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Das Auge isst mit: Ziegenkäsetaler & Forellenmousse-Happen

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Kategorie : Persönliches, Sonstige Rezepte

Hatte ich schon erwähnt, das Küchenzierrat mit Glashaube und/oder auf Fuß meine große Schwäche ist? Ein Blick auf meinen Geschirrschrank (Foto unten) lässt es erahnen. Und dann gibt es da auch noch den halbhohen Schrank mit Backofen/Mikrowelle und den amerikanischen Kühlschrank und die Fensterbank und die andere Fensterbank… Prachtstück meiner Sammlung ist ein Geburtstagsgeschenk meiner Freundin Isa, das sie in einem niedlichen Lädchen im benachbarten Winterswijk (“Dot” an der Spoorstraat, keine Homepage, leider!) entdeckt hat: Eine Etagere, zusammengesetzt aus elfenbeinfarbenem Shabby-Chic-Porzellan. Zuckersüß – und genau richtig, um darauf Petit Fours zu präsentieren.

Wobei – ich muss zu meiner Schande gestehen: Ich habe noch nie welche angefertigt und so etwas wie Fondantüberzug überlasse ich eh lieber Tortenkünstlerinnen wie Monika oder Jutta. Bei mir gab es also kleine Cracker mit Thymian-Ziegen-Frischkäse und etwas Honig sowie Forellenmousse auf Schwarzbrotalern – vielleicht eine nette Fingerfood-Idee für Weihnachten oder Silvester?

 

 

3-Gänge-Dinner wie bei TGI Friday

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Kategorie : Menüs

TGI MenüTGI Friday’s ist mein Lieblings-US-Filialrestaurant. Ich mag vor allem die Salate, die Pastagerichte und die sündhaften Dessert-Pies. Genau diese Abfolge gab es bei meinem letzten Besuch in den USA (eine Woche Miami im Januar 2011) als “Dinnerspecial” zum unschlagbaren Preis von 12,99 Dollar. Zwar waren die jeweiligen Gänge etwas kleiner als normal, aber trotzdem mehr als ausreichend – vermutlich hat schon der Nachtisch (unglaublich cremiger Vanilla Bean Cheesecake mit weißer Schokomousse) mehr Kalorien als eine komplette Weight-Watchers-Woche! Weil ich die Gerichte allesamt so lecker fand, habe ich Copycat-Rezepte dafür gesucht und sie zuhause für meine Freundinnen nachgekocht. Das Menü:

Eissalat-Spalten

Ein hübsche (und sehr würzige) Art, den sonst doch etwas langweiligen Eissalat zu servieren: In Vierteln und bestreut mit Tomaten, Speck und Blauschimmelkäse. Auch Croutons passen gut.

Vanilla Bean Cheesecake

Bei TGI Friday wird der Kuchen nur in 12 Stücke geschnitten und obendrauf kommt noch eine Schicht Vanille-Schlagsahne. Die habe ich mir erspart – der Kuchen ist eh schon mächtig, aber auch supercremig und dezent-lecker.

 

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Vanilla Bean Cheesecake (a la TGI Friday)
Kategorien: Kuchen, Dessert, USA
Menge: 16 Stücke

========================= FÜR DEN TEIG =========================
150     Gramm  Butterkeks oder Zwieback
2      Essl. Zucker, Prise Zimt
60     Gramm  Geschmolzene Butter

======================== FÜR DIE FÜLLUNG ========================
400     Gramm  Frischkäse (Vollfettstufe)
300     Gramm  Frischkäse (Halbfettstufe)
200     Gramm  Saure Sahne
200     Gramm  Zucker
Inneres einer Vanilleschote (oder 1 Paket
– Bourbon-Vanillezucker)
3            Eier
1      Essl. Vanille-Puddingpulver (zum Kochen)

================== FÜR DIE WEISSE SCHOKOMOUSSE ==================
300        ml  Sahne
1      Essl. Puderzucker
1      Pack. Sahnesteif
100     Gramm  Halbfett-Frischkäse
200     Gramm  Weiße Schokolade

========================= ZUM GARNIEREN =========================
Fruchtsauce, frische Beeren, Schokostäbchen

============================ QUELLE ============================
eigenes Rezept
– Erfasst *RK* 27.03.2011 von
– Gabriele Frankemölle

Springform (26 cm) fetten – es muss eine sehr dicht schließende Form
sein (Füllung ist flüssig), sicherheitshalber mit Alufolie außen
ummanteln. Ofen auf 170 Grad vorheizen.

Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz zu
Krümeln rollen, Mit dem Zucker und der Butter zu einer krümeligen
Masse vermischen (am besten mit der Gabel) und auf den Boden der
Teigform geben. Mit einem Löffel oder den Fingern fest drücken,
beiseite stellen.

Alle Zutaten für die Füllung mit dem Mixer gut glatt rühren, aber
nicht luftig aufschlagen. Füllung vorsichtig auf den Teigboden
gießen. Den Kuchen 50 bis 60 Minuten backen. Im Ofen bei geöffneter
Tür auskühlen lassen, damit der Cheesecake nicht reißt. Dann einige
Stunden kühl stellen – zum Beispiel im Kühlschrank oder Keller.

Für die weiße Schokomousse die Sahne mit dem Puderzucker und dem
Sahnesteif schlagen. Kalt stellen. Die weiße Schokolade bei sehr
sanfter Hitze in einem Topf schmelzen, vom Herd nehmen, den
Frischkäse unterrühren, bis sich alles vermischt hat. Die
Schokocreeme unter die Sahne heben und alles auf den kalten
Cheesecake streichen, wieder einige Stunden kühlen.

Zum Servieren den Kuchen in Stücke schneiden, mit Fruchtsauce und
frischen Beeren servieren.

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Aus dem Crockpot: Blumenkohlsüppchen mit Cheddar

Kategorie : für Slowcooker

BlumenkohlsuppeDie wöchentliche Suppe aus dem Slowcooker ist inzwischen zur (bei den Kindern ungeliebten) Tradition geworden. Ich esse sie jedoch gerne – auch weil ich so mit wenig Aufwand eine warme Gemüsemahlzeit anbiete. Suppen decken den Flüssigkeits- und Mineralstoffbedarf des Körpers. “Schlankmacher” – naja, kalorienarm – sind sie allerdings nur, wenn man die Sahnemenge im Rezept unten stark vermindert. Auf den vorgeschlagenen pikanten Käse würde ich allerdings nicht komplett verzichten – er bringt Pepp. Unsere Suppenkaspare konnte ich leider nicht überzeugen – aber vielleicht beim nächsten Mal!

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Antizyklisches Kochen: Käsesuppe aus dem Crockpot

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Kategorie : für Slowcooker

Wer sparen will, muss antizyklisches (Kauf-)Verhalten an den Tag legen: Nicht vor Ferienbeginn tanken, Gartenmöbel im Winter erstehen, den Skianzug im Sommer. Wer seine Familie verärgern will, kocht zudem antizyklisch: Gebackene Auberginen zu Weihnachten und Wintersuppen rechtzeitig zur ersten Hitzewelle des Jahres. Sorry, ihr Lieben – das Pensum für’s geplante Suppenkochbuch muss abgearbeitet werden und im Vorrat fanden sich passenderweise Hackfleisch und Lauch. Also gab’s Lauch-Käse-Suppe, diesmal im Crocky zubereitet. Nachdem ich mich auf ungezählten Parties zwischen 1995 und 2005 daran mehr als satt gegessen habe, schmeckt mir dieser Partysuppen-Klassiker inzwischen wieder ausgesprochen gut. Durch Verwendung von (wenig) Light-Schmelzkäse ist die Suppe auch nicht ganz so fett, aber trotzdem schön würzig und gemüsig. Also vormerken für November :-)

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Aus dem Crockpot: Tomatensuppe mit Kräuterklößchen

