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Gerätetest: Möhrenkuchen aus dem “Intellichef”

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Kategorie : für Slowcooker

MöhrenkuchenDass man im Slowcooker Kuchen backen (naja, korrekterweise sollte man wohl sagen “dämpfen”) kann, habe ich schon öfter ausprobiert. Auch der 9-in-1-Multigarer “Intellichef“, den ich derzeit teste, bietet eine Backstufe. Die dauert 45 Minuten und leider fehlen in der eh knappen Bedienanleitung sämtliche Hinweise, welche Teige und Mengen dafür wohl geeignet sind. Da mir der Intellichef-Topf mit seinen etwa 4 Litern Inhalt zu meinem Slowcooker-Möhrenkuchen-Rezept  zu passen schien, habe ich kurzerhand das zubereitet und im Intellichef gebacken. Und es funktionierte prima – durch den stärker erhitzten Topfboden des Intellichefs gab es sogar so etwas wie einen Backeffekt, nämlich eine leicht knusprige Kruste unten. Nach dem Stürzen befindet sich die oben und ich habe sie mit einem Frischkäse-Frosting dekoriert. Der Kuchen war lecker – im Slowcooker zubereitet, ist er allerdings noch ein bisschen saftiger.

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Aus dem Crockpot: Marokkanische Süßkartoffel-Suppe

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Kategorie : für Slowcooker

Süßkartoffel-SuppeBei Durchsicht aller Suppenrezepte für das geplante Slowcooker-Suppenbuch (eine unendliche Geschichte ;-) spüre ich derzeit den Lücken nach: Welches Gemüse habe ich denn noch nicht verbraten , ähem, verkocht? Die deutschen Klassiker Kohl und Kartoffeln finden reichlich Verwendung, auch mediterrane Kombinationen aus Tomaten plus X sind mehrfach abgedeckt genau wie Hülsenfrüchte aller Couleur, wortwörtlich. Rote Bohnen, weiße Bohnen, schwarze Bohnen, grüne Bohnen… Auf webweiter Recherche fiel mir im australischen Taste-Portal eine “moroccan sweet potato, carrot and chickpea soup” ins Auge – gut, sowohl Süßkartoffeln als auch Möhren und Kichererbsen habe ich noch nicht oft verwendet. Das Rezept ließ sich sehr gut für den Slowcooker umwandeln, das Ergebnis war ein leckere, orientalisch gewürzte Suppe, die sehr wenig Arbeit machte. Gut dazu schmeckt Knoblauchbrot.

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Hübsch: Möhren-Orangen-Cupcakes mit Cremehaube

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Kategorie : Backen

Möhren-Karotten-Cupcakes Sie findet sich cupcakeinkompatibel und eigentlich (ach, auch uneigentlich) hat sie ja recht: Ein Trendgebäck, das meist optisch mehr verspricht als es geschmacklich halten kann. Das habe ich selbst schon mehrfach festgestellt – was mich aber nicht davon abhält, immer wieder auf  wunderbarste Foodfotos hereinzufallen und Cupcakes nachzubacken. Hier habe ich ein Rezept von Nook & Pantry abgewandelt und beim Frosting einen Rest gesüßte Kondensmilch verwendet. Alles in allem ganz lecker und durchaus nachbackenswert – und trotzdem wieder mehr optischer Schein als geschmackliches Sein…

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Orange-Carrot Cupcakes mit Truffle Frosting
Kategorien: USA, Kleingebäck, Möhren
Menge: 12 Stück

======================= FÜR DIE CUPCAKES =======================
100     Gramm  Brauner Zucker
50        ml  Öl
1      Teel. Vanillesirup oder Vanillezucker
1            Ei
1     Prise  Salz
100     Gramm  Möhren, geraspelt
1/2            Orange; den Saft
1            Orange; die abgeriebene Schale
1      Teel. Backpulver
125     Gramm  Mehl
30     Gramm  Haferflocken
1     Prise  Muskat, Ingwer und Zimt nach Gecshack

======================= FÜR DAS FROSTING =======================
75     Gramm  Butter, zimmerwarm
50     Gramm  Frischkäse, zimmerwarm
1/2      Dose  gesüßte Kondensmilch (Milchmädchen), zimmerwarm
Orangenzesten

============================ QUELLE ============================
abgewandelt von http://find.myrecipes.com/recipes/
recipefinder.dyn?action=displayRecipe&recipe_id=520402
– Erfasst *RK* 29.09.2010 von
– Gabriele Frankemölle

Eine 12er Muffinform mit Papierförmchen auslegen, beiseite stellen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen.

