Solo-Sonntagsessen: Hühnchen mit Spinat-Gorgonzola-Sauce

Huhn mit Spinat und Gorgonzola

Gabi allein zu Haus: Sorry, liebe Familie, aber nach 25+ Ehejahren und 20+ Jahren mit Kindern um mich herum, genieße ich es, wenn ihr alle mal ausgeflogen seid. Niemand fragt morgens, ob und wann Brötchen geholt werden, niemand meldet Ansprüche auf Bad- oder Autobenutzungszeiten, die einzigen Essenswünsche, die geäußert werden, sind meine eigenen. Also gab es von Freitag bis Sonntag ausschließlich mehrheits-unfähige Gerichte wie Tabbouleh, Hummus, gebratene Auberginen, Fischtacos mit Guacamole und zuguterletzt gestern mit Spinat (Kind 1: “Iiih, grün!”) und Gorgonzola (Kind 2: “Baah, viel zu streng!”) überbackene Hähnchenbrust (Ehemann: “Wäre mit Schweinefilet bestimmt nicht schlecht!”). Ich fands auch so total lecker! Weiter lesen

Sonntagsessen: Hähnchenbrust mit Spinat und Gorgonzola-Kruste

Hähnchenbrust mit Spinat und GorgonzolaEigentlich ist mir dieses Low-Carb-Prinzip ja suspekt: So ein Gericht mit Sahne und Käse soll sich mit dem Abnehm-Gedanken vertragen? Komisch – tut es aber, wenn man es als frühes Abendessen serviert und auf die Beilage verzichtet. Obwohl ich zwischendurch auch sündige (ganz ohne Kuchen – siehe hier -  geht’s eben nicht), sind mit sehr moderatem Low-Carb in sieben Monaten sieben Kilo geschmolzen. Three more to go, yeah! Weiter lesen

Slowcooker @ work: Tamale Pie Casserole

Tamale CasseroleTamales sind typisch mexikanische Pasteten, die ich bei einer Gastfamilie in den USA kennen gelernt habe: Eine Fleisch- oder Gemüsefüllung wird zunächst in Maismehlteig gewickelt, dann in getrocknete Maisblätter gehüllt und anschließend gedämpft. Sehr lecker, aber auch sehr aufwändig! Also verkürzen viele US-KöchInnen kurzerhand das Verfahren und bauen aus den Zutaten eine Art Auflauf aus Hackfleisch mit Maismehlkruste. Und auch der ist sehr lecker – und lässt sich prima im Slowcooker im Büro zubereiten. Außer dem Überstreuen mit Käse braucht er keinerlei “Vervollständigung”, dazu servieren kann man gut Eissalat mit einfachem Essig-Öl-Dressing.

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Blogger-Bashing oder: Käsekörbchen mit Bärlauch

Käsekörbchen

Wieso können eigentlich nur die “Nordlichter” Blogger(innen)treffen auf die Beine stellen? Hier an Rhein und Ruhr sind wir auch eine Handvoll, aber irgendwie hat sich noch nie jemand gefunden, der organisieren mag. Ich fass da durchaus auch an meine eigene Nase :-) Jedenfalls ist mir gerade aufgefallen, dass Kitchencowboy quasi in der Nachbarschaft (Düsseldorf) schreiben – nicht so sehr oft, aber immer zum Nachkochen anregend und mit tollen Foodfotos garniert. Ihre Käsekörbchen mit Oregano-Tomaten habe ich etwas “eingedeutscht” und als Vorspeise zu einem kleinen Menü für meine Arbeitskollegen serviert. Kam supergut an, ein kräftiges “yihaa” für die Cowboys! Weiter lesen

Das Auge isst mit: Ziegenkäsetaler & Forellenmousse-Happen

Hatte ich schon erwähnt, das Küchenzierrat mit Glashaube und/oder auf Fuß meine große Schwäche ist? Ein Blick auf meinen Geschirrschrank (Foto unten) lässt es erahnen. Und dann gibt es da auch noch den halbhohen Schrank mit Backofen/Mikrowelle und den amerikanischen Kühlschrank und die Fensterbank und die andere Fensterbank… Prachtstück meiner Sammlung ist ein Geburtstagsgeschenk meiner Freundin Isa, das sie in einem niedlichen Lädchen im benachbarten Winterswijk (“Dot” an der Spoorstraat, keine Homepage, leider!) entdeckt hat: Eine Etagere, zusammengesetzt aus elfenbeinfarbenem Shabby-Chic-Porzellan. Zuckersüß – und genau richtig, um darauf Petit Fours zu präsentieren.
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3-Gänge-Dinner wie bei TGI Friday

