Die Karnevalsberliner (siehe zum Beispiel hier und hier) sind inzwischen zur Tradition in unserer Familie geworden. Knapp 40 Stück in etwa vier Stunden habe ich in diesem Jahr gebacken und mit Eierlikörcreme gefüllt – und dann mit Entsetzen festgestellt, dass vermutlich 25 Personen nach dem Karnevalszug zum Kaffee kommen werden. Was tun? Kurzentschlossen habe ich Quarkspitzenteig angerührt – nach einem Rezept meiner brandenburgischen Verwandtschaft. Die verwendet Schweineschmalz zum Ausbacken, aber bei mir war das Platten-Fritierfett von den Berlinern eh noch heiß. Die leckeren und wenig süßen Krapfen, die zudem keine zehn Minuten Arbeit gemacht hatten, waren letztendlich schneller verzehrt als die Berliner. Was sagt mir das? Darf es öfter geben…
========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Quarkspitzen
Kategorien: Karneval, Friteuse
Menge: knapp 20 Stück
250 Gramm Magerquark
60 Gramm Zucker
1 Pack. Vanillezucker
2 Eier
30 ml Öl
1 Teel. Natron
1 Schuss Zitronensaft
175 Gramm Mehl
3 Essl. Rosinen (optional)
Fett zum Fritieren
Puderzucker zum Betsreuen
============================ QUELLE ============================
abgewandelt von http://www.chefkoch.de/rezepte/
1766031286458353/Quarkspitzen.html
– Erfasst *RK* 17.02.2013 von
– Gabriele Frankemölle
Quark, Zucker, Vanilezucker, Eier, Öl und Zitronensaft mit dem Mixer
sehr schaumig rühren, zuletzt das Mehl und das Natron (und die
Rosinen, falls verwendet) nur so lange einarbeiten, bis sich ein
glatter Teig ergibt.
In einem Topf das Fritierfett auf mittlerer Hitze erhitzen. Mit
einem Löffel nicht zu große Nocken abstechen und schön braun
ausbacken. Garprobe mit einem Stäbchen machen, damit die Bällchen
auch gar sind!
Beim Backen drehen sich die Quarkspitzen von selbst im Fett falls
nicht, mit der Gabel nachhelfen.
Quarkspitzen mit einem Schaumlöffel aus dem Fett heben, auf einem
Gitter gut abtropfen lassen und mit Puderzucker bestreuen. Am besten
ganz frisch verzehren.
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Das andeutungsweise frühlingshafte Wetter hat sich aus unserer Region leider wieder verabschiedet. Wenn ich keine Sonne sehe, muss ich wenigstens in der Küche Sonne produzieren – in Form dieser Quarktarte, die schon seit Jahren zu meinen Lieblings-Käsekuchen gehört. Sie ist weniger locker-luftige Torte als knusprig-cremige Tarte und genau deswegen mag ich sie so gerne… Das Rezept stammt übrigens aus dem Buch
Die Kampagne “Wir essen den Tiefkühler leer” befindet sich derzeit auf ihrem Höhepunkt. Nachdem ich den ganzen Winter – vergeblich – auf einen knackigen Frosttag gewartet habe, um das Gerät abzutauen und zu reinigen, bin ich zu Plan B übergangen: Alle Vorräte werden restlos vertilgt. Den TK-Blätterteig habe ich kurzerhand für Quarkteilchen verwendet, die ein bisschen an böhmische
Deutschen Käsekuchen finde ich eh schon köstlich, aber der amerikanische ist förmlich zum Niederknien: Cremig, kompakt, nur sehr mild säuerlich, dafür mit einer ganz leichten Vanillenote. Am besten schmeckt er nach einem Tag “Ruhezeit”, garniert mit Blaubeersoße. Ich glaube, es war anno dunnemals eine ordentliche Scheibe Cheesecake im Restaurant “Hansel’s & Gretel’s (kein Witz!) im Collegenest Powell (Wyoming), die meine Begeisterung für amerikanische Küche weckte. Oder waren es doch die fritierten “Long Johns” mit Vanillecremefüllung und Ahornsirup-Guss der Powell Bakery? Oder das erste Winter-BBQ mit waschwannenweise Cole Slow und Elchsteak? Eines war’s gewiss nicht: Alles, was die College-Kantine servierte…
Mütter und Väter wissen, wovon ich rede: Kaum etwas ist herzerwärmender als Kinder, die einem ihre selbstgebastelten Geschenke übergeben. Vollkommen egal, dass die getöpferte Vase Wasser lässt, der Topflappen vor allem aus Luftmaschen besteht oder der Scherenschnitt des Familienhundes einem Urzeit-Fossil ähnelt – der gute Wille zählt! Ähnlich gerührt wie zu Muttertag / Weihnachten war ich gestern, als mein Sohn zum allerersten Mal allein backte – leuchtende Sterntaler. Kaum zu glauben: Da wird Quark-Öl-Teig zum Hoffnungsträger, dass meine Kiddies doch noch Interesse am Kochen/Backen und Essen entwickeln…
Akuter Stollenhunger lässt sich schwer bekämpfen: Die gekauften Exemplare verkleben den Gaumen mit einer penetrant schmeckenden eingebackenen Persipanrolle, die 

