Schneller kleiner Kuchen: Apfel-Bauern-Tarte

Apfel-Bauern-TarteAnders als bei Claudia fällt bei mir der Rechen-Groschen auch nicht, wenn es sich um Backmathematik handelt. R x R x 3,14 = Fläche? Geh mir wech - ich bin mit der Umrechnung von Volumina in Backformengrößen leider überfordert.  In der Konsequenz backe ich demnach oft zwei kleine Kuchen, wenn ich am Blogevent Kleine Kuchen der Hedonistin teilnehme. Ich bereite schlichtweg die Originalmenge zu, fülle die Hälfte (2/3, 3/5 oder eben pi mal Daumen) in eine 18er Backform und den Rest in Muffinformen, Brownieformen, gefettete Tassen - was gerade passend erscheint. Im Hinblick auf passend berechnete Kleinkuchenrezepturen ist das natürlich “Thema verfehlt”, aber in der Praxis habe ich einen Kuchen zum Sofort-Essen und einen zum einfrieren oder verschenken. Oder es werden dann doch gleich zwei kleine Kuchen gleich verzehrt, wenn sie so lecker-saftig sind wie diese schnell gemachte vanillige Apfeltarte!
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Erschienen: 2. Februar 2010
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Nachgebastelt: Mojito-Dessert

Mojito-DessertWeitab touristischer Pfade, in einer wenig ansehnlichen Wohnstraße des El Raval, haben wir in der vergangenen Woche in Barcelona das Restaurant Las Fernandez entdeckt. Die Gaststube ist im Original genauso grellrot wie die Webseite - aber im abendlichen Kerzenlicht durchaus erträglich. Das galizische Lokal wird von drei Schwestern geführt, die zu günstigen Preisen authentische Küche ohne Fertig- und Halbfertigprodukte auf dem Tisch bringen, nachdem sich ein netter (und höchst ansehnlicher :-) ) Kellner viel Zeit genommen hat, die Tageskarte zu erläutern. Wir haben ein sehr leckeres Fischmenü gegessen, eine Flasche akzeptablen Cava für 11 Euro dazu getrunken, aber am originellsten fand ich das Dessert: Mojito decape - der Rum-Limetten-Cocktail in Nachtisch-Form, ein säuerliches Rumgelee mit einer milden Minzsahne. Weil ich kein Rezept dafür finden konnte, habe ich mir kurzerhand eines gebastelt - und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.  Vermutlich könnte man statt Minzlikör auch frische Minze verwenden, aber wie man hier nachlesen konnte, habe ich damit bislang keine guten Erfahrungen gemacht.

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Erschienen: 2. November 2009
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Pleiten, Pech & Pannen: Elvis’ Favorite Pound Cake

Die meisten Dinge schmecken hausgemacht besser als fertig gekauft. Ausnahme: Rührkuchen, der ganz einfache aus dem Cellophanpack. “Hotel Cake” heisst er in den benachbarten Niederlanden und ist wunderbar weich, aber nicht luftig, schön geschmacksneutral vanillig und hat keine Kruste. Alles vermutlich Ergebnis diverser Zusatzstoffe und der Plastikverpackung, aber eine Annährung müsste doch immerhin möglich sein. Nach längerer Suche habe ich bei Epicurious das hochgelobte Rezept für Elvis Presley’s Favorite Pound Cake gefunden. In Elvis-typischer Manier enthält es Unmengen an Butter und Zucker, die ich leicht verringert habe, sowie eine Tasse Schlagsahne. Ungewöhnlich: Das Backpulver fehlt ganz, der Teig wird extrem lange gerührt (auch nach dem Zufügen des Mehls) und die Backform in den nicht vorgeheizten Ofen gestellt. Das Ergebnis? Nun, der Kuchen hat keine harte Kruste, ist innen weich und saftig - ähem, so saftig, dass sich Streifen (s.u.) im Teig zeigen, obwohl ich die Garprobe gemacht und den Kuchen noch 15 Minuten länger als angegeben (also fast 1,5 Stunden!) gebacken habe. Viel Arbeit für ein bescheidenes Ergebnis! Sorry, Elvis - mein favorite pound cake ist das nicht. Nun zähle ich darauf, dass jemand aus der Blogger-Gemeinde mir das ultimative Grund-Rührkuchen-Rezept verrät…

