spoon

Ab in den Spanienurlaub: Mit Tapas…

7

Kategorie : Kochen, Menüs

Nachdem wir mit unserem Austauschschüler Carlos aus Ecuador quasi einen eigenen Dolmetscher zur Verfügung haben, stand das Ziel des Sommerurlaubes schnell fest. Spanien! Am Freitag geht es ab nach Barcelona und zur Costa Dorada, wo Kultur (Mutter), Shoppen (Tochter), Fußball (Söhne & Mann) sowie Faulenzen & Strandleben (alle) geplant sind.  Als kulinarische Einstimmung für den Urlaub habe ich eine kleine Tapas-Party veranstaltet. Lecker war’s, gemütlich war’s – und bleibt’s, denn ich verzichte darauf die Rezepte aus Kochblogs & Foodwebseiten nochmals abzutippen, ich verlinke einfach :-) Was es also alles gab: Oliven, Aioli, Chorizo, Brot, Datteln im Speckmantel, Kartoffel-Tortilla, Meeresfrüchtesalat mit Weißweinessig, Bohnensalat mit Tunfisch, marinierte Gemüse mit Mandeln und Pinchos mit Senf-Honig-Marinade, zum Nachtisch natürlich Flan. Weiter lesen

Küchen der Welt: Empanadas Mendocinas aus Ecuador

7

Kategorie : Backen

In Ecuador, erzählt unser Austauschschüler Carlos, hat fast jeder Haushalt eine Emplejada, eine Vollzeit-Hausangestellte. Muss er auch, wenn die Kinder als “Pausenbrot” zur Schule so etwas mitbekommen wie diese Empanadas Mendocinas. Zugegeben, sie schmecken köstlich, lassen sich prima transportieren und kleckern nicht. Aber sie machen sooooo viel Arbeit! Für 24 mittelgroße Teigtaschen habe ich gut zwei Stunden in der Küche gestanden und das, obwohl ich schon den Teigtaschenformer benutzt habe.  Das Empanadas-Rezept habe ich von Laylita – wie überhaupt alle südamerikanischen Rezepte, die ich ausprobiert habe. Genau wie Patacones und Menestra sind auch diese Pasteten gut gelungen, vor allem der Teig (mit lauwamer Milch!) ließ sich ausgezeichnet verarbeiten. Die Hackfleischfüllung enthält nicht – wie so oft – Rosinen, ist dafür angenehm scharf. Auch die Thunfischfüllung kann ich mir lecker vorstellen.

Weiter lesen

Nachgekocht (im Crockpot): Arroz con leche

4

Kategorie : Desserts, für Slowcooker

Arroz con lecheMilchreis ist zwar lecker, aber ein bisschen “geradezu”, wie meine Mutter sagen würde – also geschmacklich nicht gerade aufregend. Wesentlich interessanter als die deutsche Version mit Zimt und Zucker fand ich den spanischen Arroz con leche, den ich in der Vorspeisenplatte gefunden habe. Er wird mit Zitronen- und Orangenschale sowie Zimtstange aromatisiert und ist nicht ganz so pappig-dick. Ich habe ihn im Slowcooker gekocht – so entfällt das Rühren und er gart ohne Aufsicht und ohne Anbrennen.

Weiter lesen

Aus dem Crockpot: Serbische Bohnensuppe

3

Kategorie : Crockpot-Kochbuch, für Slowcooker

Serbische BohnensuppeMein Arbeitstag besteht im Moment aus [STRG]+[B], [ALT]+[C], [STRG]+[V], [STRG]+[S]. Im Klartext: Crockpot-Rezepte in der RezKonvSuite bearbeiten, in die Zwischenablage kopieren, in Word einfügen, formatieren und speichern. Da ich für das (vermutlich) im Mai erscheinende Slowcooker-Kochbuch den ganzen Tag Essen denke und schreibe, kann ich nicht auch noch Essen produzieren. Stattdessen habe ich Zutaten auf Vorrat eingekauft, eine Rezeptliste zusammengestellt und lasse konsequent den Crocky schmurgeln. Vorgestern gab’s Paella-Reispfanne, gestern Gulasch und heute Serbische Bohnensuppe – ein sehr leckeres Rezept von Testköchin Isabell.

Weiter lesen

Himmlisch: Dulce de Leche Cheesecake

12

Kategorie : Desserts

Dulce de leche CheesecakeFür jemanden mit einem süßen Zahn ist Dulce de Leche eine Offenbarung: Ein sahnig-karamelliger Brotaufstrich, der in Latein- und Südamerika weit verbreitet ist. Dulce de Leche schmeckt als Füllung für Kekse, im Eis oder auf Eis, zu Obstsalat, Joghurt, zum Käsekuchen unten – oder ganz dekadent pur, direkt mit dem Löffel aus dem Glas. Der prompt einsetzende Zuckerschock ist nur noch von Claudias Karamellsauce mit gesalzener Butter zu übertreffen! In den benachbarten Niederlanden kann man Dulce de Leche in fast jedem Supermarkt kaufen, hierzulande sind französische Milchkonfitüre oder russische karamelisierte gezuckerte Kondensmilch akzeptabler Ersatz. Wer geduldig ist, kocht Dulce de Leche selbst, entweder unter Rühren, bis der Arm abfällt, oder im Wasserbad im Backofen, wie David Lebovitz es empfiehlt.
Weiter lesen

