Herbstmenü mit Zwiebelkuchen, die achte…

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Kaum zu glauben: Ich habe gerade festgestellt, dass es den Crockyblog inzwischen bereits im achten Jahr gibt und dass ich seitdem jedes Jahr ein Spargel-, ein Weihnachtsmenü und ein Herbstessen mit Zwiebelkuchen gebloggt habe. Letzteres wurde in diesem Jahr sogar zweimal zubereitet: Einmal für meine Stammtisch-Frauen, einmal für meine “Urlaubsfreundinnen”.  Aus Zeitmangel gab es allerdings keine drei Gänge (seitdem ich nicht mehr freiberuflich, sondern angestellt arbeite, ist es schwerer,  sich viel Zeit fürs Kochen freizuschaufeln), sondern nur zwei – es hat sich aber niemand beschwert ;-) Weiter lesen

Rezepte für Sieger: Hokkaido-Kürbissuppe mit Ingwer

Kuerbissuppe mit Ingwer

Wenn ich schon mal künstlerisch tätig werden will… Zu Zorras 8. Bloggeburtstag und dem begleitenden Event “Rezepte für Sieger” habe ich meine persönliche Sieger-Kürbissuppe gekocht. Ich hätte allerdings nicht versuchen sollen, mit Aceto Balsamico und flüssiger Sahne ein Muster aufzumalen. Statt hübscher Linien habe ich ein Spinnennetz erschaffen – ja, ist denn schon Halloween? Wenn Sie kein Gruselfood, sondern Herbstküche servieren wollen, klecksen Sie lieber nur einige Punkte auf die Suppe, die sich sehr angenehm von den üblichen (und oft faden) Kürbissuppen abhebt. Ingwer und Chili sorgen für die Schärfe, Hokkaido-Kürbis für die großartige Farbe und Arbeitsersparnis: Er muss nicht geschält werden. Weiter lesen

Herbstmenü 2011 mit Kastanien und Kuchen

Dass ein Drei-Gänge-Menü nicht notwendigerweise pappsatt und übervoll macht, hat mir der Frankreich-Kurzurlaub im September mehr als deutlich gemacht. Sowohl beim Table d’Hôte-Menü in der Pension als auch in den Restaurants, die wir besuchten, gab es ausgezeichnete, frische Küche in überschaubaren, aber immer ausreichenden Portionen. Genau so wollte ich es auch beim alljährlichen Herbstmenü meines Stammtisches halten – und so gab es diesmal Tässchen, Stückchen und Häppchen… Weiter lesen

Leser-Rezept: Schneller Kürbis-Rührkuchen

KürbiskuchenAls langjährige Leserin meiner Amerika-Kochseite hat sich Gilda jetzt zu Wort gemeldet und ein Kürbiskuchen-Rezept geschickt, das weder Pie noch Cheesecake oder Muffin ist. Da mir genau das in der Sammlung noch fehlte, habe ich es zum Halloween-Brunch und der inoffiziellen Kücheneinweihung ausprobiert. Es muss prima gewesen sein – als ich nach den herzhaften Leckerein schlußendlich selbst ein Stückchen probieren wollte, war keines mehr da. “Wie Gewürzkuchen”, fand meine Tochter…

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Herbstküche: Kleine Kürbis-Quiches

Kleine Kürbis-Quiches Zweimal im Jahr gehen eine Gruppe von Freundinnen und ich zum Flohmarkt – nicht als Besucher, sondern als Beschickerinnen. Wir belegen 20 Meter Bürgersteig, bauen erst unsere Tapetentische, Kleiderständer und Kisten voller Trödel auf und anschließend die Campingstühle und Kühltaschen. Dann folgt traditionell der kontraproduktive Teil des Geschäftes: Statt zu verkaufen, wird erstmal im Fundus der anderen geschummelt und eingekauft: “Wie, die Vase tust du weg, die ist doch total schön!” “Die Jacke könnte ich gut für die Gartenarbeit gebrauchen…” “Wieviel willst du für die elektrische Plätzchenpresse – nur zwei Euro?” Während sich das Portmonee leert, wird der Magen aufgefüllt – je nach Außentemperatur mit Prosecco oder Glühwein und einigen pikanten Häppchen. Diesmal habe ich kleine Kürbis-Quiches gebacken und dafür mein Lieblingsrezept etwas variiert – obwohl die Veranstaltung ja eigentlich “Sippelmarkt” (Zwiebelmarkt) heisst…

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Jenseits von Afrika: Scharfe gebackene Kürbisspalten

