Blick hinter die Kulissen eines 1-bis-2-Frau-Verlages

Bettbüro  Gabi Bettbüro Ulrike

Falls Ihr immer schon mal wissen wolltet, wie Kochbücher entstehen: Im Bett :-) Nein, um es aufzuklären: Meine Mitautorin Ulrike Küchenlatein und ich leben gut 400 km voneinander entfernt. Das ist überhaupt kein Hindernis, um Rezeptlisten aufzustellen, Gerichte mehrfach zu kochen, sich über die Ergebnisse auszutauschen, die Infoartikel ausfzuteilen und, und, und… Aber per Telefon und/oder Mail die verschiedenen Fotos beurteilen, eine exakte Rezeptliste und Abfolge festlegen? Nein, Online-Diskussionen funktionieren nicht wirklich. Also haben wir ein Foodbloggertreffen in Hamburg zum Anlass genommen, erst mit netten KollegInnen zu plaudern und zu essen, um anschließend – mangels Schreibtisch – im „Bettbüro“ im Hotel an „Slowcooker für zwei“ zu arbeiten.

Nach vier Stunden stand sie dann – die Aufteilung und Reihenfolge von 80 ganz neuen Rezepten für den Mini-Slowcooker. Nun geht unsere Grafikerin daran, die Texte zu setzen und eine hübsche Optik für die Rezepte zu bauen. Dann folgt das Lektorat (man kann NIE genug Korrektur lesen!) und der Druck. Wir hoffen, dass wir in drei Monaten die ersten Exemplare in den Händen halten!

Kochbuchpräsentation in „Freddy Leck seine Waschküche“

Freddy Leck sein Waschsalon

Ja, das sind die Momente im Leben, wo man merkt, dass man auf dem Dorf so einiges verpasst:  Die Stiftung Warentest hat zur Kochbuchpräsentation nach Berlin geladen und statt fand das Ganze in „Freddy Leck sein Waschsalon“ in Berlin-Moabit. Bei uns in Westfalen gibt es keine Waschsalons (da hat man selbst eine Maschine oder bringt die Wäsche zur Mama, die üblicherweise drei Straßen weiter wohnt) und schon gar keine im kultigen 60er Jahre Ambiente mit  großgemusterten Tapeten und reichlich Nippes. Nebendran befindet sich praktischerweise die ebenso dekorierte „Waschküche„, in der  Guido Vinci für uns Gäste einen italienisches Gourmet-Dinner kochte.

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Ein neues Projekt: Slowcooker vegetarisch

Warum hier derzeit so wenig los ist: Ich schreibe aktuell – zusammen mit Ulrike von Küchenlatein – an einem weiteren Slowcooker-Kochbuch. Es hat noch nicht einmal einen Arbeitstitel, aber die Richtung steht fest: Wir kochen mit dem Crocky vegetarisch und rein pflanzlich. Das Buch wird etwa 80 bis 90 Rezepte und einen umfangreichen Grundlagenteil umfassen, so dass Nicht-Fleischesser auf die Anschaffung des Grundkochbuches verzichten können.

„Das Buch ist nicht lieferbar?“ Doch!

Bestellung„Ihre Bücher sind bei Amazon ja gar nicht lieferbar, nur als eBook!“ Schon mehrfach hat mich diese Nachfrage in den vergangenen Wochen (wo offenbar reichlich Crockybücher als Weihnachtsgeschenk gekauft werden sollen) erreicht.  Verwundert habe ich auf der Webseite nachgesehen: Hmm, sind doch alle gelistet und Bestellungen trudeln doch auch laufend ein…  Jetzt ist mir aufgegangen, wo das Problem liegt: Die Printausgabe wird nicht in der Spalte „Amazon-Preis“ gelistet, sondern daneben bei „Neu ab“. Weiter lesen

Küchenquiz a la Wiener und ein Suppenrezept

Kichererbsensuppe mit Minz-Käse-WantansWir starten ein kleines Küchenquiz: Wenn Sarah Wiener in ihrem Kochbuch eine „Kichererbsensuppe mit Minz-Käse-Wantans“ aus 500 Gramm getrockneten Kichererbsen (ergibt gegart etwa 1200 Gramm), 1,5 Liter Brühe und einem Liter Sahne kocht, für wie viele Personen ist das wohl berechnet?

a) 40 Portionen

b) 10 Portionen

c) 4 Portionen

Und wie lang ist die Garzeit, wobei wir die Einweichzeit der Kichererbsen NICHT berücksichtigen?