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Erschienen: 15. Mai 2009
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Für’s Dessertbuffet: Eierlikörparfait mit Erdbeersalat

Eierlikör-Parfait4 Jahre Kochtopf-Blogevents: Chapeau, Zorra, für Ideen & Durchhaltevermögen! Gerade letzteres finde ich (derzeit mit akuter Arbeitsüberlastung und gesteigerter Kochunlust kämpfend) außergewöhnlich - eine tolle Leistung, sich über einen so langen Zeitraum immer wieder etwas Neues einfallen zu lassen! Mich als Süßschnabel spricht das Jubiläums-Thema Dessertbuffet natürlich sehr an und ich beteilige mich mit einem Eierlikör-Parfait, das sich gut vorbereiten lässt. Aktuell passen Erdbeeren perfekt dazu, im Herbst ein Pflaumenkompott und im Winter Krokant wie im Original.

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Erschienen: 12. Mai 2009
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Hmmm: Coffee Custard - Mokka-Flan

Coffee CustardWenn ich viele Gäste am Tisch sitzen habe, greife ich als Dessert gerne auf Custard- oder Flanrezepte zurück. Die lassen sich am Tag vorher zubereiten und machen optisch richtig etwas her, wenn man sie mit Fruchtsauce, frischem Obst oder einigen Gebäckstäbchen aufpeppt. Eine neue, eher winterliche Version der gestockten Sahne-Masse habe ich vergangene Woche zum Amerika-Abend ausprobiert: Coffee Custards, ein Rezept von der Martha Stewart-Webseite. Sehr lecker und vor allem eine herrlich-cremige Textur. Gibt’s bestimmt noch einmal! Weiter lesen »


Erschienen: 11. Februar 2009
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Der “unmögliche Apfelkuchen” - wieso eigentlich?

ApfelkuchenEs ist wieder diese Zeit des Jahres - meine Ma lädt eimerweise Falläpfel bei uns ab. Die kleinen, angeschlagenen gehen zu Nancy, von der mittleren Sortierung koche ich Apple Jam oder Apple Crumble und für die schönsten suchte ich am Sonntag ein Rezept für einen möglichst schnell gemachten Apfelkuchen. Beim Chefkoch fand ich den “unmöglichen Apfelkuchen” - unmöglich, weil es unmöglich sein soll, ihn stehen zu lassen. Stimmt - vor allem superfrisch vom Blech schmeckt der Kuchen mit Mandelkruste großartig. Und ratzfatz gebacken war er auch: Die Kitchen Aid schlug den Teig aus Sahne, Eiern und Zucker, während ich die Äpfel schälte und in Scheiben schnitt. Weil auch die Backzeit nur 30 Minuten betrug, verging von “Ich könnte ja noch einen Apfelkuchen backen” bis zum fertigen Blechkuchen wirklich nur eine Stunde.

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Erschienen: 26. August 2008
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Frühlingsdessert: Panna Cotta von Holunderblüten mit Erdbeersalat

panna_kl.jpgIch seh sie schon vor mir, die enttäuschten Blicke all der Beerensammler, die im Herbst den Wirtschaftsweg an unserem Hof heimsuchen, um die Holunderbüsche zu plündern. Die Plünderung hat diesmal bereits im Frühjahr stattgefunden :-) Ich habe Dutzende von Dolden zu Holunderblüten-Rieslinggelee verarbeitet, außerdem gab’s inzwischen schon zweimal eine fein aromatisierte Panna Cotta. Angeregt dazu hat mich Barbaras Rahmsülze mit Holunderblüten und Beeren - schnittfeste “Sülze” erinnert mich allerdings immer ein wenig an Gummi und das Mundgefühl mag ich irgendwie nicht. Für Panna Cotta wird weniger Gelantine verwendet und nur Sahne statt eines Sahne-Milch-Gemisches. Das macht das Dessert etwas cremiger, aber natürlich auch kalorienreicher - was soll’s, das Ergebnis war es wert!

