Video: Rhabarber-Erdbeer-Kompott aus dem Slowcooker

Wer zu spät kommt… den bestraft die Obstsaison! Ich habe leider etwas geklüngelt mit dem Drehen dieses Videos, also werdet ihr zum jetzigen Zeitpunkt vermutlich keinen Rhabarber mehr bekommen, um dieses Kompott (hier die Textversion) im Slowcooker nachzukochen. Das ist die schlechte Nachricht. Die gute: Es funktioniert genauso mit (reifen) Pfirsichen und Blaubeeren! Ihr solltet dann allerdings von Anfang an 100 ml Flüssigkeit mehr dazu geben, zum Beispiel Apfelsaft oder auch einfach Wasser. Solltet Ihr die Mengen für den 3,5-l-Topf verdoppeln, muss zudem die Zeit etwas verlängert werden.

Rhabarber-Erdbeer-Kompott aus dem Slowcooker

Rhabarberkompott aus dem Slowcooker

Kompott aus dem Slowcooker? Wieso sollte ich das machen? Das ist doch in 15 Minuten auf dem Herd fertig und so lange, äh, kurz, kann ich mich auch an stressigsten Tagen daneben stellen… So habe ich noch vor zwei Wochen getönt, als Anleitung und Fotos durch diverse Facebook-Slowcooker-Gruppen geisterten. Doch als der Hype nicht abebbte und ich sowieso Rhabarber und Erdbeeren zuhause hatte, probierte ich es aus. Und was soll ich sagen? Aus dem Slowcooker schmeckt Rhabarberkompott tatsächlich um Klassen besser – vermutlich weil der Rhabarber Zeit hat, Saft zu ziehen, kein weiteres Wasser zugefügt wird und Aromen nicht verfliegen, sondern sich entwickeln. Genau wie der Eierlikörkuchen ist also auch dieses Rezept nicht mein Verdienst, sondern ein Produkt der Schwarmintelligenz vieler Crockpot-Köchinnen. Dankeschön dafür! Weiter lesen

Saisonküche aus dem Slowcooker: Rhabarber-Quarkauflauf

Rharbarberauflauf

Wer viele Foodblogs liest, könnte auf die Idee kommen, dahinter stecken die Überflieger-Super-Duper-Wahnsinnsköchinnen, denen einfach alles gelingt. Die kochen UND schreiben UND fotografieren können. Und das alles perfekt. Falsch. Es merkt nämlich keiner, wenn da auf dem Teller etwas toll aussieht, das total gewöhnlich schmeckt. Oder wenn etwas traumhaft schmeckt, aber aussieht wie die Hinterlassenschaft eines Hundes. Oder wenn ein Rezept vielversprechend klingt, sich aber letztendlich als langweilig herausstellt. Oder wenn Texturen, Garpunkte, Gewürzkombinationen, ja, selbst die Farben nicht stimmen. Denn Foodbloggerin genießt (nicht) und schweigt. Die Familie verzehrt maulend das missglückte Experiment (die guten Lebensmittel wirft man schließlich nicht weg) und auf dem Blog landet – nichts. Weiter lesen

Frühlingsgefühle: Rhabarbersirup selbst gemacht

Rhabarbersirup selbst gemacht

Gibt es etwas Schöneres, als sich an einem der ersten richtig schönen Tage in den Garten zu setzen und genüsslich etwas Leckeres zu trinken? Das „Leckere“ ändert sich dabei ab und an: Nach Aperol Sprizz und Hugo mit selbst angesetztem Holunderblütensirup bevorzuge ich im Moment trockenen Sekt mit einem ordentlichen Schuß Rhabarbersirup. Dass man den auch ganz einfach selbst machen kann, habe ich bei Julianes „Schönertagnochgelesen und gleich ausprobiert. Ein lohnendes Projekt: Der Sirup ist superlecker, recht schnell gemacht und kostet nur Pfennige, wenn man den Garten seiner Eltern räubern kann 🙂  Weiter lesen

Ostermenü mit Bärlauch, Spargel und Erdbeeren

Ostermenü 2014

Das Familien-Ostermenü (im Prinzip der größte gemeinsame Teiler von 12 Essern, wie hier schon beschrieben) orientierte sich diesmal extrem am Angebot des örtlichen Direktvermarkters. Weil die „Spargelbude“ außer dem dem Bleichgemüse auch noch herrliche Erdbeeren, Rhabarber und Kräuter im Angebot hatte, gab es ein Bärlauchsüppchen, bei Niedertemperatur gegartes Schweinefilet mit Kräuterkruste und als Dessert Rhabarber-Erdbeer-Crumble mit Vanilleeis.

