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Nachgebacken: Skoleboller & Quarkteilchen aus süßem 5-Minuten-Grundteig

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Kategorie : Backen

skole_kl.jpgIch hab’s nicht lassen können. Trotz bester Backstoppvorsätze (eine Wortschöpfung der Hedonistin, siehe hier) habe ich erneut eine Schüssel süßen 5-Minuten-Grundteig angesetzt. Barbaras norwegische Skoleboller sahen einfach zu verführerisch aus! Weil ein Teil des Puddings für den Nachtisch bleiben sollte, habe ich eine Hälfte der Gebäckstücke mit einer Quarkcreme gefüllt – hmm, beide Sorten waren wirklich lecker und superschnell gemacht. Bleiben nur zwei Fragen: Erstens – wie hält man jemals Backstoppvorsätze ein, wenn das Ergebnis der Zuwiderhandlung dermaßen überzeugt? Und zweitens: Was mache ich mit dem Rest des Teiges? Ich hätte da schon eine Idee

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Haselnuss-Schoko-Zopf mit süßem 5-Minuten-Grundteig

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Kategorie : Backen

hazzopf_kl.jpgWas tun mit dem Rest des süßen Grundteiges vom Wochenende? Die Frage klingt, als ob ich mir Gedanken machen müsste, was ich denn wohl backen solle. Falsch, ganz falsch. Was Backen angeht, muss ich mich bremsen: “Halt, Gabi, so lange der Kuchen von gestern noch nicht aufgegessen ist und noch sieben Brote im Tiefkühler schlummern, wird nicht schon wieder ein Teig angesetzt.” Wenn Eltern und Schwiegereltern unter der Kuchen-Mitbringsel-Last stöhnen, wenn zufällige Besucher sich nicht entscheiden können, welche der drei Sorten Gebäck sie jetzt probieren sollen, dann muss ich mal wieder einen (Back-)Gang zurück schalten. Aus genau diesem Grund wird auch der süße Grundteig nach der 5-Minuten-kein-Kneten-Methode kein Stammgast im Kühlschrank. Ich finde ihn ausgesprochen lecker und praktisch, aber sein stetiges Vorhandensein würde nur dazu führen, dass ich dauernd Zimtschnecken rolle oder Haselnuss-Schoko-Zöpfe flechte. Obwohl: Barbaras norwegische Skoleboller mit Pudding muss ich mit diesem Teig noch unbedingt ausprobieren!

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(Süßes) Artisan Bread in 5 Minutes: Zimtschnecken

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Kategorie : Backen

zimtschneck_kl.jpgNachdem ich den ersten Versuch mit dem “Artisan Bread” erfolgreich hinter mich gebracht habe, stieß ich bei Petra und bei Steamy Kitchen auf süße Grundteige, die nach der 5-Minuten-Methode ohne Kneten auskommen und im Kühlschrank “reifen”. Petra hat Challah daraus gebacken, bei Steamy Kitchen wurden es karameltriefende, nusskrustige Sticky Buns. Die dazugehörigen Fotos sahen jeweils so verlockend aus, dass ich nicht widerstehen konnte: Der Diätvorsatz wurde (erneut) in den Sand, dafür eine Schüssel Grundteig angesetzt – als Endprodukt hatte ich mich jedoch für Zimtschnecken entschieden, die es zum Sonntagsbrunch geben sollte.

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Was lange währt… Beschwipste Krapfen

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Kategorie : Backen

likkrapf_kl.jpgEierlikör-Berliner, die zweite: Nachdem ich mich im vergangenen Jahr erstmals an einem Nachbau der köstlichen (aber gar teuren) beschwipsten Krapfen aus meiner Lieblingsbäckerei versucht hatte, folgte jetzt Test 2. Dabei habe ich den Teig für “richtige Faschingskrapfen” von Kuss kocht verwendet. Das Rezept kam mit einer richtiggehenden Physikstunde daher – wie man es nämlich anstellt, dass die Krapfen so einen schönen hellen Gürtel bekommen. Als Füllung habe ich statt einer (zu flüssigen) Sahnecreme einen festeren Eierlikörpudding gekocht. Was soll ich sagen: Ich bin dem “richtigen beschwipsten Faschingskrapfen” ein gehöriges Stück näher gekommen. Die nähere und engere Familie, die sich hier nach dem gemeinsamen Karnevalszug-Gucken traf, fand das offensichtlich auch: Die 40 Stück gingen ratzputz weg. Insofern zeigt das Foto nur die fast-richtigen (aber optisch fast identischen) Krapfen anno 2007 – da blieben nämlich welche übrig zum Fotografieren :-)