Zucker, Vanillezucker, Öl, Salz und Ei mit dem Mixer schaumig
schlagen. Langsam den Orangensaft, die Orangenschale und die Möhren
unterrühren. Mehl mit Haferflocken, Gewürzen und dem Backpulver
mischen und dann zum Teig geben. Gut durchrühren, bis ein glatter
Teig entstanden ist. Den Teig in die Papierförmchen verteilen
(maximal 2/3 Höhe) und etwa 18 bis 20 Minuten backen lassen. Die
Cupcakes auf einem Gitter auskühlen lassen.

Für das Trüffel-Frosting alle Zutaten auf Zimmertemperatur kommen
lassen. Die Butter mit dem Mixer sehr schaumig rühren und in kleinen,
haselnussgroßen Portionen den Frischkäse nach und nach dazu rühren
(geschieht das zu schnell, gerinnt die Creme!). Zum Schluss langsam
in einem sehr dünnen Strahl die Kondensmilch einrühren. Eventuell
mit Orangenschale aromatisieren. Creme in Tuffs auf die abgekühlten
Cupcakes spritzen, mit Orangenzesten garnieren.

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Cajun calls: Amerika-Menü jenseits von Fastfood

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Kategorie : Menüs

Tischdeko“Amerikanisches Essen ist mehr als Hamburger und Hot Dogs”, “amerikanisches Essen ist mehr als Hamburger und Hot Dogs”, “amerikanisches Essen ist wirklich mehr als Hamburger und Hot Dogs” – ja, ich weiss, dass ich das gelegentlich gebetsmühlenartig wiederhole :-) Gestern abend habe ich statt Worten Taten sprechen lassen und eine Frauenrunde zum Amerika-Menü nach Südstaaten-, genauer gesagt Cajun-Art, eingeladen. Einige Rezepte habe ich von USA kulinarisch, die restlichen von der Webseite von Emeril Lagasse, einem berühmten US-Fernsehkoch. Er begann seine Kochkarriere im berühmten Commander’s Palace in New Orleans und führt jetzt die Kette Emeril’s.  Es gab also:

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Aus dem Crockpot: Möhrenkuchen

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Kategorie : Crockpot allgemein, für Slowcooker

MöhrenkuchenSuppen und Schmorgerichte sind die typischen Slowcooker-Gerichte. Aber der Crockpot kann mehr: Ich habe ihn schon als Wasserbad für Schoko-Flans verwendet, Knuspermüsli geröstet und Dampfnudeln gegart. Selbst Kuchenbacken funktioniert, wie der Möhrenkuchen beweist, den ich heute darin zubereitet habe. Man könnte sich allerdings fragen, wo der Vorteil liegt, wenn die Garzeit keine 30 Minuten, sondern zwei, drei oder sogar vier Stunden dauert: Nun, in dieser Zeit muss ich tatsächlich nicht einmal nach Kuchen/Flan sehen oder bei Knuspermüsli respektive Dampfnudeln Sorge haben, dass etwas anbrennt. Vorbereiten – Topf anschalten – Wecker stellen – vergessen. Für jemanden wie mich, der im Home Office arbeitet und dabei über Photoshop-Problemen oder WordPress-Installationen tatsächlich oft die Zeit vergisst, ein unschätzbarer Vorteil!

