Mit zunehmendem Alter stelle ich bei mir einen immer größeren Unwillen gegenüber filigranen Fummelarbeiten (so eine Torte wie Jutta würde ich NIE in Angriff nehmen!) fest. Leider geht damit kein Rückgang des Kekshungers einher. Nee, leckere Plätzchen essen mag ich schon – aber je kleiner (und damit hübscher) die Ausstechkekse, je ausgefeilter die Verzierung, je dekorativer der Zuckerguss, desto mehr sehe ich gegen die Herstellung an. Bemalte Lebkuchenfiguren gibt’s also schon eine ganze Weile nicht mehr. Stattdessen habe ich das Rollenkeks-Prinzip für mich entdeckt: Teig formen, in Nüssen/Zucker/Krokant rollen, in Scheibchen schneiden, mit Kirsche/Nuss/Gebäckschmuck belegen. Mit dem Backen ist die Arbeit erledigt und ich muss die Dinger nur noch einmal in die Hand nehmen – wenn ich sie mir in den Mund stecke
Alles in allem: Wenig Aufwand für ansehnliche, durch den Schmand leicht säuerlich und frisch schmeckende Plätzchen! Weiter lesen
Der kleine Stollenhunger zwischendurch lässt sich mit Selbstgebackenem nur schwer bekämpfen. Schließlich soll ein Stollen nach dem Backen gut gebuttert, gezuckert und verpackt noch einige Wochen liegen. Auch meine Stollen, erstmals nach Bäcker Süpkes Grundrezept zubereitet, sind demzufolge tabu für die Kaffeepause am Nachmittag. Als Notlösung habe ich gestern nach einem Rezept von der Brigitte-Webseite leckeres, gar nicht trockenes Stollenkonfekt aus Quarkteig gebacken. Statt Rosinen kamen bei mir getrocknete Cranberries in den Teig – erstens liebe ich Cranberries, zweitens verschickt gerade eine Werbeagentur im Auftrag von Ocean Spray Cranberry-Probierpakete an Blogger (noch jemand da draußen, der’s gekriegt hat?). Nette Geste, grins, aber mich muss nun wirklich niemand mehr vom Wohlgeschmack von Cranberries überzeugen, siehe hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier… . Weiter lesen




