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Cajun calls: Amerika-Menü jenseits von Fastfood

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Kategorie : Menüs

Tischdeko“Amerikanisches Essen ist mehr als Hamburger und Hot Dogs”, “amerikanisches Essen ist mehr als Hamburger und Hot Dogs”, “amerikanisches Essen ist wirklich mehr als Hamburger und Hot Dogs” – ja, ich weiss, dass ich das gelegentlich gebetsmühlenartig wiederhole :-) Gestern abend habe ich statt Worten Taten sprechen lassen und eine Frauenrunde zum Amerika-Menü nach Südstaaten-, genauer gesagt Cajun-Art, eingeladen. Einige Rezepte habe ich von USA kulinarisch, die restlichen von der Webseite von Emeril Lagasse, einem berühmten US-Fernsehkoch. Er begann seine Kochkarriere im berühmten Commander’s Palace in New Orleans und führt jetzt die Kette Emeril’s.  Es gab also:

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Aus dem Crockpot: Hühnerfrikassee

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Kategorie : Crockpot-Kochbuch, für Slowcooker

HühnerfrikasseeFast wie im Märchen: Ich äußere Wünsche und sie werden erfüllt! Im zweiten Crocky-Rundbrief an die Testköche/innen des geplanten Crockybuches habe ich ein paar Gerichte gelistet, die noch probegekocht werden müssten. Vor allem Lamm und Ente – denn das mag ich selber gar nicht gern. Was soll ich sagen? Dank Elke (siehe Frikassee-Rezept weiter unten), Anja, Jutta und Ulrike hat sich die Liste innerhalb eines Wochenendes schon gewaltig verkürzt. Besten Dank! Nun brauche ich nur noch mildtätige Seelen für ein Polenta-, Marmeladen- und Chutney-Rezepte. Freiwillige vor :-)

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Nachlese: Weihnachtsmenü 2008 in Bildern

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Kategorie : Menüs

WeihnachtstischEin Weihnachtsmenü für unsere Familie zusammenzustellen, erfordert weit mehr Diplomatie und Langmut als Kochkunst. Bitte nichts exotisches, halbgar gebratenes, krustentieriges, prominent käsiges oder bitteres. Bitte Saucen und Dressings immer separat (einer von uns isst nur trocken), bitte keinerlei Alkohol im Essen (einer von uns ist trocken). Ich bemühe mich, die Einschränkungen als Herausforderung zu sehen und habe nach ausgiebigem Stöbern vor allem auf der Essen&Trinken-Webseite folgende Zusammenstellung gewählt:

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Zu spät / zu früh: Truthahnbrust aus dem Crockpot

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Kategorie : für Slowcooker

TruthahnbrustZu spät für’s Blogevent XL: Turkey Day, zu früh für den eigentlichen Thanksgiving-Tag am Donnerstag, 27. November. Egal – gestern beim Metzger fiel mir eine schöne Putenbrust ins Auge und gleichzeitig ein, dass das angepeilte Crockpot-Kochbuch ein entsprechendes Rezept gut vertragen könnte. Fündig wurde ich in “175 Slow Cooker Classics”, einem Kochbuch, das glücklicherweise auf Suppenpulver und Konservendosen weitgehend verzichtet. Was ich hier schlicht Truthahnbrust genannt habe, hieß im Buch “Best ever Turkey Breast” – keinesfalls zu unrecht. Die Sauce schmeckte delikat, leicht nach Speck und das Fleisch, das Fleisch – so saftig kriegt man Putenbrust wohl nur im Slowcooker hin. An alle Crockys da draußen: Ausprobieren!

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Aus dem Crockpot: Tex-Mex-Burritos

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Kategorie : Crockpot-Kochbuch, für Slowcooker

TexMex-BurritoDer Kauf zweiter vermeintlicher “Slowcooker-Kochbücher” bei eBay hat mich wieder in meiner Auffassung bestärkt: Es gibt (noch) kein deutsches Slowcooker-Kochbuch. Was ich bisher in die Hände bekam, waren mehr oder minder schlecht formatierte Machwerke, entweder 1:1 aus dem Amerikanischen übertragen (inklusive Cup-Maßen und hierzulande nicht erhältlicher Zutaten) oder dreist von Webseiten abgekupfert, ob nun vom Wunderkessel oder meiner eigenen hier. Es nutzt nix – ich muss wohl doch eines selbst schreiben :-) Inhaltskonzept und Rezeptliste sind immerhin schon fertig, Schreiben und Nachkochen werden aber wohl noch einige Monate in Anspruch nehmen. In die geplante Rubrik “Schnelles Langsamkochen” – nämlich mit Fertigprodukten – habe ich diese mexikanisch angehauchte Hühnchenfüllung einsortiert. Mit warmen Weizentortillas und etwas frischer Garnitur schmeckt sie ganz hervorragend.

