30-Minuten-Küche: Ricotta-Gnocchi mit Pfifferling-Rahm

Ricotta-Gnocchi in Pilzrahm

Manchmal geht Langsamkochen im Slowcooker eben doch nicht schnell genug. Zum Beispiel, weil man morgens verschlafen hat und deswegen nicht genug Zeit blieb, die Vorbereitungen für den Hackbraten Hellas zu treffen. Da muss Frau umdisponieren und erinnert sich an ein Küchen-Highlight der letzten Wochen: Ricotta-Gnocchi von Nicole Stich, empfohlen von Frau Küchenlatein und der halben restlichen Food-Blogosphäre (siehe u.a. hier, hier, hier, hier und hier). Tja, dem seinerzeitigen – wohlverdienten – Hype hinkte ich um gut vier Jahre hinterher, als ich die Teiglinge vorletzte Woche zum ersten Mal zubereitete – und seitdem noch zweimal! Diese Gnocchi sind wirklich – auch für Gnocchi-Neulinge – einfach und schnell zuzubereiten, lösen sich nicht im Wasser zu einem Brei auf (meine größte Sorge), schmecken locker und neutral-frisch. Bei uns gab es Salbeibutter, Steinpilz- und Pfifferlingrahm dazu – und immer war es köstlich! Weiter lesen

Gourmet-Resteküche: Saltimbocca von der Jakobsmuschel mit Steinpilzrisotto

Steinpilz-Risotto

Wie sehr ich es genieße, mal nicht mehrheitsfähig kochen zu müssen, hatte ich hier ja schon einmal ausgeführt. Gestern war wieder so ein Tag, wo ich ganz für mich allein brutzeln konnte, weil der Mann den Rinderbraten-Rest beanspruchte, Sohn auswärts weilte und Tochter arbeitete. Ich nutze die Gelegenheit, ein paar übrig gebliebene und eingefrorene Edelzutaten von Weihnachten (Jakobsmuscheln und Steinpilze) zu verbrauchen. Das Rezept für die Gourmet-Resteküche habe ich mir bei Uwe von Highfoodality geholt, der allerdings 250 g Risottoreis für zwei Personen vorschlug. Ich habe die Hälfte zubereitet und dann haben wir auch noch zu zweit davon gegessen – meine Tochter tauchte überraschend auf,  lobte das wirklich leckere Risotto, aber verschmähte selbstredend die Meeresfrüchte ;-)

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Zum Grillen: Schrats Schmortomaten & Knoblauchpilze

Antipastiplatte mit SchmortomatenMit seinen Rezepten und Beiträgen belegt Schrat beim Chefkoch Platz 1 der Mitglieder-Rangliste.  Das hat er auch verdient, finde ich – denn anders als andere Titelaspiranten liefert er nicht nur Masse, sondern Klasse. Seine Forumsbeiträge bestehen nicht nur aus “finde ich auch” und seine Rezepte sind durchweg pfiffig und kommen ohne Tüte aus. Auch seine Schmortomaten haben mich nicht enttäuscht: Eigentlich supersimpel, aber hocharomatisch, irgendwie Italien im Miniformat. Die Antipasti-Platte zum Grillen wurde komplettiert von Rikes Knoblauch-Champignons, schon länger ein Sommer-Standard bei uns, und marinierten Zucchini-Scheiben.

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Die Entdeckung der Grillsaison: Grillgemüse-Salat

Grillgemüse-SalatDer Titel dieses Beitrages ist eine Mogelpackung. In Ermangelung zweistelliger Außentemperaturen hat die Grillsaison bei uns nämlich noch gar nicht begonnen :-) Aber wenn es so weit ist, wird es diesen Salat garantiert sehr oft geben… Die Schnippelei, das Rösten und Wenden machen zwar ein wenig Arbeit, aber die Aromen sind großartig und erinnern an die (kostspieligen) italienische Antipasti oder mediterranen Häppchen in den Feinkost-Theken. Wir haben den lauwarmen Grillgemüse-Salat mit frischem Ciabatta als Abendessen verzehrt, noch besser passt er vermutlich zu Lammkoteletts oder Fisch vom Grill. Ja, wenn man denn endlich mal grillen könnte!

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Aus dem Crockpot: Hühnchen im Speckmantel

Hühnchen im SpeckmantelCoq au vin für Faule – so könnte man dieses Gericht auch bezeichnen. Wer gern die Geschmacksnoten des klassischen französischen Schmorgerichtes mag, aber für’s Schmoren, Angießen, Wenden keine Zeit hat, der ist mit der Slowcooker-Version gut bedient. Die Vorbereitungsarbeit ist kurz, danach gart das Gericht ohne weiteres Zutun. Crocky-typisch bleibt das magere Fleisch saftig, mit Kroketten ergab es ein feines Sonntagsessen mit delikater Sauce. Das Original von der MyRecipes-Seite verwendet Hühnchenteile mit Knochen. Die kommen bei uns erfahrungsgemäß nicht gut an – daher werde ich das Gericht mit Hühnerbrustfilets in unsere Slowcooker-Standardsammlung aufnehmen.

