Aus dem Crockpot: Indisches Butter-Huhn

Indisches Butter Chicken

Mit indischer Küche habe ich keine Erfahrung – den einmaligen Besuch in einer indischen Imbissbude in London, wo selbst das Beilagen-Brot Chilistückchen enthielt, zähle ich jetzt mal nicht. Mein Mund brennt heute noch in Erinnerung daran… Also kann ich nichts dazu sagen, wie authentisch indisch dieses”Butter Chicken” nun schmeckt. Mir jedenfalls schmeckt es unglaublich gut! Es enthält eine Fülle von Aromen und ist nicht zu scharf, allerdings habe ich bei der Chilipaste auch die Mindestmenge verwendet und beim Currypulver eine milde Variante gewählt. Dieses Hühnchengericht ist superschnell vorbereitet und kocht sich im Slowcooker wirklich von ganz allein. Es wäre damit sicherlich auch passend für @work-Zubereitung.

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Küchenquiz a la Wiener und ein Suppenrezept

Kichererbsensuppe mit Minz-Käse-WantansWir starten ein kleines Küchenquiz: Wenn Sarah Wiener in ihrem Kochbuch eine “Kichererbsensuppe mit Minz-Käse-Wantans” aus 500 Gramm getrockneten Kichererbsen (ergibt gegart etwa 1200 Gramm), 1,5 Liter Brühe und einem Liter Sahne kocht, für wie viele Personen ist das wohl berechnet?

a) 40 Portionen

b) 10 Portionen

c) 4 Portionen

Und wie lang ist die Garzeit, wobei wir die Einweichzeit der Kichererbsen NICHT berücksichtigen?

a) 2 Stunden

b) 1 Stunde

c) 15 Minuten

Hätten Sie’s gewusst? Richtig ist laut Original jeweils Antwort c – Sarah Wiener hat offensichtlich extrem hungrige Gäste. Und die sind dann noch so ungeduldig, dass sich der Koch genötigt sieht, eingeweichte, aber ungekochte Kichererbsen nach nur 15 Minuten Garzeit bereits zu pürieren. Das hätte eine schöne Sauerei gegeben, wenn ich zu dem Zeitpunkt meinen Zauberstab in den Topf gehalten hätte :-)  Ich habe das Rezept also erheblich verändert, indem ich die Mengen stark reduziert und vorgegarte Kichererbsen verwendet habe. Dann aber hat mir das Süppchen sehr gut gefallen, noch etwas Chili für etwas mehr Pep hinzu – hmm, leichter Indien-Einschlag, aber ziemlich schwer vom Charakter her. Eher eine Wintersuppe…

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BBD #7: Aloo Paratha – indische Kartoffelfladen

aloo_kl.jpgFladenbrote ist das Thema, das Petra von Chili und Ciabatta als Thema für den 7. Bread Baking Day gewählt hat. Sie selbst hat georgische Käsefladen zubereitet – und ihre mustergültigen Fotos zu dem Rezept können gleichzeitig als Illustration für meinen Beitrag dienen :-) Denn auch bei mir gab’s heute mittag dünne Weizenmehlfladen ohne Triebmittel – sozusagen das Urbrot. Die Füllung hier stammte allerdings aus der indischen Küche – ein sehr würzige Kartoffelmasse. Aloo Paratha sind in Indien ein beliebtes Frühstück, bei uns dienten sie als leichtes Mittagessen, zu dem es Salat und einen Joghurt-Dip gab. Chutney passt natürlich auch gut. Die Zutaten sind simpel – es braucht zwar Zeit, aber kein gut gefülltes Spezereien-Regal, um die Teigtaschen zuzubereiten, die wirklich herrlich indisch-exotisch schmecken.

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Crockpot: Indische Linsensuppe

indlinsen_kl.jpgDie rote Linse ist die geschälte Form einer Linsenart, die vor allem in Indien und in der Türkei angebaut wird. Da sie keine Samenschale mehr hat, kocht die rote Linse sehr schnell weich – oder eben auch langsam, wenn man den Crockpot benutzt. Ich konnte also den Slowcooker ansetzen und ihn anschließend drei Stunden lang vergessen, während ich im Garten das Unkraut beseitigt habe, das bei den derzeitigen Regenmengen besonders gut gedeiht. Komplettiert wurde das indisch angehauchte Mittagessen von Brotstangen nach Naan-Art – geschnitten aus aufgetautem Hefeteig, bepinselt mit Butter und bestreut mit Kreuzkümmel, Mohn- und Sesamsamen. So wenig Arbeit kann Kochen machen :-)

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Crockpot: Pilaw mit Huhn und sonnengetrockneten Tomaten

pilaw_kl.jpgDie fleischlastigen Schmorgerichte aus dem Crockpot sind zwar superlecker, aber nicht gerade typische Sommerküche. Daher habe ich jetzt ein mediterran anmutendes Rezept aus einem niederländischen Slowcooker-Buch (“Slowcooker – de nieuwe manier van koken”) ausprobiert. Das Reispilaw mit Huhn hat uns geschmacklich sehr gut gefallen, allerdings fand ich den Reis arg weich – beim nächsten Male versuche ich es mit einer kürzeren Garzeit. Gute Ergänzung zu diesem Gericht: Ein Rucola- oder Romana-Salat.

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Hühnercurry mit Zwiebeln

crockpot_kl.jpgAls Crockpotbesitzer in Deutschland fühlt man sich fast wie ein Evangelischer in Westfalen – in der Diaspora. In den USA besitzen 79 Prozent aller Haushalte einen Crocky, hierzulande wissen garantiert mehr als 79 Prozent nicht, was das ist ;-) Aber ich betätige mich mal als Prophetin: Auch hier wird der Slowcooker mehr Anhänger finden, wenn nicht mehr nur Ameriphile und Ex-Austauschstudenten seinen Ruhm verbreiten. Der Anfang ist gemacht: Beispielsweise beim Wunderkessel tauschen “ganz normale Hausfrauen” ihre für den Crockpot adaptierten Rezepte aus. Und auch hier beim Crockyblog erreichen mich ab und an Leserrezepte – zum Beispiel das indische Hühnercurry von Hermann.

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