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World Bread Day ’07: Schnelles Dinkel-Buchweizen-Brot

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Kategorie : Brot

buchbrot_kl.jpgWas Backzutaten angeht, sitze ich an der Quelle – mit einem Mann, der in einer Mühle arbeitet, und auf Zuruf Anruf selbst ausgefallenste Mehle mitbringt. Spezialität des Familienbetriebes ist das Schälen des harten Buchweizens. Gerade zwei Mühlen in Deutschland verstehen sich noch darauf! Buchweizen hat mit Weizen nichts zu tun, sondern ist ein Knöterichgewächs, das kargen Boden bevorzugt. Aus Buchweizenmehl, Wasser und kaltem Kaffee (kein Witz!) werden in unserer Region die traditionellen westfälischen “Pannekoken” gebacken. Als Brotmehl ist der dunkle, nussige Buchweizen weniger bekannt – Grund genug, zum World Bread Day ein Buchweizenbrot zu backen! Das Rezept stammt aus einem kleinen Kochbuch der Mühle mit Buchweizen- und Kamut-Rezepten und ist das wohl schnellste Brot, das ich bisher gebacken habe. Der Teig muss nicht einmal gehen, sondern wird kurzerhand in der Kastenform in den nicht vorgeheizten Ofen geschoben.

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BBD 3: Möhren-Sonnenblumenkern-Brot

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Kategorie : Brot

moehrenbrot_kl.jpgMeine Familie besteht aus echten Westfalen, die Brot entweder als blütenweißen Stuten oder rabenschwarzen Pumpernickel mögen. Hefezopf, Rosinenbrot und Schwarzbrot essen sie, ein mildes Haferflockenbrot auch noch. Mit Verachtung wurden dagegen in den letzten Wochen meine Sauerteigversuche gestraft, egal ob es sich nun helles Sauerteigmischbrot oder Ölsaatenbrot handelte. Und auch das Möhren-Sonnenblumenkern-Brot, mein Beitrag für den Bread Baking Day 3, fand keine Gnade: “Riecht zu sauer!” Hmm, mir schmeckt es – aber wie soll ich komplette Brote allein aufessen? Ich schätze mal, meine Sauerteig-”Karriere” endet damit, bevor sie richtig angefangen hat…

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Sonntagskuchen: Tassajara Carrot Cake

Kategorie : Backen

carrcake_kl.jpgNachdem ich schon – mit gutem Erfolg – einige Brote aus dem Tassajara Bread Book nachgebacken habe, war jetzt ein Kuchen an der Reihe: Der Carrot Cake, den Autor Edward Espe Brown selbst als “rich, rich, rich” bezeichnet. Das hat mich gewarnt und ich habe beim Umrechnen der imperialen auf metrische Maße gleich ein wenig an Fett und Zucker gespart. Das hat dem sehr saftigen und lange frisch bleibenden Kuchen nicht geschadet, meine ich. Aus einem anderen Grund war das Rezept dennoch keine gute Wahl, ist mir inzwischen aufgegangen: Es passt mit seiner dichten Konsistenz und den intensiven Gewürzaromen irgendwie gar nicht in die Jahreszeit. Wird also erst im Winter wieder gebacken :-)

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Yankee Pot Roast – Rinderbraten aus dem Crockpot

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Kategorie : für Slowcooker

potroast_kl.jpgSonntags koche ich nicht gern. Während der ganzen Woche bringe ich das Mittagessen pünktlich auf den Tisch, am Wochenende möchte ich spät aufstehen, genüsslich Zeitung lesen, eine Tasse Kaffee nach der anderen trinken und nicht gleich nahtlos vom Frühstückstisch zu den Mittagessen-Vorbereitungen wechseln. Dank Crockpot gibt es bei uns immerhin am Abend ein richtiges “Sonntagsessen”. Das muss ich zwar auch nach dem Frühstück vorbereiten, aber dann kann ich es für einige Stunden vergessen. Praktisch bei diesem Potroast: Er bringt seine Gemüsebeilage schon mit. Um die Mahlzeit zu komplettieren, müssen Sie also nur noch Nudeln oder Kartoffeln kochen – wir mögen am liebsten Stampfkartoffeln dazu.

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