Beiträge mit ‘Kartoffeln’
Aus dem Crockpot: Spanische Bohnensuppe
Mit Hülsenfrüchen aus dem Slowcooker stehe ich ein bisschen auf dem Kriegsfuß. Der Grund: Die Kochzeiten aus meinen USA-Crocky-Kochbüchern stimmen selten und Kichererbsen oder Schwarzbohnen “al dente” schmecken wirklich nicht
Bei Rezepten mit Bohne, Erbse & Co. hänge ich inzwischen immer ein, zwei Stündchen dran - aber das ist dann wieder zu lange, falls andere Gemüse mitgekocht werden. Bei “gemischten Gerichten” wie dieser spanischen Bohnensuppe bin ich daher dazu übergangen, getrocknete Hülsenfrüchte im konventionellen Topf fünf bis zehn Minuten vorzukochen und über Nacht im abkühlenden Wasser “ziehen” zu lassen. Gibt’s die Bohnen pur (zum Beispiel als gebackene Bohnen, Refried Beans oder als Vorrat für spätere Verwendung) weiche ich sie nur 10 bis 12 Stunden in kaltem Wasser ein und lasse sie dann acht bis zwölf Stunden auf LOW schmurgeln.
Aus dem Crockpot: Sauerkrautsuppe ungarisch
Da Jutta es nicht an die große Glocke hängt, dass sie wöchentlich ein Crocky-Rezept bloggen will, mache ich auch kein Aufhebens davon, dass mir ein Slowcooker-Suppenkochbuch-Projekt im Kopf herum geht. Nee, es ist reiner Zufall, dass ich vermehrt Eintöpfe und Suppen blogge - ein Zufall, der sich regelmäßig wiederholt. Übrigens zum Unwillen meiner Kinder, die gar keine Suppenfans sind und die ich dann mit einem aufwändigen Nachtisch wieder gnädig stimmen muss. So gab’s nach dieser ungarisch inspirierten Sauerkrautsuppe ein Dessert von der anderen Seite Europas, Arroz con leche, diesmal aber mit Pflaumenkompott.
Zum Grillen: Rosmarin-Focaccia mit mediterraner Butter
Mit Kartoffeln in Hefeteig habe ich allerbeste Erfahrungen gemacht: Sowohl Zimtschnecken als auch Mini-Cornetti wurden superlocker und blieben lange feucht. Und auch beim Rosmarin-Focaccia von der Chefkoch-Webseite funktionierte es - obwohl ich zum Thema “feucht bleiben” eigentlich nichts sagen kann. Das luftige Brot wurde beim Grillen nämlich so schnell verzehrt, dass es nicht einmal richtig kalt wurde und die würzige mediterrane Butter (ursprünglich von essen & trinken) darauf schmolz… Zur Nachahmung ausdrücklich empfohlen!
Aus dem Crockpot: Gebackene Kartoffeln mit Thunfischfüllung
Bisschen “fleischig”, die Rezept-Zusammenstellung für das geplante Crocky-Kochbuch - das merkten Sabine und Ulrike zu recht an, nachdem sie die Rezeptliste gesichtet hatten. Im Moment bin ich also dabei, das Verhältnis Fleischgerichte : vegetarische/fleischarme/Fischgerichte etwas ausgewogener zu gestalten. Ein Schritt in diese Richtung sind diese gefüllten Kartoffeln, die hervorragend schmeckten und kinderleicht herzustellen waren. Was Zeit- und Arbeitsersparnis angeht, so würde ich den finalen Schritt (45 Minuten auf Stufe HIGH, um die Füllung zu erhitzen und den Käse zu schmelzen) eher in fünf Minuten unter dem Backofengrill abhandeln. Der heizt vor, während man die Füllung zubereitet und bräunt zudem noch schön…
Wintereinbruch: Kartoffel-Käse-Suppe
Wintereinbruch nicht nur auf den Straßen, sondern auch in der Küche: Nachdem wir in Westfalen gestern die ersten Schneeflocken des Jahres 2008 gesehen hatten, erschien mir der zunächst geplante Auberginen-Pasta-Auflauf irgendwie unpassend. Stattdessen gab’s zum Mittag eine würzige, warme Kartoffel-Käse-Suppe mit geröstetem irischen Sodabrot vom Vortag. Auch in der Suppe selbst ließen sich Reste verstecken: Etwas trocken gewordene Cheddar- und Gruyere-Abschnitte vom Sonntag sowie drei Stangen Staudensellerie, für die ich sonst keine Verwendung mehr hatte. Hmm, klinge ich gerade sehr sparsam? Bin ich eigentlich nicht - aber wenn ich Lebensmittel so “elegant” nutzen kann statt sie wegzuwerfen, dann tu ich das gerne
BBD #7: Aloo Paratha - indische Kartoffelfladen
Fladenbrote ist das Thema, das Petra von Chili und Ciabatta als Thema für den 7. Bread Baking Day gewählt hat. Sie selbst hat georgische Käsefladen zubereitet - und ihre mustergültigen Fotos zu dem Rezept können gleichzeitig als Illustration für meinen Beitrag dienen
Denn auch bei mir gab’s heute mittag dünne Weizenmehlfladen ohne Triebmittel - sozusagen das Urbrot. Die Füllung hier stammte allerdings aus der indischen Küche - ein sehr würzige Kartoffelmasse. Aloo Paratha sind in Indien ein beliebtes Frühstück, bei uns dienten sie als leichtes Mittagessen, zu dem es Salat und einen Joghurt-Dip gab. Chutney passt natürlich auch gut. Die Zutaten sind simpel - es braucht zwar Zeit, aber kein gut gefülltes Spezereien-Regal, um die Teigtaschen zuzubereiten, die wirklich herrlich indisch-exotisch schmecken.
