Aus dem Slowcooker: Gebrannte Mandeln

gebrannte mandeln aus dem Slowcooker

Dieses Rezept hat mich Nerven gekostet. Und meine Tochter und mich gefühlte zwei Kilo zusätzlich auf den Hüften. Denn dreimal habe ich es zubereitet, bis es halbwegs ordentlich wurde – und die ersten beiden Versuchsreihen habe ich ja nicht weggeworfen. Also stand da ein knappes Kilo zimtwürziger Mandeln im Weckglas herum, nicht superknusprig, aber trotzdem eigentlich ganz lecker.  Also griff man (äh, Mutter und Tochter, Mann mag keine Mandeln) da regelmäßig hinein und naschte wieder ein paar Stück. Und nochmal. Und nochmal… Die letzte Charge war dann die, mit der ich zufrieden war, muss aber trotzdem sagen: In der Pfanne oder im Backofen werden gebrannte Mandeln besser, weil etwas knuspriger und vor allem gleichmäßiger geröstet. Also wieder ein „Kann, aber muss nicht“-Slowcooker-Rezept für Hardcore-Langsamköchinnen 😉 Oder für jemanden, der jetzt noch ein hübsches „Geschenk aus der Küche“ braucht! Weiter lesen

Geschenke aus der Küche: Fudge hell und dunkel

Hellder Fudge aus dem Slowcooker Dunkler Fudge aus dem Slowcooker

Fudge ist ein toffeeartiges  Konfekt, das aus der britischen/amerikanischen Küche stammt. Echter Fudge wird aus viel, viel Zucker mit Sahne oder Butter gekocht, bis eine bestimmte Temperatur erreicht ist. Dafür braucht es ein spezielles Zuckerthermometer, Geduld und Frustrationstoleranz, denn es ist nicht selten, dass die Masse später nicht hart oder eben zu hart wird. Deswegen haben findige Hausfrauen in den USA schokoladige „easy fudges“ entwickelt – und die allereinfachsten werden bei ganz sanfter Hitze im Slowcooker hergestellt. Nach dem Abkühlen lässt sich die Masse aus viel Schokolade, gesüßter Kondensmilch und leckeren weiteren Zutaten wie Nüssen, Likören oder auch Erdnussbutter in kleine Würfel  schneiden. In hübsche Zellophantüten verpackt, machen sich die Fudges sehr gut als kleines Geschenk aus der Küche  – und sind dabei viel schneller hergestellt als Trüffelpralinen! Weiter lesen

Frühlingsgefühle: Rhabarbersirup selbst gemacht

Rhabarbersirup selbst gemacht

Gibt es etwas Schöneres, als sich an einem der ersten richtig schönen Tage in den Garten zu setzen und genüsslich etwas Leckeres zu trinken? Das „Leckere“ ändert sich dabei ab und an: Nach Aperol Sprizz und Hugo mit selbst angesetztem Holunderblütensirup bevorzuge ich im Moment trockenen Sekt mit einem ordentlichen Schuß Rhabarbersirup. Dass man den auch ganz einfach selbst machen kann, habe ich bei Julianes „Schönertagnochgelesen und gleich ausprobiert. Ein lohnendes Projekt: Der Sirup ist superlecker, recht schnell gemacht und kostet nur Pfennige, wenn man den Garten seiner Eltern räubern kann 🙂  Weiter lesen