Küchen der Welt: Patacones aus Ecuador

2

Kategorie : Kochen

Kochbananen kannte ich bislang noch nicht – inzwischen schon und weiß: Banane meets Kartoffel! Nachdem mir unser Austauschschüler Carlos aus Ecuador von Patacones als Beilage zu Bohnen und Reis vorgeschwärmt hatte, konnte ich beim türkischen Gemüsehändler zwei Exemplare erstehen und habe sie nach Carlos Anweisungen zubereitet. Naja – nicht ganz. Die Mengen Salz, die Carlos verwenden wollte, sind vielleicht im schwitzigen Äquator-Klima seines Heimatlandes angebracht, in Europa aber eher untypisch. Während Carlos die knusprig-mehligen Scheibchen in die Bohnensauce stippte, habe ich für uns einen scharfen Dip dazu gemacht.

Weiter lesen

Arg spätes Neujahrsgebäck: Oliebollen

2

Kategorie : Backen

OliebollenOliebollen – wörtlich Ölkugeln – sind typisch niederländische Krapfen, die im Nachbarland vor allem zu Silvester und Neujahr gerne verzehrt werden. In unserem Nachbarort Winterswijk steht jedoch fast ganzjährig ein Händler auf dem Wochenmarkt, der mit noch lauwarmen Oliebollen, Krentenbollen (mit Rosinen), Kersenbollen (mit Kirschfüllung) oder Berliner Bollen (mit Vanillecreme) lockt. Unnötig zu sagen, dass diese Bude neben dem Blumenstand und dem Fischstand traditioneller Anlaufpunkt für die Familie ist. Nachdem ich Oliebollen bislang nur gekauft habe, ist das hier der Versuch, sie als “Recyclingprojekt” zuhause nachzubauen – das Fritierfett der tradtionellen Karnevalsberliner muss schließlich noch aufgebraucht werden. Das Rezept von der Claire-Fisher-Webseite  (komisch, mit den Niederlanden hatte ich diese Kosmetikfirma gar nicht in Verbindung gebracht) erwies sich als prima: Die Bollen sind kaum süß und sehr locker – hmm!

Weiter lesen

Küchen der Welt: Arroz con menestra aus Ecuador

3

Kategorie : Kochen

Unter italienischer, französischer, vielleicht sogar koreanischer oder skandinavischer Küche kann sich selbst ein Küchenlaie etwas vorstellen. Aber was isst man in Ecuador? Zum Beispiel Cuy (Meerschweinchen), hat mir Carlos, unser Gastschüler aus Guayaqil, erklärt. Vor allem im Hochland möge man Cuy, die Küstenbewohner bevorzugen Rindfleisch, Fisch und Meeresfrüchte. Sein Lieblingsgericht Ceviche (ein Fischcocktail mit Limettensaft und Gemüsen) konnte ich Carlos mangels wirklich frischem Fisch noch nicht servieren, wohl aber eine andere verbreitete ecuadorianische Speise: Arroz con menestra (Reis mit Bohnen), Carne asada (Grillfleisch) und Patacones (ausgebackene Kochbananen-Scheiben). Vor allem die würzigen, saucigen Bohnen schmeckten der ganzen Familie ausgezeichnet, die Bananen-”Chips” fanden wir dagegen eher geschmacksneutral.

Weiter lesen

Pleiten, Pech & Pannen: Geeister Mangopudding

2

Kategorie : Desserts

Geeister MangopuddingBeim Durcharbeiten des kiloschweren “1000 Recipes to try before you die” bin ich inzwischen bei 991 Rezepten angekommen, die ich bis zu meinem Ableben noch testen muss. Von den acht ausprobierten waren einige ganz gut (der syrische Brotsalat, die englische Blumenkohl-Cheddarsuppe), einige großartig (normannische Apfelcrepes, marokkanische Linsen-Fastensuppe) und eines ein kompletter Reinfall: Der geeiste Mangopudding mit Nüssen von den Fidschi-Inseln. Dabei klang die Zutatenliste so verheißungsvoll: Eine Milchcreme mit exotischen Gewürzen (Kardamom, Nelken, Pfeffer), kombiniert mit Macadamianüssen und Mangos. Wo Creme und Mangos allein noch hervorragend dufteten, schmeckte die geeiste Kombination aus beidem einfach schrecklich – da fehlte etwas Säure, das Aroma wirkte muffig und komischerweise bananig. Die Familie verschmähte das optisch sehr hübsche Dessert, aber die Hunde freuten sich über ein Löffelchen Menschenessen…

Weiter lesen