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Kategorie : für Slowcooker

Tomatensuppe mit KräuterklößchenZu spät für das Mozzarella-Manifest der Buntköchin, aber früh genug für einen Aha-Effekt: Soviel Geschmack steckt sogar in Gartentomaten, die nach nicht allzuviel Sonne in den Gefrierschlaf gewandert waren? Das lässt für wirklich frische und reife Tomaten Gewaltiges erwarten ;-) Die Suppe ist extrem unaufwändig zuzubereiten, da die Tomaten nicht gehäutet und die Zwiebelwürfel nicht vorgedünstet werden. Wer rustikaleres, stückiges Aussehen mag, muss sie am Ende nicht einmal pürieren – wer Kinder wie meine hat, hält allerdings den Stabmixer hinein und streicht die Suppe am Ende noch durch ein Sieb. So ist sie ganz samtig-glatt. Die Mozzarella-Kräuter-Kügelchen sind sowohl farblich als auch geschmacklich und temperaturmäßig ein wunderbarer Kontrast.

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Nachgekocht: Deftiger Spätzle-Auflauf

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Kategorie : Kochen

Larissatoday ist ein deutsches Foodblog, das ich vor zwei Wochen erst entdeckt habe – und seitdem schon zweimal für Nachkoch-Ideen zu Rate gezogen habe, erfolgreich ;-) Das Hähnchenschenkel-Kartoffelblech wurde bei uns ein Hühnerbrust-am-Knochen-Kartoffelblech und kam sehr gut an, nur das Fotografieren habe ich leider vergessen. Gestern gab’s für 12 Gäste zum Abendessen die Spätzlepfanne, allerdings mit selbstgemachten Spätzle. Das Gericht war ein voller Erfolg: Deftig-kräftig, massengeschmack-tauglich und kindgerecht. Dazu gab es Feldsalat mit Kartoffeldressing und den köstlichen Trollinger mit Lemberger, den mir meine Freundin aus dem Ländle mitgebracht hat.

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Cajun calls: Amerika-Menü jenseits von Fastfood

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Kategorie : Menüs

Tischdeko“Amerikanisches Essen ist mehr als Hamburger und Hot Dogs”, “amerikanisches Essen ist mehr als Hamburger und Hot Dogs”, “amerikanisches Essen ist wirklich mehr als Hamburger und Hot Dogs” – ja, ich weiss, dass ich das gelegentlich gebetsmühlenartig wiederhole :-) Gestern abend habe ich statt Worten Taten sprechen lassen und eine Frauenrunde zum Amerika-Menü nach Südstaaten-, genauer gesagt Cajun-Art, eingeladen. Einige Rezepte habe ich von USA kulinarisch, die restlichen von der Webseite von Emeril Lagasse, einem berühmten US-Fernsehkoch. Er begann seine Kochkarriere im berühmten Commander’s Palace in New Orleans und führt jetzt die Kette Emeril’s.  Es gab also:

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Aus dem Crockpot: Gebackene Kartoffeln mit Thunfischfüllung

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Kategorie : für Slowcooker

Gefüllte KartoffelnBisschen “fleischig”, die Rezept-Zusammenstellung für das geplante Crocky-Kochbuch – das merkten Sabine und Ulrike zu recht an, nachdem sie die Rezeptliste gesichtet hatten. Im Moment bin ich also dabei, das Verhältnis Fleischgerichte : vegetarische/fleischarme/Fischgerichte etwas ausgewogener zu gestalten. Ein Schritt in diese Richtung sind diese gefüllten Kartoffeln, die hervorragend schmeckten und kinderleicht herzustellen waren. Was Zeit- und Arbeitsersparnis angeht, so würde ich den finalen Schritt (45 Minuten auf Stufe HIGH, um die Füllung zu erhitzen und den Käse zu schmelzen) eher in fünf Minuten unter dem Backofengrill abhandeln. Der heizt vor, während man die Füllung zubereitet und bräunt zudem noch schön…

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Für unterwegs: Dreierlei Mini-Quiches

