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Gerätetest: Möhrenkuchen aus dem “Intellichef”

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Kategorie : für Slowcooker

MöhrenkuchenDass man im Slowcooker Kuchen backen (naja, korrekterweise sollte man wohl sagen “dämpfen”) kann, habe ich schon öfter ausprobiert. Auch der 9-in-1-Multigarer “Intellichef“, den ich derzeit teste, bietet eine Backstufe. Die dauert 45 Minuten und leider fehlen in der eh knappen Bedienanleitung sämtliche Hinweise, welche Teige und Mengen dafür wohl geeignet sind. Da mir der Intellichef-Topf mit seinen etwa 4 Litern Inhalt zu meinem Slowcooker-Möhrenkuchen-Rezept  zu passen schien, habe ich kurzerhand das zubereitet und im Intellichef gebacken. Und es funktionierte prima – durch den stärker erhitzten Topfboden des Intellichefs gab es sogar so etwas wie einen Backeffekt, nämlich eine leicht knusprige Kruste unten. Nach dem Stürzen befindet sich die oben und ich habe sie mit einem Frischkäse-Frosting dekoriert. Der Kuchen war lecker – im Slowcooker zubereitet, ist er allerdings noch ein bisschen saftiger.

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Deutsch-amerikanische Freundschaft in Kuchenform

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Kategorie : Backen

Deutsch-Amerikanischer ApfelkuchenEinem Apfelkuchen, den ich gar nicht mag, bin ich bisher noch nicht begegnet. Ob schwer oder zart, zimtig oder marzipanig, mit oder ohne Sahne, Nüsse und Rosinen – irgendwie schmeckt Apfelkuchen immer gut. Mein Favorit, was die Füllung angeht, ist amerikanischer Apple Pie mit viel Zimt, getrockneten Cranberries und Ahornsirup. Weniger prickelnd finde ich dagegen den amerikanischen Pasteten-Teig, der die saftige Füllung umhüllt. Er ist schwer zu verarbeiten und liegt mit seinem hohen Gehalt an Pflanzenfett oder gar Schmalz schwer im Magen. Da lobe ich mir doch klassisch-süßen 1-2-3-Mürbeteig – und habe jetzt kurzerhand deutschen Teig, US-Füllung und amerika-typische Gitterdeko (hier eine gute Schritt-für-Schritt-Anweisung) kombiniert. Nur der Apfel ist niederländisch – mit Boskoop lässt es sich nun mal am besten backen.

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Leser-Rezept: Schneller Kürbis-Rührkuchen

Kategorie : Backen

KürbiskuchenAls langjährige Leserin meiner Amerika-Kochseite hat sich Gilda jetzt zu Wort gemeldet und ein Kürbiskuchen-Rezept geschickt, das weder Pie noch Cheesecake oder Muffin ist. Da mir genau das in der Sammlung noch fehlte, habe ich es zum Halloween-Brunch und der inoffiziellen Kücheneinweihung ausprobiert. Es muss prima gewesen sein – als ich nach den herzhaften Leckerein schlußendlich selbst ein Stückchen probieren wollte, war keines mehr da. “Wie Gewürzkuchen”, fand meine Tochter…

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Herbstküche: Kleine Kürbis-Quiches

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Kategorie : Backen

Kleine Kürbis-Quiches Zweimal im Jahr gehen eine Gruppe von Freundinnen und ich zum Flohmarkt – nicht als Besucher, sondern als Beschickerinnen. Wir belegen 20 Meter Bürgersteig, bauen erst unsere Tapetentische, Kleiderständer und Kisten voller Trödel auf und anschließend die Campingstühle und Kühltaschen. Dann folgt traditionell der kontraproduktive Teil des Geschäftes: Statt zu verkaufen, wird erstmal im Fundus der anderen geschummelt und eingekauft: “Wie, die Vase tust du weg, die ist doch total schön!” “Die Jacke könnte ich gut für die Gartenarbeit gebrauchen…” “Wieviel willst du für die elektrische Plätzchenpresse – nur zwei Euro?” Während sich das Portmonee leert, wird der Magen aufgefüllt – je nach Außentemperatur mit Prosecco oder Glühwein und einigen pikanten Häppchen. Diesmal habe ich kleine Kürbis-Quiches gebacken und dafür mein Lieblingsrezept etwas variiert – obwohl die Veranstaltung ja eigentlich “Sippelmarkt” (Zwiebelmarkt) heisst…