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Urlaubs-Mitbringsel: Hühnchen-Wildreis-Suppe

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Kategorie : Kochen

Das BBQ-Restaurant Famous Dave’s in Fredericksburg, Virginia, ist der Familie in lebhafter Erinnerung geblieben: Während unseres Sommerurlaubes in den USA kehrten wir dort ein und bestellten das “Famous Feast for four”. Was daraufhin serviert wurde, hatten wir so noch nicht gesehen: Auf dem umgedrehten Deckel einer großen, amerikanischen Alu-Mülltonne trug die Kellnerin eine ganze Seite Rippchen, ein Grillhuhn, BBQ-Schweinefleisch, Fritten, Krautsalat, Maiskolben, Bohnen, Maismuffins und diverse Saucen herein. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits die köstliche Chicken-Wildrice-Suppe als Vorspeise im Bauch und konnte vom Hauptgericht nur noch einige Häppchen probieren. Auch die anderen drei kapitulierten bald, so dass wir den Rest im “Doggybag” mit ins Hotel nahmen und am nächsten Tag nochmals satt wurden. Famous Dave’s würzige Saucen und Marinaden gibt es hierzulande leider nicht zu kaufen – insofern habe ich mich am Nachkochen der Rippchen noch nicht versucht. Für die Suppe habe ich jedoch hier ein Rezept gefunden, das gut klang und ohne “cream-of-irgendwas”-Fertigdose auskam. Sehr empfehlenswert – aber bestimmt nicht als erster Gang, wenn als zweiter das “Famous Feast” folgt. Hätte die Kellnerin mich nicht warnen können???

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Es wird Herbst: Gefüllter Hokkaido-Kürbis

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Kategorie : Kochen

Hokkaido-KürbisKürbis ist flau, mehlig und schmeckt irgendwas zwischen langweilig (als Marmelade) oder eklig (süßsauer eingelegt). Das war meine Meinung als Jugendliche. Als junge Erwachsene durfte ich dann ein Jahr in den USA verbringen und probierte dort Kürbissorten, die ich noch nie zuvor gesehen hatte, in Zubereitungsformen, an die ich nie gedacht hätte: In Muffins oder Bageln, als Kuchen, als süßliche oder herzhafte Suppe. Eine Neuentdeckung der gerade gestarteten Kürbissaison 2008 sind diese gebackenen Hokkaido-Kürbisse mit einer scharfen, mexikanisch gewürzten Hähnchenfüllung. Eine komplett Mahlzeit in sich, dabei höchst ansehnlich und alles andere als flau und mehlig!

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Bourbon Chicken New Orleans Style

Kategorie : Kochen

bourbchick_kl.jpgGibt es eigentlich ein deutsches Wort für “Food Court“? Wer schon einmal eine amerikanische Mall (oder ein Mega-Einkaufszentrum wie das Centro in Oberhausen) besucht hat, weiss zumindest, was ich meine: Die Ansammlung von Fressbuden, die sich um einen bestuhlten und betischten Platz gruppiert.

Während die “Coca-Cola Oase” des Centro allein mit Fast-Food-Ketten aufwartet, ist in den US Food Courts IMHO ein ganz neue Art Küche entstanden: Mall Cuisine. Da gibt es chinesische Gerichte, von denen noch kein Chinese je etwas gehört hat, eisige Orangendrinks, die sich vor lauter Cremigkeit kaum noch trinken lassen, wagenradgroße Cookies und Zimtschnecken, die mindestens 100 Meter weit duften. Alles hochgradig künstlich, hochgradig hochkalorisch, leider auch extrem lecker – zumindest bei dem doch sehr gelegentlichen Genuss durch Besucher aus Übersee. Ein typischer Vertreter der Mall Cuisine ist das Bourbon Chicken, das es wahlweise in einer chinesischen und Cajun-Ausprägung gibt. Ich finde vor allem die zweite Variante wirklich grandios…

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Blogvent XXX – Ingwer: Hähnchenwürfel mit warmer Ingwersauce