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Kategorie : Backen

miniquiche_kl.jpgFliegen ist nicht mehr das, was es mal war. In Zeiten von Ryanair & Co. wird so ein Prag-Wochenende, wie es unser Frauen-Stammtisch jetzt unternahm, zwar zum erschwinglichen Vergnügen. Aber dafür “genießen Sie an Bord die Vorzüge freier Sitzplatzwahl” – im Klartext: Auf die Plätze, fertig, los, hineinstürmen und versuchen, einen Platz zu ergattern. Zudem kosten sparsamst belegte Baguettes fünf Euro, das Wasser dazu drei. Gegen Platznot und Wasserpreise lässt sich nix machen, aber dank mitgebrachter Mini-Quiches aus der Tupperdose mussten wir zumindest keine Labberbrötchen kaufen ;-) Die würzigen Happen krümeln kaum und lassen sich prima aus der Hand essen. Die Füllungen waren reine Resteverwertung nach dem Motto “Was gibt der Kühlschrank noch her?” Natürlich lassen sich auch andere Gemüsesorten, Schinken- oder Wurstreste verwenden – und wer weniger Aufwand treiben möchte, bereitet eben nur eine Art Quiche und nicht gleich drei zu.

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Wintereinbruch: Kartoffel-Käse-Suppe

Kategorie : Kochen

potcheese_kl.jpgWintereinbruch nicht nur auf den Straßen, sondern auch in der Küche: Nachdem wir in Westfalen gestern die ersten Schneeflocken des Jahres 2008 gesehen hatten, erschien mir der zunächst geplante Auberginen-Pasta-Auflauf irgendwie unpassend. Stattdessen gab’s zum Mittag eine würzige, warme Kartoffel-Käse-Suppe mit geröstetem irischen Sodabrot vom Vortag. Auch in der Suppe selbst ließen sich Reste verstecken: Etwas trocken gewordene Cheddar- und Gruyere-Abschnitte vom Sonntag sowie drei Stangen Staudensellerie, für die ich sonst keine Verwendung mehr hatte. Hmm, klinge ich gerade sehr sparsam? Bin ich eigentlich nicht – aber wenn ich Lebensmittel so “elegant” nutzen kann statt sie wegzuwerfen, dann tu ich das gerne :-)

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Kinderküche: Spaghetti-Pizza

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Kategorie : Kochen

spagpizza_kl.jpgMit Pizza hat dieser Nudelauflauf im Prinzip wenig zu tun – außer dass obenauf eine Schicht Tomaten und Käse zu finden ist. Der Name soll mir jedoch herzlich egal sein, solange er dafür sorgt, dass meine Kinder allein wegen des Begriffes “Pizza” das dazugehörige Gericht probieren – und erstaunt feststellen, dass sie gerade etwas Grünes (in Form von Frühlingszwiebeln und Erbsen) essen. In die Nudelmasse lassen sich nämlich wunderbar Gemüse mogeln – auch Paprika und Zucchiniwürfel passen gut. Und statt Kochschinken könnte man auch kleingeschnittene Wiener oder Bratenreste verwenden – also nicht nur Kinder- sondern auch günstige Resteküche.

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California Walnut Bread mit zwei Aufstrichen

Kategorie : Brot, Kochbücher, Sonstige Rezepte

walnutspread_kl.jpgAls ich mein erstes Brotbackbuch im Internet bestellt habe, bin ich einem Irrtum aufgegessen: Statt der vielgelobten “Bread Bible” von Rose Levy Beranbaum habe ich das Werk von Beth Hensperger erwischt, das genauso betitelt ist. Letzteres gefällt mir jedoch auch sehr gut: Ein übersichtliches Buch ohne Schnickschnack, dafür mit 300 gut geschriebenen Rezepten, die die (US-)Bandbreite von herzhaftem bis süßem Brot bis hin zu Quickbreads (Rührkuchen) abdecken. Fast alles, das ich bislang nachgebacken habe – vor allem aber die Sweet Vanilla Challah, das Oatmeal-Potato-Bread und die Cinnamon Rolls with Irish Cream Glaze – schmeckten ausgezeichnet.

Auch das California Walnut Bread – würzig, aber nicht herb – kann ich empfehlen. Ich habe es für das American Cooking Festival gebacken und mit zwei Aufstrichen (Tuna Mousse & Herbed Lemon Goat Cheese Spread) als Vorspeise serviert.

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