Beiträge mit ‘Kochbücher’
Slowcooking bei valentinas-kochbuch.de
Im wunderschönen Webprojekt “Valentinas Kochbuch” stellt Katharina Höhnk aktuelle Kochbücher und deren Rezepte vor, präsentiert Leckeres & Schönes. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie auch das Crockybuch für empfehlenswert hält und mich in einem Interview zum Slowcooker-Kochen und zur Entstehungsgeschichte des Buches befragt hat. Wer mehr lesen möchte: Hier geht’s zum Artikel…
Aus dem Crockpot: Hühnerfrikassee
Fast wie im Märchen: Ich äußere Wünsche und sie werden erfüllt! Im zweiten Crocky-Rundbrief an die Testköche/innen des geplanten Crockybuches habe ich ein paar Gerichte gelistet, die noch probegekocht werden müssten. Vor allem Lamm und Ente - denn das mag ich selber gar nicht gern. Was soll ich sagen? Dank Elke (siehe Frikassee-Rezept weiter unten), Anja, Jutta und Ulrike hat sich die Liste innerhalb eines Wochenendes schon gewaltig verkürzt. Besten Dank! Nun brauche ich nur noch mildtätige Seelen für ein Polenta-, Marmeladen- und Chutney-Rezepte. Freiwillige vor
26mal Testkochen für’s Crockybuch
Dass das Testkochen für’s geplante Crockyblog solche Ausmaße annimmt, damit hätte ich nie gerechnet: Jutta berechnet Stromkosten und wird ein “armes kleines Kaninchen aus der Truhe auf dem Altar der kulinarischen Wissenschaft opfern”. Ulrikes Kinder essen immer öfter vegetarisch - und mögen es perfiderweise auch noch, meine würden lauthals protestieren! Sivie modelt den Backofen zum Quasi-Crockpot um, Chaosqueen lebt ihren Küchenmaschinen-Tick (eigene Aussage) nun auch beim Langsamkochen aus, Christel berät mich telefonisch. Günther kocht Winterpunsch, Carin Fisch, Karin und Sabine Rippchen. Barbara testet Gulasch, Maria die Dampfnudeln, Heiner das Thai-Curry und, und, und… Ich bin überwältigt. Baff. Hingerissen. Ehrlich! 25 Crocky-BesitzerInnen (und Sivie natürlich
) helfen mir bei der Rezeptzusammenstellung sowie der Optimierung von Mengen und Garzeiten, investieren Zeit und Geld (Zutaten kosten ja schließlich auch was!) in das Projekt. Ich sage jetzt schon mal “besten Dank” und freu mich über die vielen netten Rückmeldungen, die ich nach und nach in den Rezepten ergänze.
Aus dem Crockpot: Gebackene Kartoffeln mit Thunfischfüllung
Bisschen “fleischig”, die Rezept-Zusammenstellung für das geplante Crocky-Kochbuch - das merkten Sabine und Ulrike zu recht an, nachdem sie die Rezeptliste gesichtet hatten. Im Moment bin ich also dabei, das Verhältnis Fleischgerichte : vegetarische/fleischarme/Fischgerichte etwas ausgewogener zu gestalten. Ein Schritt in diese Richtung sind diese gefüllten Kartoffeln, die hervorragend schmeckten und kinderleicht herzustellen waren. Was Zeit- und Arbeitsersparnis angeht, so würde ich den finalen Schritt (45 Minuten auf Stufe HIGH, um die Füllung zu erhitzen und den Käse zu schmelzen) eher in fünf Minuten unter dem Backofengrill abhandeln. Der heizt vor, während man die Füllung zubereitet und bräunt zudem noch schön…
Geschützt: Crockyrezepte zum Download & neue Rezeptliste
Wanted: Testköchinnen für’s Crockybuch
Wer kocht schon, was er/sie selbst nicht gern isst? Ich jedenfalls nicht. Daher hat mein angepeiltes Crockpot-Kochbuch noch schwerwiegende Defizite, was Kohl- und Wildgerichte angeht. Und auch mediterrane und transatlantische Küche sind erheblich prominenter vertreten als deutsche Küchenklassiker. Aber vielleicht gibt es ja andere Crockpot-Köchinnen da draußen, die zwar nicht gegen Geld, aber gegen gute Worte (und spätere Freibücher!) bereit sind, die Lücken zu füllen und mitzuhelfen. Ich würde mich sehr freuen, wenn jemand aus der wachsenden Schar der Slowcooker-BesitzerInnen da draußen:
- eines meiner bereits fertig gestellten Rezepte nachkocht und/oder variiert
- ein Gericht beiträgt, das meine Zusammenstellung ergänzt
- mir ihre/seine Meinung zum Inhaltskonzept sagt
Jutta hat bereits den Anfang gemacht, eine richtiggehende Sauerkraut-Testreihe durchgeführt und mein Expose durchgesehen. Wer es ebenfalls lesen bzw. die Rezeptliste sichten möchte - Mail an mich genügt und ich verschicke das Passwort für den entsprechenden Artikel. Den möchte ich im Moment noch nicht öffentlich machen - erstens ändert sich da vermutlich noch reichlich, zweitens muss ich den Plagiatoren nicht noch zusätzliches Futter liefern
Update: Inzwischen haben sich 26 (!) ProbeköchInnen gemeldet, mehr überfordern meine organisatorischen Talente
Neuaufnahmen in den Verteiler sind daher leider nicht mehr möglich.