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Kategorie : Kochbücher, Kochen

ingwer_kl.jpgIngwer mag man – oder man mag ihn nicht. Ich mag ihn nicht und leider hat mich auch Sarah Wieners Rezept “Hähnchenwürfel mit warmer Ingwersauce” nicht vom Gegenteil überzeugen können. Der Geflügelpart war lecker und ausgesprochen kindgerecht (quasi eine Hausmacher-Version von McD Nuggets), die Sauce fand ich grässlich! Als Hauch in fernöstlichen Gerichten schmeckt mir Ingwer noch, aber wenn er so prominent daher kommt wie hier, dann endgültig nicht mehr. Mein Beitrag für das Blogevent XXX – Ingwer, diesmal ausgerichtet von Kochschlampe, bekommt also von mir selbst die Note “Sechs, setzen, Thema verfehlt”. Denn ich habe die Sauce weggeschüttet und stattdessen unsere bewährte süß-saure zubereitet :-)

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Nachlese: Weihnachtsmenü 2007 in Bildern

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Kategorie : Menüs

w2007_kl.jpgNach zwei “schweinischen” Jahren (nur was das Weihnachtsmenü anging!) stand bei uns in diesem Jahr wieder Pute auf dem Tisch – ein stattlicher Vogel von sieben Kilo, gefüllt mit einer würzigen Masse aus Laugenbrezeln, Petersilie, Speck und Zwiebeln. Sehr lecker – aber zum eigentlichen Highlight des Menüs erkläre ich das Dessert. Okay, das tue ich als bekennender Süßschnabel fast immer… Das Mascarponeparfait ist zwar ein untypischer Vertreter seiner Art, weil dafür kein Eigelb cremig geschlagen wird. Dennoch hat es eine perfekte Konsistenz und schmilzt superzart-vanillig auf der würzigen Glühweinsauce.

  • Petersilienwurzelcremesuppe mit Lachsrose (Rezept folgt unten)
  • Pute mit Semmelknödelfüllung, Rosenkohl, Feldsalat mit Nüssen
  • Mascarponeparfait mit Glühweinbirnen (Rezept folgt unten)

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Thanksgiving: Putenbrust mit Ahornsirup-Kruste (NT)

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Kategorie : Kochen

mapturkey_kl.jpgImmer am vierten Donnerstag im November feiern die US-Amerikaner Thanksgiving – das traditionelle Erntedankfest, das in der “Feiertagsordnung” einen noch höheren Rang einnimmt als Weihnachten. Traditionell kommt dabei eine ganze, gefüllte Pute auf den Festtags-Tisch. Brutzelt also heute so ein Vogel im Frankemöllschen Backofen? No way :-) So weit geht meine Amerika-Begeisterung nicht, dass ich an einem ganz normalen Wochentag für vier Personen einen derartigen Aufwand treibe. Den großen Puten-Festbraten hebe ich mir zu Weihnachten auf und Erntedank haben wir kurzerhand vorverlegt, weil ich für das neue Thanksgiving-Kochbuch eine Menge Gerichte gekocht und fotografiert habe. Highlight dabei: Die nach der Niedertemperatur-Methode gegarte Putenbrust mit Ahornsirup-Kruste, wunderbar saftig, würzig und mengenmäßig auch etwas für die Kleinfamilie.

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Aus dem Crockpot: Afrikanische Hühnerschenkel

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Kategorie : Crockpot allgemein, für Slowcooker

afrikahuhn_kl.jpgEs wird Zeit, dass der Crockyblog seinem Namen Ehre macht statt zum Backyblog zu mutieren. Also habe ich mal wieder den Crockpot angeworfen und mich dabei gefragt, wieso ich das eigentlich nicht öfter tue. Denn es ist wirklich erstaunlich, mit wie wenig Arbeit man ganz hervorragende Schmorgerichte hinbekommt.

Allerdings kann man nicht immer nur Schmorgerichte essen. Außerdem heisst wenig Arbeit nicht gleichzeitig wenig Aufwand – zumindest der gedankliche ist nicht ohne. An Tagen, an denen ich morgens um sieben schon weiss, was es mittags um eins geben soll, leistet mir der Slowcooker allerbeste Dienste. Aber manchmal weiss ich erst mittags um halb eins, was es um eins gibt, oder ich mag vor dem Frühstück noch keine Zwiebeln schmoren oder Fonds abschmecken. Die Lösung – in meinem Fall zumindest: Der Slowcooker schmurgelt unser (abendliches) Sonntagsessen. Dann muss ich erst nach dem Frühstück den Keramikeinsatz füllen, kann den ganzen Tag etwas mit der Familie etwas unternehmen und abends kehren wir alle heim in eine Küche voll verlockender Schmordüfte.

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