Slowcooker Basics im Video: Gerätekunde, Modelle & Funktionen

Welche Topfarten gibt es, was kosten die? Was ist der Vorteil einer Digitalsteuerung eines Slowcookers, brauche ich eine Anbratfunktion? Weil die (inzwischen erhältliche) Vielzahl der Slowcooker-Modelle gerade EinsteigerInnen verwirrt, habe ich ein neues Video zum Thema „Gerätekunde“ gedreht. Darin geht es um Modelltypen, Preise, Funktionen und Bezugsquelle. Schaut selbst – und lest gerne auch in der Slowcooker-Datenbank:

Gerätetest: Crock-Pot Saute 6 l mit Digitalsteuerung

Crock-Pot Saute 6l

Durch meine Küche sind ja schon viele Slowcooker gewandert – von gut & günstig (Andrew James, Silvercrest, Russell Hobbs, siehe hier) bis zu nicht so gut & teuer. Was bislang nicht darunter war: Ein original Crock-Pot®. Denn der US-Hersteller – übrigens Erfinder des elektrischen Langsamkochers – bot in Deutschland bislang nur eine sehr eingeschränkte Auswahl von Geräten an, bei denen mich weder Funktionen (Standard) noch Preis (eher hoch) reizten.

Das hat sich nun geändert: Crock-Pot® offeriert zunächst bei Amazon, bald auch im eigenen Shop mehr und auch ungewöhnlichere Modelle. Eines davon habe ich zum Testen* zugeschickt bekommen: Den Crock-Pot® Saute 6l Slowcooker** mit Duraceramic Schüssel. Aktuell ist er bei Amazon* leider gerade (noch?) nicht erhältlich, das Vorgängermodell kostet um 130 Euro. Weiter lesen

Gerätetest: „Risotto plus“ Multikocher von Sage/Gastroback

Sage Risotto Plus mit Risottozutaten

Hallo. Ich heiße Gabi und ich bin süchtig nach – Küchengeräten. Wie sonst ist es zu erklären, dass sich frau zu acht vorhandenen Slow- bzw. Multikochern auch noch Gerät Nummer neun kauft? Nun, unter anderem, weil Frau das Werbeversprechen „Risotto ohne Rühren“ gelesen hat und die matt-metallene Optik mochte. So zog also der Sage Risotto Plus bei mir ein. Ich hatte ihn bei Lakeland UK entdeckt (Preis 90 Pfund), der deutsche Ableger des Shops führt ihn nicht. Dafür kann man das Gerät hierzulande als Gastroback 42538 Design Multicook kaufen, zum Beispiel bei Saturn für 129 Euro. Weiter lesen

Gerätetest Russell Hobbs-Multikocher & Safrankartoffeln

Russell Hobbs Multikocher

Dass ich keine Freundin von Multikochern bin, habe ich ja nun schon häufig betont. Vor allem stört mich daran der Mehrpreis für Zusatzfunktionen, die ich gar nicht nutze und die komplizierte Bedienung. Punkt eins kann ich jetzt von meiner Liste streichen: Der Russell Hobbs Cook@Home Multicooker* kostet gerade mal 70 Euro und zu meinem großen Erstaunen habe ich mich dabei erwischt, dass ich ihn tatsächlich zum Reiskochen, Anbraten und anschließendem Schongaren sowie zum „normalen“ Suppenkochen benutzt habe. Die Bedienung (und die zentimeterdicke Gebrauchsanleitung) halte ich zwar für gewöhnungsbedürftig (um nicht zu sagen schlecht), aber der Hersteller hat mir versichert, dass die gerade überarbeitet und verbessert wird.

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Gerätetest: Morphy Richards Sear & Stew Compact

Sear & Stew Compact Gerätetest

Es ist eine schwere Aufgabe, das Rad neu zu erfinden. Oder die bewährte Slowcooker-Bauweise „isolierende Hülle – schwerer Steinguttopf“ neu aufzulegen. Daher gebe ich Morphy Richards zumindest einige Versuchs-Ehrenpunkte für den „Sear & Stew Slowcooker Compact“, ein neues Slowcooker-Modell, das seit einigen Monaten auf dem Markt ist. Nach einer Testreihe finde ich allerdings: Das Gerät ist ein prima Campingkocher oder eine Ersatzkochplatte. Als Langsamkocher halte ich es jedoch nur für eingeschränkt tauglich. Weiter lesen