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Spargelmenü 2012: Umsonst und draußen :-)

Draußen gedeckt - zum zweiten Mal in 15 Jahren :-)Meine Stammtischschwestern und ich kennen uns inzwischen seit 20 Jahren. Aus dem ursprünglichen Geburtsvorbereitungskurs wurde erst ein Babytreff, dann ein Kindertreff mit Müttern, dann ein Müttertreff ohne Kinder und inzwischen sind wir ein Reise- und Schlemmerklübchen. Nicht seit 20 Jahren, aber bestimmt seit 15 treffen wir uns alljährlich im Frühjahr bei mir zum Spargelessen – und erst zum zweiten Mal in der langen Zeit  hat es jetzt geklappt, dass wir tatsächlich draußen essen konnten. Bei angenehmen 20 Grad gab’s die Vorspeise (zweierlei Spargelmousse auf Salat), beim Hauptgericht (Spargel klassisch mit Kartoffeln, Schinken und Hollandaise) wurde es schon etwas frisch. Beim Dessert konnte man dann schon froh sein, dass es lauwarm (Erdbeer-Rhabarber-Crumble) und meine Pachtworkdecken-Sammlung groß genug war… Weiter lesen

Rhabarbertarte: Einmal top, einmal Flop

RhabarbertarteAllerorten wird derzeit Rhabarber verbloggt (siehe hier, hier, hier oder hier). Obwohl Rhabarber bestimmt nicht mein Lieblingsobst ist (naja, botanisch eher Gemüse), backe auch ich gerne Rhabarberkuchen – quasi als Frühling in der Küche, nach einem langen Winter voller Apfel-, Käse-, Nuss- und Schokoladenkuchen. Da ich keinen Baiser mag, der saure Rhabarber aber definitiv einen süßen Kontrapunkt braucht, entschied ich mich für einen Rhubarb-Custard-Pie – Zimtstreusel auf Rhabarber-Pudding-Creme, der Boden angeblich eine „idiotensichere“ Pie-Crust nach us-amerikanischer Art. Nee, aber genau der schmeckte irgendwie gar nicht, laff, charakterlos. Da lobe ich mir doch den Mürbeteig von Lea Linster , deren Rezept für Rhabarbertarte (Foto links) Eva Deichrunner hier vorgestellt hatte: Einfach zu verarbeiten, knusprig-süß. Dazu ein mandeliger Sahne-Ei-Guss – hmm, köstlich! Dagegen war der Rhabarber-Pie (Foto unten) dann doch eher ein Flop…

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Spargelmenü 2010 – semi-klassisch

Spargel-FritattaHmm, so lange blogge ich schon??? Drei Spargelmenüs habe ich im Crockyblog bereits vorgestellt – naja, eigentlich nur jeweils Vor- und Hauptspeise, denn beim Hauptgang ändert sich nix: Spargel mit Schinken und Hollandaise, dazu neue Kartoffeln. Genauso hätte es auch in diesem Jahr sein sollen, wenn ich nicht zwei Stunden, bevor meine Stammtisch-Frauen eintrafen, festgestellt hätte, dass mein großer Spargeltopf nicht da war – verliehen! Wie also den Spargel kochen? Gar nicht – denn mir kam Ilkas und Ullis Rezept für Spargel in der Folie in den Sinn. Eine ideale Zubereitungsweise für Gäste: Die Herdplatte bleibt frei für anderes und die Portionspäckchen lassen sich wirkungsvoll servieren. Zum Auftakt gab es diesmal Frittata mit Grünspargel auf Rucolasalat, das Dessert bildete die bereits verbloggte Rhabarbermousse.

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Frühlingsdessert: Luftige Rharbarbermousse

Rhabarber-MousseDass es Frühling wird, merkt man weniger an den aktuellen Temperaturen als an der Rezeptauswahl der Foodblogs: Allerorten werden Spargel, Bärlauch oder Rhabarber zubereitet – oder alles auf einmal: Bei uns gab es gestern nach Spargel auf Bärlauchschaum (Rezept folgt) eine locker-cremige Rhabarbermousse. Das Original vom Chefkoch habe ich fast unverändert gelassen – allerdings brauchte unser supersaurer Rhabarber wesentlich mehr Zucker, den Zitronensaft habe deswegen auch weggelassen. Ich habe die Förmchen gestürzt und marinierte Erdbeeren dazu serviert – die Familie war begeistert. Vor allem, da die Mousse so schön glatt war und keine Rhabarberfäden enthielt, was den verwöhnten Nachwuchs beim Crumble immer so stört…

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Sonntagskuchen: Rhabarberkuchen mit Vanillecreme und Zimtstreuseln

rhabarb_kl.jpgLange habe ich es gesucht, das perfekte Rhabarberkuchenrezept. Nicht zu herb darf das Ergebnis sein, nicht zu suppig und Baiser (bääh!) geht schon mal gar nicht. Ideal wäre ein Blechkuchen – denn bei einer großen Familie und reichlich Kaffeebesuch kommt man mit 12 oder 16 Stückchen nicht arg weit. Bis auf die letzte Prämisse klang der hochgelobte Rhabarberkuchen mit Vanillecreme beim Chefkoch vielversprechend, also habe ich kurzerhand die Mengen verdoppelt angepasst: Teig und Füllung mal 2, Streusel mal 1,5, denn die schienen mir sehr reichlich bemessen. Und, was soll ich sagen – ich glaube, ich habe den für uns perfekten Rhabarberkuchen gefunden 😉

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