Gebackene KürbisspaltenMit Kürbissorten habe ich so meine Probleme: Welche muss man schälen, welche nicht (*1)?  Welche schmecken auch roh (*2) , welche lassen sich gut lagern (*3), welche dienen nur zur Deko (*4)? Gut, dass das Internet die passenden Antworten liefert: Zum Beispiel bei der Kürbis-Company, Hausgarten.net, Kürbishof Metz-Haag, Kürbismeister, der Bayrischen Landesanstalt für Wein- und Gartenbau oder natürlich beim Gärtner-Blog! Bei vielen Exoten muss ich erst mal nachsehen, was ich damit am besten anstelle, nicht so beim nussigen, milden Butternuss-Kürbis: Den schäle ich, kratze die wenigen Kerne aus und schneide ihn in nicht zu große Spalten. Schön scharf gewürzt wird daraus in 20 bis 30 Minuten im Backofen eine leckere Beilage zu kurz gebratenem Fleisch oder Fischfilet. Das hat sogar meinen kürbismuffeligen Nachwuchs überzeugt…

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Aus dem Crockpot: Kürbissuppe mit Krebsfleisch

Von dieser würzigen Kürbissuppe würde ich am liebsten ein ganzes Fass zubereiten und großzügig an alle Crocky-Nichtkenner oder -Skeptiker verteilen. Nach minimaler Vorbereitungszeit (geschätzte zehn Minuten) kocht sie sich selbst im Slowcooker und nach weiteren fünf Minuten Fertigstellung (pürieren, würzen, anrichten) bringt frau ein raffiniertes Herbstsüppchen auf den Tisch. Ähnlich ist es mit der Zucchinibisque aus dem Crockybuch, die Jutta hier vorstellt. Hmm, Ulrike hatte es schon mal angedacht: Vielleicht sollten wir tatsächlich ein weiteres Crockybuch nachlegen? Arbeitstitel “52 Wochen, 52 Suppen”…
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Kürbis, die letzte: Kürbis-Flan

Kürbis-FlanNachdem die letzten drei Rezepte allesamt Kürbisgerichte waren, erkläre ich hiermit die Kürbiswochen beim Crockyblog für beendet. Es bleibt mir auch nichts anderes übrig: Erstens murrt die Familie angesichts der Gemüseschwemme, zweitens ist inzwischen auch der letzte Hokkaido aus dem Garten verzehrt. Das daher finale Kürbisrezept ist eine Beilage, die es zu Schweinebraten mit Ahornsirup-Baconkruste gab – cremiger Kürbisflan mit dezenter Chili- und Kreuzkümmelwürze. Ich fand ihn großartig, meine Familie bevorzugte die schwedischen Ofenkartoffeln. Alles andere hätte mich auch überrascht!

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Immer noch Kürbiswochen: Kürbis-Käsekuchen

Kürbis-KäsekuchenDie “Kürbiswochen” in den deutschen Foodblogs gehen weiter: Nach dem ersten Gang, den Suppen (siehe hier, hier, hier, hier und hier) kommen nun Hauptgerichte wie Fisch, Risotto, Ravioli oder Lasagne auf den Tisch. Und falls jemand danach tatsächlich noch Kürbis übrig hat, dann kann er/sie den auch noch im Dessert verwenden – zum Beispiel bei Kürbismuffins oder in diesem Kürbis-Käsekuchen. Das Rezept stammt aus meinem neuen Martha-Stewart-Kochbuch und ergibt einen unglaublich cremigen und vermutlich ebenso hochkalorischen Kuchen. Ich finde ihn subtiler und leckerer als den klassischen US-Pumpkin-Pie.

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“Kürbiswochen” im Crockyblog: Lachs mit Kürbiskruste

Lachs mit KürbiskrusteSelbst so ein mittelgroßer Hokkaido-Kürbis ist für einen 4-Personen-Haushalt (zu dem zwei Kürbishasser gehören) ganz schön viel. Also reicht er für zwei, manchmal sogar drei Mahlzeiten – erst gab’s Kürbistarte, danach diesen feinen Lachs mit Kürbiskruste und zuguterletzt sogar noch einen Pumpkie Pie Cheesecake, also einen Kürbis-Käsekuchen (Rezept folgt). Auch anderswo steht der Kürbis derzeit hoch im Kurs, vor allem als Suppe (hier, hier, hier, hier und hier), aber auch gebacken, als Pasta oder Marmelade… Wer hätte das vor drei, vier Jahren gedacht?

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