Im Video: Hühnchen General Tso aus dem Sear & Stew

Der General hat sich bei Langsamköchinnen und -kochern seit seinem Auftauchen bei mir (in diesem Artikel) einen ziemlichen Namen gemacht. Und zwar als Schnellgericht,  das ursprünglich aus dem Wok kommt, aber durch ein langsames, genüssliches Bad in aromenreicher Asia-Sauce enorm gewinnt. Daher habe ich den General jetzt auch in meinem neuen Sear & Stew Slowcooker zubereitet – und dabei hat sich meine Ahnung bestätigt: Ein Slowcooker, der nur von unten beheizt wird, heizt von unten, äh, ganz schön stark. Aber seht selbst…

Der Lidl-Slowcooker: Ausverkauft :-(

Silvercrest SlowcookerLange Zeit war der Lidl-3,5-l-Slowcooker (siehe Marke Silvercrest in der Slowcooker-Datenbank) ein Geheimtipp für LangsamkocherInnen: Zum Knüllerpreis von nicht mal 25 Euro gab es ihn nämlich im Onlineshop des Lebensmitteldiscounters. Allerdings ist er dort jetzt nicht mehr erhältlich und eine Neuauflage ist derzeit auch nicht geplant, teilte mir auf Anfrage die Lidl-Presseabteilung mit. Schade!

Glücklicherweise gibt es Alternativen: Die „einfachen“ Töpfe von One Concept, Bristol, Andrew James und Russell Hobbs liegen in etwa demselben Preisniveau, die von Morphy Richards knapp darüber (hier eine Auswahl bei Amazon). Das Russel-Hobbs-Modell ist auch bei Lidl online erhältlich. Teurer als 30 bis 35 Euro wird es, wenn man zu Geräten greift, die sich „digital“ nennen oder einen Timer haben. Denn das heisst nicht in jedem Fall, dass man jede beliebige Zeit oder Heizstufe vorgeben kann oder dass am Ende auch tatsächlich auf Warmhalten geschaltet wird. Wer Wert auf solche Funktionen legt, sollte genau nachlesen, was mit den Begriffen gemeint ist!

Orientierungshilfe bietet – wie gesagt – die Slowcooker-Datenbank, auch bei Facebook existieren aktive Slowcooker-Gruppen, in denen man gut und freundlich geholfen wird (um es wie Verona Pooth zu sagen): Slowcooker Girls & Boys, Crocket Pot – Slowcooker, Thermi & Slowi.

Apropos helfen: Nach wie vor nehme ich Erfahrungsberichte für die Datenbank gerne entgegen – gerade auch zu den von mir so geschmähten Digitalgeräten. Bitte füllt das Formular auf dieser Seite aus – dankeschön!

Kitchen Aid Multicooker: Abhandlung zum Sinn und Unsinn von Multifunktionsgeräten

multicooker_suppeIch nenne es jetzt mal den Thermomix-Effekt: Wer sich ein (mit Verlaub) schweineteures Gerät kauft, muss es für alles Mögliche benutzen, um die Ausgabe vor sich, seinem Mann, dem Bekanntenkreis zu rechtfertigen. „Ich mach da aaaalles drin – Dips, Suppen, Brot, Kuchenteig, Saucen!“ Und das ist auch völlig in Ordnung so – wenn einem das Gerät das wert ist, soll man es guten Gewissens kaufen. Genauso ist es mit dem KitchenAid Multicooker, der (ohne Rührturm) achtmal so teuer ist wie ein günstiger Slowcooker. Dafür sollte er aber auch ein bisschen mehr können als ein normaler Slowcooker – und das tut er auch. Fragt sich jetzt nur, ob man diese Zusatzfunktionen auch nutzt und ob sie einem die Mehrausgabe wert sind. Ich für mich beantworte das mit nach vier Wochen Test mit „Nein“ – was das Gerät keinesfalls zu einem schlechten Gerät macht, aber ich gebe 239 Euro lieber anders aus 😉 Weiter lesen

Video: Multicooker-„Inboxing“ & Rezept Gulaschsuppe

Ein Satz mit X, das war wohl nix… Der erste KitchenAid Multicooker, den ich getestet habe, war offenbar defekt, da er die niedrigen Temperaturstufen „LOW“ und „Simmer“ nicht hielt. Das habe ich genauso im Video festgehalten wie den (damit etwas fehlgeschlagenen) Versuch, eine Gulaschsuppe langsam zu kochen. Ich habe sie dann schnell gekocht, das Gerät verpackt und an den Händler zurück geschickt!