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Nachgebacken: 5-Minuten-Artisan-Bread (mit Vollkorn)

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Kategorie : Brot

fivebrot_kl.jpgWie seinerzeit das Hokkaido-Milchbrot wandert gerade wieder ein Backwerk durch die Foodblog-Szene: Der Artisan Free Form Loaf nach einer wirklich verblüffend einfachen 5-Minuten-Methode. Chaosqueen hat das US-Original gebacken, Ilka hat es weiter ausgetüftelt, Schnuppschnüss es zu Baguettes geformt und Petra hat’s zu Haferflocken-Buttermilchbrötchen und einem süßen Zopf umgemodelt. All die appetitanregenden Fotos haben mich neugierig, so ist denn hier meine Version mit etwas Vollkornmehl, des guten Gewissens wegen!

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World Bread Day ’07: Schnelles Dinkel-Buchweizen-Brot

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Kategorie : Brot

buchbrot_kl.jpgWas Backzutaten angeht, sitze ich an der Quelle – mit einem Mann, der in einer Mühle arbeitet, und auf Zuruf Anruf selbst ausgefallenste Mehle mitbringt. Spezialität des Familienbetriebes ist das Schälen des harten Buchweizens. Gerade zwei Mühlen in Deutschland verstehen sich noch darauf! Buchweizen hat mit Weizen nichts zu tun, sondern ist ein Knöterichgewächs, das kargen Boden bevorzugt. Aus Buchweizenmehl, Wasser und kaltem Kaffee (kein Witz!) werden in unserer Region die traditionellen westfälischen “Pannekoken” gebacken. Als Brotmehl ist der dunkle, nussige Buchweizen weniger bekannt – Grund genug, zum World Bread Day ein Buchweizenbrot zu backen! Das Rezept stammt aus einem kleinen Kochbuch der Mühle mit Buchweizen- und Kamut-Rezepten und ist das wohl schnellste Brot, das ich bisher gebacken habe. Der Teig muss nicht einmal gehen, sondern wird kurzerhand in der Kastenform in den nicht vorgeheizten Ofen geschoben.

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Pleiten, Pech & Pannen: Rain-and-Sun Braid

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Kategorie : Brot

rainsun_kl.jpgErfahrene BrotbäckerInnen wissen das: Brot backen ist im Prinzip (wie bei Radio Eriwan :-) nicht besonders viel Arbeit. Das Kneten erledigt die Küchenmaschine, die meiste Zeit steht der Teig und geht. Okay, abwiegen und formen kann keine Maschine – aber das dauert auch nicht sooo lange.
Sehr aufwändig fand ich allerdings die Zubereitung dieses Rain-and-Sun Braid, eines Hefezopfes aus der Bread Bible von Beth Hensperger. Seinen poetischen Namen hat das Gebäck wohl von den zwei verschiedenen Teigen – dem “sonnigen” mit Maismehl und Ahornsirup und dem “verregneten” mit dunklem Buchweizen und Buttermilch. Das klang vielversprechend – aber erfüllte die Erwartungen überhaupt nicht. Das Brot erschien mir eher trocken, der Charakter der unterschiedlichen Teige kam nicht gut heraus. Von wegen “Rain & Sun”, eher “Sägemehl zweier Couleur”, das auch noch einen Haufen Arbeit gemacht hat – gibt’s wohl nicht wieder.

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Kürbis & kein Ende: Pumpkin Spice Bagels

Kategorie : Backen

pumpbagel_kl.jpgVerglichen mit dem Gelben Zentner oder dem Laternenkürbis ist der Hokkaido eine fast zierliche Kürbissorte. Und trotzdem beschäftigt uns ein Exemplar inzwischen seit fast zwei Wochen: Erst gab es Kürbissuppe, Kürbisbrot und Ilkas köstliche Kürbisquiche, trotzdem harrte immer noch ein Stückchen seiner endgültigen Verwendung. Damit habe ich nun Kürbisbagel gebacken – eine eher arbeitsaufwändige Resteverwertung, aber eine lohnende. Der Kürbis färbte die Bagel sehr appetitlich, das Aroma war zart-würzig. Am besten schmecken die Bagel ganz frisch mit Frischkäse und einer passenden Marmelade.