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Zu spät: Tapas-Teller vegetarisch

Tapasteller vegetarischDabei hatte mich das Thema so gereizt: Beim Blogevent “Ohne” rief Seelensturm dazu auf, ohne bestimmte Zutaten auszukommen. Das führte zu so originellen Beiträgen wie Wurstsuppe ohne Wurst oder Sushi ohne Reis, siehe Zusammenfassung. Bei mir gab’s jetzt einen fleischlosen Tapas-Teller, zu spät für’s Blogevent, aber trotzdem lecker. Fleischlos übrigens rein zufällig und weil Truhe und Kühlschrank nichts passendes hergaben, als wir Samstag abend plötzlich Lust auf mediterrane Häppchen hatten.  Stattdessen gab es scharfe Kartoffelecken mit Aioli, gegrillte AuberginenTortilla mit Zwiebeln und Kartoffeln und köstliche, knoblauchduftende Riesenchampignon-Köpfe – Rezept unten.

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Aus dem Crockpot: Schweinerouladen mit Pilzfüllung im Speckmantel

Schweinerouladen mit Pilzfüllung im SpeckmantelDie meisten Crockys sind vermutlich unter der Woche im Einsatz und schmurgeln das Essen, während frau ihrer Erwerbstätigkeit nachgeht. Bei mir ist es genau umgekehrt: Ich arbeite im Home Office und habe unter der Woche die Möglichkeit (wenn auch nicht immer die Lust!) am Herd zu stehen. Am Wochenende dagegen sind wir viel unterwegs und daher bereitet der Crocky üblicherweise den Sonntagbraten/das Sonntagessen zu. So zum Beispiel diese feinen Schweinerouladen, die zwar etwas Vorbereitungsarbeit erfordern, dann aber ohne jegliche weitere Beaufsichtigung zu saftiger Perfektion garen.  Ehrlich – allein fürs Rouladenschmurgeln (siehe zum Beispiel hier, hier und hier) lohnt sich die Anschaffung eines Slowcookers. Weil die Röllchen nicht angebraten werden, erscheint die Sauce etwas “grieselig” – wen das stört, der hält einfach kurz den Zauberstab in die Flüssigkeit. Bei uns gab es Rösti und Salat dazu, Bandnudeln oder Salzkartoffeln passen bestimmt auch.

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Schnelle Küche aus dem Slowcooker: Köttbullar

KöttbullarSpätestens wenn der Teelichter- (Winter) bzw. Serviettenvorrat (Sommer) zu Ende geht, fährt die ganze Familie zum schwedischen Möbelhaus. Um etwas Deko einzukaufen, wobei sich “etwas” meist im Bereich von 100 Euro bewegt. Um ungeplant einige Kleinmöbel in den Wagen zu packen. Um gedanklich die Neueinrichtung des Wohnzimmers zu planen und gleich wieder zu verwerfen. Und um in der Kantine Köttbullar zu essen. Während sich bei Möbeln und Farben kaum Übereinstimmung erzielen lässt, kommen die Hackbällchen in Sahnesauce bei allen uneingeschränkt gut an. Was lag also näher, als Köttbullar auch zuhause nachzukochen? Aus Bequemlichkeit habe ich allerdings bei der Sauce auf ein Fixprodukt zurück gegriffen und die Bällchen nicht einmal vorgebraten, sondern nur geformt und roh in den Topf gelegt. Sie haben trotzdem ihre Form behalten – praktisch! Weiter lesen

Aus dem Crockpot: Hühnerfrikassee

HühnerfrikasseeFast wie im Märchen: Ich äußere Wünsche und sie werden erfüllt! Im zweiten Crocky-Rundbrief an die Testköche/innen des geplanten Crockybuches habe ich ein paar Gerichte gelistet, die noch probegekocht werden müssten. Vor allem Lamm und Ente – denn das mag ich selber gar nicht gern. Was soll ich sagen? Dank Elke (siehe Frikassee-Rezept weiter unten), Anja, Jutta und Ulrike hat sich die Liste innerhalb eines Wochenendes schon gewaltig verkürzt. Besten Dank! Nun brauche ich nur noch mildtätige Seelen für ein Polenta-, Marmeladen- und Chutney-Rezepte. Freiwillige vor :-)

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