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Jenseits von Afrika: Scharfe gebackene Kürbisspalten

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Kategorie : Kochen

Gebackene KürbisspaltenMit Kürbissorten habe ich so meine Probleme: Welche muss man schälen, welche nicht (*1)?  Welche schmecken auch roh (*2) , welche lassen sich gut lagern (*3), welche dienen nur zur Deko (*4)? Gut, dass das Internet die passenden Antworten liefert: Zum Beispiel bei der Kürbis-Company, Hausgarten.net, Kürbishof Metz-Haag, Kürbismeister, der Bayrischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau oder natürlich beim Gärtner-Blog! Bei vielen Exoten muss ich erst mal nachsehen, was ich damit am besten anstelle, nicht so beim nussigen, milden Butternuss-Kürbis: Den schäle ich, kratze die wenigen Kerne aus und schneide ihn in nicht zu große Spalten. Schön scharf gewürzt wird daraus in 20 bis 30 Minuten im Backofen eine leckere Beilage zu kurz gebratenem Fleisch oder Fischfilet. Das hat sogar meinen kürbismuffeligen Nachwuchs überzeugt…

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Pflaumen-Amaretto-Kuchen und Blogschelte-Schelte

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Kategorie : Backen

Pflaumen-Amaretto-Kuchen“Kochseiten sind wie Internetpornos, hässlich und geschmacklos,” befindet Grischa Rodust hier bei Welt online. Hmm, hässlich und geschmacklos finde ich vor allem Pauschalurteile! Kochbücher und Kochseiten im Web gegeneinander zu stellen ist wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Das eine ist Genuss, Muße, Luxus – das andere ist Gebrauchswert, Schnelligkeit und Vielfalt. Es gibt grottige Kochseiten, jawohl – aber es gibt auch grottige Kochbücher, bei denen ich mich frage, wer die wohl lektoriert hat. Und für die habe ich dann vielleicht sogar noch Geld ausgegeben, während ich unansehnliche, nutzlose Kochseiten im Web ohne finanziellen Schaden per Mausklick schließe. Auch wenn Rodust den Chefkoch schrecklich findet – die Seite gehört zu meinen Favoriten, denn zu jeder Zutat, zu jeder Zubereitungsart findet sich schnell das passende Rezept. Auf der jahreszeitlichen Suche nach “Pflaumen” und “Grieß” stieß ich zum Beispiel auf diesen hevorragenden  Zwetschgen-Amaretti-Kuchen mit vielen positiven Kommentaren. Tja, Herr Rodust, das kann ein Kochbuch nicht: Mir Hinweise geben, wie das Rezept bei -zig anderen angekommen ist, was die geändert und eventuell verbessert haben! Das findet übrigens auch ein anderer Welt-Autor, Holger Kreitling: Vergesst Kochdarsteller! Nutzt Rezepte aus dem Netz!

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Aus dem Crockpot: Quarkauflauf mit Früchten

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Kategorie : für Slowcooker

Quarkauflauf mit Früchten“Evolution eines Rezeptes” hatte Foodfreak es genannt, als meine schwedischen Hackbällchen aus dem Crockybuch (Gott hab es selig, seufz) zunächst bei Ulrike und dann bei ihr nachgekocht und dabei kräftig verändert wurden. Evolution eines Rezeptes ist es demzufolge auch, wenn erst Heidi einen Topfenauflauf mit Kirschen verbloggt, Jutta ihn mit Stachelbeeren nachkocht und ich ihn schließlich mit Birnen und Cranberries im Crockpot zubereite. Nach zweieinhalb Stunden auf Stufe HIGH war er gar und noch wunderbar saftig. Hmm – ein köstliches, reichhaltiges Dessert nach einer einfachen Gemüsesuppe…

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Zwiebelkuchen-Essen: Diesmal a la France…

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Kategorie : Menüs

Der Hauptgang des alljährlichen Frauenclub-Herbstessens bedarf keines Gedankens: Zwiebelkuchen, was sonst? Das Drumherum erfordert jedoch einige Überlegungen: Eine von uns ist hochgradig allergisch gegen Meeresfrüchte, eine mag keine Ziegen- oder Schafsmilchprodukte essen. Fisch- und viele Käsegerichte fallen daher schon mal weg. Was bleibt, war hier bereits nachzulesen (2006, 2007, 2008)  – in diesem Jahr habe ich mich für einen französischen Akzent entschieden: Als ersten Gang gab es eine rustikale Bauernterrine mit Blattsalaten, als Dessert eine zweifarbige Mousse au Chocolate mit einem Kompott aus getrockneten Aprikosen.