a) 2 Stunden

b) 1 Stunde

c) 15 Minuten

Hätten Sie’s gewusst? Richtig ist laut Original jeweils Antwort c – Sarah Wiener hat offensichtlich extrem hungrige Gäste. Und die sind dann noch so ungeduldig, dass sich der Koch genötigt sieht, eingeweichte, aber ungekochte Kichererbsen nach nur 15 Minuten Garzeit bereits zu pürieren. Das hätte eine schöne Sauerei gegeben, wenn ich zu dem Zeitpunkt meinen Zauberstab in den Topf gehalten hätte :-)  Ich habe das Rezept also erheblich verändert, indem ich die Mengen stark reduziert und vorgegarte Kichererbsen verwendet habe. Dann aber hat mir das Süppchen sehr gut gefallen, noch etwas Chili für etwas mehr Pep hinzu – hmm, leichter Indien-Einschlag, aber ziemlich schwer vom Charakter her. Eher eine Wintersuppe…

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Slowcooking bei valentinas-kochbuch.de

Valentinas KochbuchIm wunderschönen Webprojekt „Valentinas Kochbuch“ stellt Katharina Höhnk aktuelle Kochbücher und deren Rezepte vor, präsentiert Leckeres & Schönes. Ich habe mich sehr gefreut, dass sie auch das Crockybuch für empfehlenswert hält und mich in einem Interview zum Slowcooker-Kochen und zur Entstehungsgeschichte des Buches befragt hat.  Wer mehr lesen möchte: Hier geht’s zum Artikel…

Aus dem Crockpot: Hühnerfrikassee

HühnerfrikasseeFast wie im Märchen: Ich äußere Wünsche und sie werden erfüllt! Im zweiten Crocky-Rundbrief an die Testköche/innen des geplanten Crockybuches habe ich ein paar Gerichte gelistet, die noch probegekocht werden müssten. Vor allem Lamm und Ente – denn das mag ich selber gar nicht gern. Was soll ich sagen? Dank Elke (siehe Frikassee-Rezept weiter unten), Anja, Jutta und Ulrike hat sich die Liste innerhalb eines Wochenendes schon gewaltig verkürzt. Besten Dank! Nun brauche ich nur noch mildtätige Seelen für ein Polenta-, Marmeladen- und Chutney-Rezepte. Freiwillige vor :-)

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26mal Testkochen für’s Crockybuch

CrockyDass das Testkochen für’s geplante Crockyblog solche Ausmaße annimmt, damit hätte ich nie gerechnet: Jutta berechnet Stromkosten und wird ein „armes kleines Kaninchen aus der Truhe auf dem Altar der kulinarischen Wissenschaft opfern“. Ulrikes Kinder essen immer öfter vegetarisch – und mögen es perfiderweise auch noch, meine würden lauthals protestieren! Sivie modelt den Backofen zum Quasi-Crockpot um, Chaosqueen lebt ihren Küchenmaschinen-Tick (eigene Aussage) nun auch beim Langsamkochen aus, Christel berät mich telefonisch. Günther kocht Winterpunsch, Carin Fisch, Karin und Sabine Rippchen. Barbara testet Gulasch, Maria die Dampfnudeln, Heiner das Thai-Curry und, und, und… Ich bin überwältigt. Baff. Hingerissen. Ehrlich! 25 Crocky-BesitzerInnen (und Sivie natürlich 😉 ) helfen mir bei der Rezeptzusammenstellung sowie der Optimierung von Mengen und Garzeiten, investieren Zeit und Geld (Zutaten kosten ja schließlich auch was!) in das Projekt. Ich sage jetzt schon mal „besten Dank“ und freu mich über die vielen netten Rückmeldungen, die ich nach und nach in den Rezepten ergänze.

Aus dem Crockpot: Gebackene Kartoffeln mit Thunfischfüllung

Gefüllte KartoffelnBisschen „fleischig“, die Rezept-Zusammenstellung für das geplante Crocky-Kochbuch – das merkten Sabine und Ulrike zu recht an, nachdem sie die Rezeptliste gesichtet hatten. Im Moment bin ich also dabei, das Verhältnis Fleischgerichte : vegetarische/fleischarme/Fischgerichte etwas ausgewogener zu gestalten. Ein Schritt in diese Richtung sind diese gefüllten Kartoffeln, die hervorragend schmeckten und kinderleicht herzustellen waren. Was Zeit- und Arbeitsersparnis angeht, so würde ich den finalen Schritt (45 Minuten auf Stufe HIGH, um die Füllung zu erhitzen und den Käse zu schmelzen) eher in fünf Minuten unter dem Backofengrill abhandeln. Der heizt vor, während man die Füllung zubereitet und bräunt zudem noch schön…

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