Aus dem Crockpot: Tex-Mex-Burritos
Der Kauf zweiter vermeintlicher “Slowcooker-Kochbücher” bei eBay hat mich wieder in meiner Auffassung bestärkt: Es gibt (noch) kein deutsches Slowcooker-Kochbuch. Was ich bisher in die Hände bekam, waren mehr oder minder schlecht formatierte Machwerke, entweder 1:1 aus dem Amerikanischen übertragen (inklusive Cup-Maßen und hierzulande nicht erhältlicher Zutaten) oder dreist von Webseiten abgekupfert, ob nun vom Wunderkessel oder meiner eigenen hier. Es nutzt nix - ich muss wohl doch eines selbst schreiben
Inhaltskonzept und Rezeptliste sind immerhin schon fertig, Schreiben und Nachkochen werden aber wohl noch einige Monate in Anspruch nehmen. In die geplante Rubrik “Schnelles Langsamkochen” - nämlich mit Fertigprodukten - habe ich diese mexikanisch angehauchte Hühnchenfüllung einsortiert. Mit warmen Weizentortillas und etwas frischer Garnitur schmeckt sie ganz hervorragend.
Immer noch Kürbiswochen: Kürbis-Käsekuchen
Die “Kürbiswochen” in den deutschen Foodblogs gehen weiter: Nach dem ersten Gang, den Suppen (siehe hier, hier, hier, hier und hier) kommen nun Hauptgerichte wie Fisch, Risotto, Ravioli oder Lasagne auf den Tisch. Und falls jemand danach tatsächlich noch Kürbis übrig hat, dann kann er/sie den auch noch im Dessert verwenden - zum Beispiel bei Kürbismuffins oder in diesem Kürbis-Käsekuchen. Das Rezept stammt aus meinem neuen Martha-Stewart-Kochbuch und ergibt einen unglaublich cremigen und vermutlich ebenso hochkalorischen Kuchen. Ich finde ihn subtiler und leckerer als den klassischen US-Pumpkin-Pie.
Pleiten, Pech & Pannen: Geeister Mangopudding
Beim Durcharbeiten des kiloschweren “1000 Recipes to try before you die” bin ich inzwischen bei 991 Rezepten angekommen, die ich bis zu meinem Ableben noch testen muss. Von den acht ausprobierten waren einige ganz gut (der syrische Brotsalat, die englische Blumenkohl-Cheddarsuppe), einige großartig (normannische Apfelcrepes, marokkanische Linsen-Fastensuppe) und eines ein kompletter Reinfall: Der geeiste Mangopudding mit Nüssen von den Fidschi-Inseln. Dabei klang die Zutatenliste so verheißungsvoll: Eine Milchcreme mit exotischen Gewürzen (Kardamom, Nelken, Pfeffer), kombiniert mit Macadamianüssen und Mangos. Wo Creme und Mangos allein noch hervorragend dufteten, schmeckte die geeiste Kombination aus beidem einfach schrecklich - da fehlte etwas Säure, das Aroma wirkte muffig und komischerweise bananig. Die Familie verschmähte das optisch sehr hübsche Dessert, aber die Hunde freuten sich über ein Löffelchen Menschenessen…
1000 Recipes to try before you die: Eine Lebensaufgabe…
Fast zweieinhalb Kilo schwer und 2048 Seiten stark: 1000 recipes to try before you die (trotz des Titels mit deutschem Inhalt) ist definitiv das massigste Kochbuch, das bei mir im Regal steht. Beziehungsweise es liegt auf dem Wohnzimmertisch und ich habe es nach vielen Abenden Durchblättern schon mit reichlich “Fähnchen” bei Rezepten versehen, die ich gerne nachkochen möchte. Schon komisch, wenn sich das verlockend klingende Bohnen-Reis-Gericht aus Costa Rica auf Seite 1728 wiederfindet - solche Seitenzahlen ist man sonst nur von Meyers Konversationslexikon gewohnt! Masse bietet der Band also reichlich - aber angesichts des doch sehr günstigen Preises von 20 Euro auch Klasse? Weiter lesen »

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