TGI MenüTGI Friday’s ist mein Lieblings-US-Filialrestaurant. Ich mag vor allem die Salate, die Pastagerichte und die sündhaften Dessert-Pies. Genau diese Abfolge gab es bei meinem letzten Besuch in den USA (eine Woche Miami im Januar 2011) als “Dinnerspecial” zum unschlagbaren Preis von 12,99 Dollar. Zwar waren die jeweiligen Gänge etwas kleiner als normal, aber trotzdem mehr als ausreichend – vermutlich hat schon der Nachtisch (unglaublich cremiger Vanilla Bean Cheesecake mit weißer Schokomousse) mehr Kalorien als eine komplette Weight-Watchers-Woche! Weil ich die Gerichte allesamt so lecker fand, habe ich Copycat-Rezepte dafür gesucht und sie zuhause für meine Freundinnen nachgekocht. Das Menü: Weiter lesen

Aus dem Crockpot: Blumenkohlsüppchen mit Cheddar

BlumenkohlsuppeDie wöchentliche Suppe aus dem Slowcooker ist inzwischen zur (bei den Kindern ungeliebten) Tradition geworden. Ich esse sie jedoch gerne – auch weil ich so mit wenig Aufwand eine warme Gemüsemahlzeit anbiete. Suppen decken den Flüssigkeits- und Mineralstoffbedarf des Körpers. “Schlankmacher” – naja, kalorienarm – sind sie allerdings nur, wenn man die Sahnemenge im Rezept unten stark vermindert. Auf den vorgeschlagenen pikanten Käse würde ich allerdings nicht komplett verzichten – er bringt Pepp. Unsere Suppenkaspare konnte ich leider nicht überzeugen – aber vielleicht beim nächsten Mal!

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Antizyklisches Kochen: Käsesuppe aus dem Crockpot

Wer sparen will, muss antizyklisches (Kauf-)Verhalten an den Tag legen: Nicht vor Ferienbeginn tanken, Gartenmöbel im Winter erstehen, den Skianzug im Sommer. Wer seine Familie verärgern will, kocht zudem antizyklisch: Gebackene Auberginen zu Weihnachten und Wintersuppen rechtzeitig zur ersten Hitzewelle des Jahres. Sorry, ihr Lieben – das Pensum für’s geplante Suppenkochbuch muss abgearbeitet werden und im Vorrat fanden sich passenderweise Hackfleisch und Lauch. Also gab’s Lauch-Käse-Suppe, diesmal im Crocky zubereitet. Nachdem ich mich auf ungezählten Parties zwischen 1995 und 2005 daran mehr als satt gegessen habe, schmeckt mir dieser Partysuppen-Klassiker inzwischen wieder ausgesprochen gut. Durch Verwendung von (wenig) Light-Schmelzkäse ist die Suppe auch nicht ganz so fett, aber trotzdem schön würzig und gemüsig. Also vormerken für November :-)

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Aus dem Crockpot: Tomatensuppe mit Kräuterklößchen

Tomatensuppe mit KräuterklößchenZu spät für das Mozzarella-Manifest der Buntköchin, aber früh genug für einen Aha-Effekt: Soviel Geschmack steckt sogar in Gartentomaten, die nach nicht allzuviel Sonne in den Gefrierschlaf gewandert waren? Das lässt für wirklich frische und reife Tomaten Gewaltiges erwarten ;-) Die Suppe ist extrem unaufwändig zuzubereiten, da die Tomaten nicht gehäutet und die Zwiebelwürfel nicht vorgedünstet werden. Wer rustikaleres, stückiges Aussehen mag, muss sie am Ende nicht einmal pürieren – wer Kinder wie meine hat, hält allerdings den Stabmixer hinein und streicht die Suppe am Ende noch durch ein Sieb. So ist sie ganz samtig-glatt. Die Mozzarella-Kräuter-Kügelchen sind sowohl farblich als auch geschmacklich und temperaturmäßig ein wunderbarer Kontrast.

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Nachgekocht: Deftiger Spätzle-Auflauf

Larissatoday ist ein deutsches Foodblog, das ich vor zwei Wochen erst entdeckt habe – und seitdem schon zweimal für Nachkoch-Ideen zu Rate gezogen habe, erfolgreich ;-) Das Hähnchenschenkel-Kartoffelblech wurde bei uns ein Hühnerbrust-am-Knochen-Kartoffelblech und kam sehr gut an, nur das Fotografieren habe ich leider vergessen. Gestern gab’s für 12 Gäste zum Abendessen die Spätzlepfanne, allerdings mit selbstgemachten Spätzle. Das Gericht war ein voller Erfolg: Deftig-kräftig, massengeschmack-tauglich und kindgerecht. Dazu gab es Feldsalat mit Kartoffeldressing und den köstlichen Trollinger mit Lemberger, den mir meine Freundin aus dem Ländle mitgebracht hat.

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