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Wir backen uns den Sommer: Gestürzter Nektarinen-Kuchen

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Kategorie : Backen

NektarinenkuchenWo der Süden und Osten der Republik scheinbar seit Wochen unter schwülwarmer Hitze leiden, sieht das Münster- aus wie Irland: Grüne Insel (wegen des vielen Regens), wabernde Nebelschwaden, 18 Grad. Ich glaube, dreimal habe ich es bisher gewagt, mit bloßen Füßen in Sandalen das Haus zu verlassen, kein einziges Sommerkleidchen oder -röckchen ist schon zum Einsatz gekommen. Meidet der Sommer unsere Region, so backen wir ihn uns herbei – in Form eines gestürzten Nektarinen-Kuchens, der mit seinen kreisrund angeordneten Früchten wirklich ein bisschen wie die Sonne aussieht. Wie bei allen Kopfüber-Kuchen gilt: Eine wirklich dicht schließende Form verwenden (Glas, Silikon) oder Backpapier unterlegen – der heraustropfende Zuckersirup versaut sonst den Backofen. Ebenso wichtig: Wählen Sie ganz reife, duftende Nektarinen – die unreifen sind hart wie Holz und schmecken auch so.

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Gestürzter Nektarinen-Kuchen
Kategorien: Kuchen, Sommer, Nektarinen
Menge: 16 Stück

====================== FÜR DIE OBSTFÜLLUNG ======================
90     Gramm  Butter
90     Gramm  Zucker, braun
750     Gramm  Nektarinen, reif, in nicht zu dünnen Schnitzen

========================= FÜR DEN TEIG =========================
180     Gramm  Mehl
20     Gramm  Maismehl
1     Prise  Salz, Prise Natron
1      Teel. Backpulver
100     Gramm  Zucker
1      Pack. Vanillezucker
90     Gramm  Butter
3     klein. Eier
100        ml  Buttermilch

============================ QUELLE ============================
– Erfasst *RK* 06.07.2012 von
– Gabriele Frankemölle

Eine 24er oder 26er Springform bereit stellen und leicht fetten.
Ofen auf 175 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen.

Die Butter für die Füllung in einem Topf schmelzen und den Zucker
hineinrühren. Alles etwas köcheln (aber nicht karamelisieren) lassen,
bis er sich leicht gelöst hat. Die Butter-Zucker-Masse auf dem Boden
der Springform verteilen. Die Obststücke kreisförmig darauf
arrangieren.

Mehl, Maismehl, Salz, Backpulver und Natron in einer Schüssel
mischen und beiseite stellen. Zucker, Vanillezucker und die Butter
mit dem Mixer schaumig rühren, nach und nach gründlich die Eier
einarbeiten. Anschließend abwechselnd Buttermilch und Mehlmischung
nur so lange unterrühren, bis sich ein glatter Teig ergibt.

Den Teig auf die Fruchtstücke streichen und alles etwa 40 bis 45
Minuten backen, bis die Oberfläche hellbraun ist. Den Kuchen 30
Minuten in der Form auskühlen lassen und erst dann auf eine Platte
stürzen. Ganz ausgekühlt mit einem Klecks Schlagsahne servieren.

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Göttlicher Glibber: Tapioka-Pudding mit Blaubeer-Sauce

Kategorie : Desserts

Mögen Sie Grießbrei, Milchreis oder rote Grütze mit Sago? Dann wird Ihnen auch die Textur von Tapioka-Pudding zusagen – glibberige, weiche Kügelchen in einer süß-cremigen Puddingmasse.  Tapioka-Pudding ist in den USA ein ganz typisches, wenn auch altmodisches Dessert, das es oft in Diners gibt – dann mit süßen Karamel- oder Schokosaucen. Ich bevorzuge frische Fruchtsaucen, wie pürierte Erdbeeren und Blaubeerkompott. Wer Tapioka-Pudding einen asiatischen Touch verleihen möchte, gart die geschmacksneutralen  Stärkeperlen in halb Milch, halb Kokosmilch und zieht am Ende frische Mangowürfel unter.

Tapioka wird aus der bearbeiteten und getrockneten Maniokwurzel (Kassava) hergestellt. Unter dem Namen Tapioka habe ich die Kügelchen noch nirgendwo (außer bei Spezialhändern) gefunden – aber genauso gut können Sie im Supermarkt Sago kaufen. Vermutlich ist in der Sago-Packung eh Tapioka drin – ursprünglich wurde Sago nur aus dem Mark der Sagopalme gewonnen, heute auch aus Wurzelknollen anderer tropischer Pflanzen wie Maniok. Und damit sind Sie wieder bei Tapioka…

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Zum Frühstück: Bircher Müsli

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Kategorie : Sonstige Rezepte

Bircher MüsliManche Dinge erledigen sich von selbst. So meine geplante Recherche zum Thema Bircher Müsli, das ich jüngst zu einem Sonntagsfrühstück serviert habe. Bevor ich “mein” Rezept (ein abgewandeltes von der Hüttenhilfe) bloggen konnte, hatte Claudia alles Wissenswerte bereits in diesem Artikel erläutert. Sie mischt frische Himbeeren unter, mir schmeckt die Kombination aus säuerlichen geriebenen Apfeln, süßen Weintrauben und knackigen Haselnüssen am besten.

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Reste- und Glasverwertung: Stachelbeer-Trifle

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Kategorie : Desserts

Stachelbeer-TrifleSo gerne ich Desserts mag, so ungern esse ich “fertige” Fruchtjoghurts. Meine Familie verzehrt sie palettenweise als Snack, auf der Arbeit, in der Schule – mir sind sie entweder zu wässrig, zu kalorienhaltig, zu süß, zu sauer, zu künstlich oder zu stückig. Eine Ausnahme gibt es: Der göttlich-cremige Mangojoghurt von Emmi. Er hat keine Stückchen, keine zugesetzte Chemie und schmeckt richtig nach reifer Mango – kein einfaches Unterfangen, denn manchmal schmecken nicht mal reife Supermarkt-Mangos nach Mango :-)   Weiterer Bonus des schweizerischen Produktes: Die hübschen Gläschen, die sich wunderbar wieder befüllen lassen (Grüße an die Friends of Glass!) – zum Beispiel mit einer schnellen Schichtspeise aus Kuchenresten, Mascarponecreme und Frucht. Das sieht auch auf einem Buffet hervorragend aus – und ich glaube, ich habe inzwischen genügend Gläschen gesammelt (und damit Emmi-Joghurt gegessen), dass ich problemlos auch das Buffet zum Aktionärstreffen einer schweizerischen Bank bestücken könnte…

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Peach Cobbler – warmer Pfirsichauflauf

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Kategorie : Desserts

PfirsichauflaufUm demnächst wieder entfernt in die Nähe einer Bikinifigur zu kommen, habe ich mir das Kuchenbacken untersagt. Allerdings hätte ich mir besser das Backen überhaupt untersagt, denn statt Kuchen backe ich jetzt pikante Tartes. Oder ich belohne mich und die Familie nach der Gemüsesuppe mit einem Obstauflauf. Dieser Peach Cobbler mit seiner Mandelnote und der köstlichen Teigkruste schmeckt auch mit anderen Obstsorten hervorragend: Aprikosen, Blaubeeren, Äpfel, Birnen – oder einer Mischung aus allen, gerne auch tiefgefroren. Hmm, ein großer Löffel Cobbler, lauwarm, mit einem Klecks Vanilleeis – das ist so lecker, dass sich jeder Gedanke an Bikinifiguren in Luft auflöst… Weiter lesen