Söhne & Mann) sowie Faulenzen & Strandleben (alle) geplant sind.  Als kulinarische Einstimmung für den Urlaub habe ich eine kleine Tapas-Party veranstaltet. Lecker war’s, gemütlich war’s - und bleibt’s, denn ich verzichte darauf die Rezepte aus Kochblogs & Foodwebseiten nochmals abzutippen, ich verlinke einfach :-) Was es also alles gab: Oliven, Aioli, Chorizo, Brot, Datteln im Speckmantel, Kartoffel-Tortilla, Meeresfrüchtesalat mit Weißweinessig, Bohnensalat mit Tunfisch, marinierte Gemüse mit Mandeln und Pinchos mit Senf-Honig-Marinade, zum Nachtisch natürlich Flan. Weiter lesen »


Erschienen: 29. Juli 2009
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Blogevent kleine Kuchen: Mini-Tomaten-Tartes

Mini-Tomaten-TartesHatte sie was von süß gesagt? Nee, hatte sie nicht - nur “gefragt sind erprobte Rezepte für kleine Kuchen, Torten, Pies & Co - unter Verwendung runder Formen bis 20 cm, kleiner Kastenformen oder halber Backbleche”. Nun denn: Rund und klein waren die Formen, die ich verwendet habe (Tortelettförmchen von 9 cm Durchmesser) und ich ordne mein pikantes Backwerk unter “& Co” ein. Damit dürfte ich die Kriterien der Hedonistin hoffentlich erfüllt haben! Hiermit melde ich meine Mini-Tomaten-Tartes also zum Blogevent kleine Kuchen und freue mich, dass ich (anders als er) nicht mal irgendwelche Mengen mit pi mal irgendwas umrechnen musste :-)   Stattdessen habe ich ein Rezept von ihm mit einigen Zutaten aus dem Vorrat kombiniert und mich in Sachen Foto von ihm inspirieren lassen. Die Bilder habe ich - selbstredend - nicht so hingekriegt, aber die Tartes waren verflixt lecker!

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Erschienen: 17. Juli 2009
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Zur BBD Pizzaparty: Pizzaschnecken

Beim allerersten BBD - dem Brotbacktag des Kochtopf - war ich auch schon dabei und habe Herbed Bubble Bread gebacken. Nach lang andauerndem Back-Durchhänger will ich mich nun zur 20. Ausgabe, einer Pizzaparty, nicht lumpen lassen und beteilige mich mit Pizzaschnecken. Die sind superschnell gebacken und ideales, kleckerfreies Finger Food für Picknick, Strandbad, Ausflug. Das Originalrezept vom Chefkoch  habe ich etwas verfeinert, indem ich getrocknete Tomaten und frisches Basilikum hinzugefügt habe, die eigentliche Füllung war mir etwas zu “wurstig”. Wer mag, kann natürlich auch Thunfisch, Paprika oder sonstige Lieblings-Pizza-Toppings einrollen…

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Erschienen: 29. Juni 2009
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Geburtstagskuchen: Oreo-Cupcakes

Meinem Sohn habe ich die USA-Begeisterung wohl doch mehr oder minder in die Wiege gelegt. Jedenfalls schwärmt er für New York, Hummer-SUVs, die verrückten Motorräder von OCC, Hollywood-Actionfilme, CSI. Essenstechnisch haben es ihm Pizza Hut, Kentucky Fried Chicken, Erdnussbutter angetan - und Oreo Cookies. Die gibt es inzwischen glücklicherweise auch im heimischen Supermarkt zu kaufen, so war für seine Geburtstags-Cupcakes keine Bestellung beim Spezialshop notwendig. Das Rezept für die zuckersüßen Törtchen (tscha, amerikanisches Rezept, wir reden von Zucker- und Fett-Exzessen!) findet sich auf -zig US-Webseiten (zum Beispiel hier), aber ich habe es bequemerweise von Kerstin übernommen, die mir damit die Übersetzungsarbeit abgenommen hat - danke! Zum oftmals nachgefragten Unterschied von Cupcakes und Muffins…

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Erschienen: 4. Juni 2009
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