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Backen auf chinesisch: Pineapple Buns – Bor Lor Bao

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Kategorie : Backen, Persönliches

pineapp_kl.jpgChinesische Bäckereien – jüngst habe ich eine in Amsterdam besucht – sind für einen Europäer eine sehr fremdartige Welt: Da locken Dampfnudel-ähnliche Gebilde (Char Siu Bao), die aber mit würzigem Schweinehack gefüllt sind. Da gibt es grüne und grellrote Teiglinge, die zu probieren ich mich nie getraut habe. Da sehen “Mooncakes” nach Marzipan aus, bestehen aber aus Lotos- oder Bohnenpaste. Ich bin auf Nummer sicher gegangen und habe vier Pineapple Buns (Bor Lor Bao, auf deutsch Ananas-Brötchen) erstanden, die ich von meiner Zeit in Hawaii her kenne. Obst ist nicht drin – vielmehr haben diese Hefebällchen eine Kruste aus vanilligem Keksteig. Die wird so eingeritzt wird, dass sie einer Ananasschale ähnelt. Die süßen Brötchen als Mitbringsel kamen bei meinen Kindern – erwartungsgemäß – bestens an, so habe ich mir ein Rezept zum Nachbacken gesucht und im Bread-Bakers-Archiv gefunden.

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BBD 3: Möhren-Sonnenblumenkern-Brot

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Kategorie : Brot

moehrenbrot_kl.jpgMeine Familie besteht aus echten Westfalen, die Brot entweder als blütenweißen Stuten oder rabenschwarzen Pumpernickel mögen. Hefezopf, Rosinenbrot und Schwarzbrot essen sie, ein mildes Haferflockenbrot auch noch. Mit Verachtung wurden dagegen in den letzten Wochen meine Sauerteigversuche gestraft, egal ob es sich nun helles Sauerteigmischbrot oder Ölsaatenbrot handelte. Und auch das Möhren-Sonnenblumenkern-Brot, mein Beitrag für den Bread Baking Day 3, fand keine Gnade: “Riecht zu sauer!” Hmm, mir schmeckt es – aber wie soll ich komplette Brote allein aufessen? Ich schätze mal, meine Sauerteig-”Karriere” endet damit, bevor sie richtig angefangen hat…

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Sonntagsbrot: Sweet Vanilla Challah

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Kategorie : Brot

challah_kl.jpgDie Bread Bible von Beth Hensperger war eigentlich ein Fehlkauf – ich hatte das gleichnamige Exemplar von Rose Levy Beranbaum haben wollen. Andererseits enthält der 480-seitige Band zwar wenig Grundlageninformationen, aber dennoch sehr schöne Rezepte, so zum Beispiel das für die Sweet Vanilla Challah, ein Hefebrot nach jüdischer Art. Es wird mit sehr vielen Eiern gebacken, die Krume ist zart, kuchenartig und goldgelb. Die Menge ergibt zwei interessant geformte “Turbane”, einer zum Sofort-Essen mit Butter und Marmelade, der andere zum Einfrieren. Im Originalrezept wird Vanilleessenz verwendet, ich habe selbst gemachten Vanillezucker benutzt – von ausgeschabten Vanillestangen, die ich einfach eine Weile in Haushaltszucker lege.

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breadbakingday: Herbed Bubble Bread

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Kategorie : Brot

herbmonk_kl.jpgBrot mit Kräutern ist das Thema des ersten breadbakingday, den Zorra als neues monatliches Event im Kochtopf ausgerufen hat. Dazu eingefallen ist mir dieses herzhafte, amerikanische “Bubble Bread”, das bei Grillparties immer gut ankommt und auch hervorragend zu Pastagerichten passt. Vor allem die Kinder zupfen sich gerne die kleinen Brötchen aus der großen Form! Man könnte sicherlich auch noch Käse obenauf streuen, aber mir reicht der Frischkäse im Teig, der eine interessante frische Note gibt. Wer Knoblauchbrot mag, verwendet statt einer Prise Knoblauchgranulat eine oder mehrere zerdrückte Knoblauchzehen in der Butter zum Wälzen.

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