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Erschienen: 7. Juni 2008
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Gedanken zum Sonntagessen und ein Retro-Dessert

multicreme_kl.jpg“Gibt es das überhaupt noch? Ein Sonntagessen?” hatte Claudio von den Anonymen Köchen in diesem Beitrag gefragt und ein paar sehr schöne Antworten gleich mitgeliefert. Ich gebe zu: Auch bei uns gibt’s selten Sonntagessen - zumindest am Sonntag. Langes Ausschlafen und ausgiebiges Frühstück verträgt sich schlecht mit einem dreigängigen Vorsuppe - Braten - Dessert -Sonntagessen, das wohlmöglich auch schon um 12 Uhr auf dem Tisch stehen soll. Der Ostersonntag bildete diesmal eine rühmliche Ausnahme: Das Frühstück fiel aus, stattdessen gab’s Wunschessen nach der Devise “nie machst du (beliebiges Traditionsgericht einzusetzen)” - eine Beschwerde, die auch Petra von Chili und Ciabatta anscheinend öfter hört. Auf eine klassische Rindfleischsuppe folgten bei uns also Rouladen mit Rotkraut. Das Dessert war mein Wunsch: Ein “Nachbau” des Majala-Puddings, der zu meiner Jugend häufig den krönenden Abschluss des Sonntagessens bildete. Majala gab’s in Orangen- und Zitronengeschmack und der Clou war ein kleines Fläschchen mit Orangen- bzw. Zitronenöl, das separat mitgeliefert wurde und das man in den heißen Pudding rühren musste. Die quadratischen Packungen sind schon lange aus den Regalen verschwunden - oder habe ich sie nur übersehen?

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Erschienen: 24. März 2008
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Crockpot-Leserrezept: Rehlasagne

Zu den Crockpot-Bekehrten gehört auch Günther aus Süddeutschland, der bereits bei USA kulinarisch viele Farmrezepte aus dem Fundus seiner amerikanischen Ehefrau beigetragen hat. Im Slowcooker hat er jüngst eine Rehlasagne zubereitet, die ihm bestens gelungen ist und deren Rezept er freundlicherweise mit den Crockyblog-Lesern teilt. Statt “Lasagne” (also geschichteten Fleischscheiben) sollten es zwar ursprünglich Rehrouladen werden, “aber ich habe die Fleischscheiben zu kurz geschnitten… Das solltest du vielleicht besser nicht dazu schreiben, obwohl: Aus vielen Kochkatastrophen sind berühmte und gute Rezepte draus geworden!” Recht hast du :-)

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Erschienen: 21. Februar 2008
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Zum Geburtstag: Chocolate Chocolate Cupcakes

chocchoc_kl.jpgEigentlich hatte meine Freundin Birgit bereits im vergangenen Jahr dem Schoko-Schlemmen abgeschworen. Auch meine Schoko-Brownies mit Trüffelcreme hatten sie seinerzeit nur in ihrem Vorsatz bestärkt: Es wird definitiv weniger Schokolade gegessen, naja, meistens. Aber an seinem Geburtstag darf doch über die Stränge schlagen, oder? Also habe ich ihr wieder Schokokuchen gebacken und zwar den sündigsten, den ich finden konnte: Chocolate Chocolate Cupcakes, ein Rezept aus der New Yorker In-Bäckerei von Billy Reece. Dort holen sich dem Vernehmen nach sogar Tom Cruise und Katie Holmes ihre Cupcakes, wenn sie der süße Hunger packt.

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Erschienen: 1. November 2007
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