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Aus dem Crockpot: Sauerkrautsuppe ungarisch

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Kategorie : für Slowcooker

SauerkrautsuppeDa Jutta es nicht an die große Glocke hängt, dass sie wöchentlich ein Crocky-Rezept bloggen will, mache ich auch kein Aufhebens davon, dass mir ein Slowcooker-Suppenkochbuch-Projekt im Kopf herum geht. Nee,  es ist reiner Zufall, dass ich vermehrt Eintöpfe und Suppen blogge – ein Zufall, der sich regelmäßig wiederholt. Übrigens zum Unwillen meiner Kinder, die gar keine Suppenfans sind und die ich dann mit einem aufwändigen Nachtisch wieder gnädig stimmen muss. So gab’s nach dieser ungarisch inspirierten Sauerkrautsuppe ein Dessert von der anderen Seite Europas, Arroz con leche, diesmal aber mit Pflaumenkompott.

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Apfelkuchen, die zweite: Maple Apple Pie

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Kategorie : Backen

Amerikanischer Apple PieDieser Apfelkuchen ist das genaue Gegenstück zu dem von vorgestern: Voller Apfelgeschmack statt subtiler Apfelnote, fest statt locker, aufwändig statt einfach. Vor allem der Teig ist etwas kompliziert zu handhaben: Er klebt und bricht gern, darf aber keinesfalls gründlich geknetet werden. Sonst wird er zäh und nicht so knusprig-bröselig, wie die Amerikaner (und ich :-) ) ihn schätzen. Wer die Mühe der Zubereitung auf sich nimmt, sollte auch die Geduld aufbringen, den Kuchen komplett auskühlen zu lassen. Erst dann ist die Füllung semi-fest und läuft nicht aus der Teighülle. Dieser Apple Pie schmeckt hervorragend mit einem Klecks Sahne oder einer Kugel Vanilleeis. Wer mag, kann getrocknete Cranberries (siehe Foto), Rosinen oder statt Ahornsirup einen Esslöffel Bourbon in die Füllung geben. Weiter lesen

Apfelkuchen, die erste: Spanischer Apfelkuchen

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Kategorie : Backen

ApfelkuchenEs ist wieder die Jahreszeit des (Apfel-)Überflusses. Wie ich hier schon beklagt habe, muss ich mich durch eimerweise Falläpfel arbeiten – da sind kleine Kuchen, wie die Hedonistin sie gerne hätte, eigentlich nicht das Mittel der Wahl, um die Mengen zu reduzieren. Es sei denn, man backt gleich vier, isst einen und verschenkt drei andere :-) Oder friert sie ein beziehungsweise bewahrt sie zwei, drei Tage auf, denn dieser saftige Rührkuchen hält sich ausgesprochen gut frisch. Dazu ist er simpel zuzubereiten und schmeckt großartig, vor allem, wenn man nicht am Rum spart. Die Haselnüsse des Originalrezeptes habe ich durch Mandeln ersetzt, das schien mir besser zu passen – ansonsten gab’s wirklich nichts zu verbessern. Weiter lesen

Aus dem Crockpot: Kürbissuppe mit Krebsfleisch

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Kategorie : für Slowcooker

Von dieser würzigen Kürbissuppe würde ich am liebsten ein ganzes Fass zubereiten und großzügig an alle Crocky-Nichtkenner oder -Skeptiker verteilen. Nach minimaler Vorbereitungszeit (geschätzte zehn Minuten) kocht sie sich selbst im Slowcooker und nach weiteren fünf Minuten Fertigstellung (pürieren, würzen, anrichten) bringt frau ein raffiniertes Herbstsüppchen auf den Tisch. Ähnlich ist es mit der Zucchinibisque aus dem Crockybuch, die Jutta hier vorstellt. Hmm, Ulrike hatte es schon mal angedacht: Vielleicht sollten wir tatsächlich ein weiteres Crockybuch nachlegen? Arbeitstitel “52 Wochen, 52 Suppen”…
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