(Süßes) Artisan Bread in 5 Minutes: Zimtschnecken
Nachdem ich den ersten Versuch mit dem “Artisan Bread” erfolgreich hinter mich gebracht habe, stieß ich bei Petra und bei Steamy Kitchen auf süße Grundteige, die nach der 5-Minuten-Methode ohne Kneten auskommen und im Kühlschrank “reifen”. Petra hat Challah daraus gebacken, bei Steamy Kitchen wurden es karameltriefende, nusskrustige Sticky Buns. Die dazugehörigen Fotos sahen jeweils so verlockend aus, dass ich nicht widerstehen konnte: Der Diätvorsatz wurde (erneut) in den Sand, dafür eine Schüssel Grundteig angesetzt - als Endprodukt hatte ich mich jedoch für Zimtschnecken entschieden, die es zum Sonntagsbrunch geben sollte.
Blogevent XXIX Bistroküche: Kartoffeltarte mit Petersilienpesto
Mit Bistroküche hat Bolli (eine Kölnerin, die in Paris wohnt) ein ungewöhnliches, aber tolles Thema für das monatliche Blogevent im Kochtopf gefunden. Obwohl ich mich im ersten Moment schon gefragt habe: Bistroküche, hmm… Was genau ist das eigentlich? Meine Erfahrungen mit Frankreich beschränken sich nämlich auf drei Tage Paris als Oberstufenschülerin, meine Erfahrung mit original französischem Essen auf Einkäufe in Bäckereien. Das spärliche Taschengeld seinerzeit reichte nicht mal für’s Bistro!
Was also kochen backen zum Blogevent? Glücklicherweise hat Bolli in ihrem Introartikel ausführlich vom Charakter von Bistro und Bistroküche erzählt. Die Kartoffeltarte mit Steinpilzen und Petersilienpesto, die ich so ähnlich in einer Essen & Trinken gesehen hatte, schien mir dazu zu passen - eine nette, eher rustikale Kleinigkeit, bei der sich wunderbar auch übrig gebliebene Salzkartoffeln verwerten lassen. Mir ist sie nur ein wenig flau geraten, also lautet mein Tipp: Den Guss sehr kräftig abschmecken, da die Kartoffeln viel Aroma “schlucken”. Ansonsten: Ein schöner Salat dazu und man hat ein prima Gästeessen.
KaPü mal anders: Mountain Mashers
Wenn ich rotschalige Kartoffeln an einem Gemüsestand entdecke, komme ich daran kaum vorbei. Der Grund ist weniger der Geschmack als die Optik: Als Schmorkartoffeln oder Wedges, im rustikalen mediterranen Kartoffelsalat mit Oliven, Rucola und getrockneten Tomaten sehen diese Knollen einfach großartig aus. Und selbst im KaPü kann man sie - ungeschält - verwenden, beweisen die “Mountain Mashers”, eine Beilage, die ich zum ersten Mal bei Tahoe Joe’s Steakrestaurant in Fresno probiert habe. Schmeckt kräftig-rustikal und hat kein bisschen was von Schonkost
Zum späten Frühstück: Brunch-Kasserole
Dieser herzhafte Kartoffel-Auflauf mit Käse und Speck ist eine tolle Ergänzung zum späten Frühstück am Sonntag. Oder mit einem grünen Salat ein leckeres, leichtes Mittagessen. Oder abends ein würziger Snack zu Bier oder Wein. Kurzum: Rund um die Uhr einsetzbar
Das Rezept habe ich vom Betreiberehepaar des “Old Stone Inn” in Waynesville, einer wunderhübschen Mountain Lodge in South Carolina (USA). Wer irgendwann den Great Smoky Mountain National Park zum Ziel hat und noch ein Quartier sucht - dieses historische B & B kann ich uneingeschränkt empfehlen. Hier schläft man unter Patchworkdecken oder beobachtet morgens aus dem Schaukelstuhl auf der Veranda die Eichhörnchen…

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