Dass ein Drei-Gänge-Menü nicht notwendigerweise pappsatt und übervoll macht, hat mir der Frankreich-Kurzurlaub im September mehr als deutlich gemacht. Sowohl beim Table d’Hôte-Menü in der Pension als auch in den Restaurants, die wir besuchten, gab es ausgezeichnete, frische Küche in überschaubaren, aber immer ausreichenden Portionen. Genau so wollte ich es auch beim alljährlichen Herbstmenü meines Stammtisches halten – und so gab es diesmal Tässchen, Stückchen und Häppchen… Das Menü im einzelnen:
» Als Vorspeise ein “Kastanien-Cappucino” nach Art von Schrats Maronisuppe, obenauf statt Sahnehaube ein Milchschaum
» Als Hauptspeise klassischer Zwiebelkuchen und Ratatouille-Tarte mit etwas Feldsalat als Beilage
» Als Dessert Orangen-Grießkuchen mit Sekt-Himbeer-Sorbet














Naja, die Bezeichnung Menü ist eine Mogelpackung. Denn Menü im Sinne von “ausgewählt, damit’s gut zueinander passt” war das nicht, was ich meinem Stammtisch gestern serviert habe. Stattdessen hatten sich die sechs Frauen aus meinem 

