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Sonntagskuchen: Multivitamin-Schnitten

Kategorie : Backen

multivit_kl.jpgNach mehreren Mohnbackwerken und pikanten Tartes hatte sich der Nachwuchs mal wieder einen “leckeren Kuchen” ausgebeten – sprich irgendetwas süß-cremiges ohne jegliche “exotische” Zutaten. Ein angefangenes Paket Butterkekse im Schrank und eine Tüte Multivitaminsaft mit fast abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum gaben den Ausschlag: Es gab Zitronenschnitten, die durch den Saft zu Multivitaminschnitten mutierten. Das praktische an ihnen: Mit recht wenig Arbeit und günstigen Zutaten erhält man gleich ein ganzes Blech. Zudem verträgt es der Kuchen sehr gut, dass man ihn ein bis zwei Tage vor dem Verzehr zubereitet und im Kühlschrank durchziehen lässt.

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Donnerstags- bis Sonntagskuchen: Mohn-Schmand-Kuchen

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Kategorie : Crockpot allgemein

mohnschmand_kl.jpgMajonäsehaltige Salate und Mohnstriezel gehören zu den Gräueln meiner Kindheit. Wie sich der Geschmack über die Jahre ändert, ist mir jetzt wieder aufgefallen, als ich bei einem Familienfest meiner Brandenburgischen Verwandtschaft diesen Mohn-Schmand-Kuchen probiert habe. Hmm, mit ungemahlenem Mohn, der lecker knackte und gar nicht streng schmeckte… Seine unglaubliche Cremigkeit bekommt der Kuchen durch viiieel Schmand und Butter, die ich etwas reduziert habe. Das tat dem Aroma keinen Abbruch, fand ich – und auch die Haltbarkeit ist enorm: Donnerstags gebacken, Samstags noch schön feucht und gut durchgezogen und als Sonntagskuchen wird das letzte Stückchen bestimmt auch noch munden!

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Pleiten, Pech & Pannen: Minz-Schokoladen-Eis

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Kategorie : Persönliches, Sonstige Rezepte

mintice_kl.jpgWie kann etwas, das sich als Rezept so lecker las und so appetitlich aussieht, so scheusslich schmecken??? Keine Ahnung… Jedenfalls verschmähten sämtliche Testpersonen (ich inklusive) diese Eiscreme mit frischer Minze und Schokostückchen. Erhofft hatte ich mir davon eine Art After-Eight-Geschmack (ich liebe diese Täfelchen heiss und innig), bekommen habe ich ein abgestanden wirkendes Aroma, dass sich auch Stunden nach dem Verzehr immer wieder unangenehm bemerkbar machte – hicks… Ich wäre wirklich dankbar für jeden Hinweis, was falsch gelaufen ist und was ich bei der Verwendung von frischer Minze noch beachten sollte. Ansonsten gebe ich meine Versuche mit dem Nachbau von After Eight besser auf – auch in gebackener Form war das nämlich ein Desaster!

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Fallobstverwertung: Tarte aux pommes normande

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Kategorie : Backen

apptart_kl.jpgUnser Garten ist zwar 3500 Quadratmeter groß, aber außer einem Kräuterbeet gibt es darin keine “Nutzfläche”. Wozu auch? Meine Mutter versorgt die ganze Familie mit Zucchini, Spinat, Grünkohl, Obst – üblicherweise waschwannen- oder zumindest eimerweise angeliefert. Derzeit wirft es die Klaräpfel in größeren Mengen vom Baum. Diese frühe, sehr säuerliche Sorte wird beim Backen wunderbar weich und ist in meinen Augen ideales Apfelkuchen-Ausgangsmaterial. Nachdem ich sonst blechweise eher rustikalen Hefekuchen gebacken hatte, war mir diesmal nach etwas chicerem. Da kam das Rezept für eine hauchdünne Tarte mit Mandelmasse (Frangipane) gerade recht. Das Ergebnis war köstlich: Ein knusprig-dünner Teig, mandelige Zwischenschicht und viel Frucht. Ich glaube, allein für diesen Kuchen lohnt sich die Anschaffung eines guten Calvados…

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Sonntagsdessert: Petits pots de creme au chocolat

Kategorie : Desserts, für Slowcooker

pots_kl.jpg“Kleine Sahnetöpfchen” – so heisst nicht nur dieses Dessert, sondern auch die hübschen Porzellantöpfchen mit Deckel, in denen es in Frankreich zubereitet wird. Die Gefäße besitze ich leider nicht, aber auch kleine, einfache Ikea-Gläser mit einer Abdeckung aus Alufolie erwiesen sich als hitzefest genug, um das Wasserbad im Slow Cooker zu überstehen. Nach einer Abkühlzeit über Nacht habe die sehr rahmigen, sehr reichhaltigen und nicht zu süßen Pots de crème mit einem Klecks Kahlua-Sahne verziert. Eignet sich bestimmt auch gut für Gäste…

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Sonntagsdessert: Apfeltrifle

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Kategorie : Desserts

apptrifle_kl.jpgMich hat das Trifle-Fieber gepackt: Aus den drei übrig gebliebenen Low-Fat-Cupcakes von vorgestern, zwei Äpfeln und einer Packung Sahnepudding habe ich dieses sonntägliche Dessert geschichtet. Im Ergebnis ist es natürlich alles andere als Low-Fat, ähem, irgendwie das genaue Gegenteil. Aber in meiner Lieblings-Schüssel (eigentlich eine Glas-Backform für Brioche von Arcoroc) sieht es hinreißend aus und geschmeckt hat es sogar den Mäkel-Kids. Im Winter kann ich mir diese Trifle-Version auch gut mit Lebkuchenresten und etwas Rum zum Tränken vorstellen.

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Zum Geburtstag: Schoko-Birnen-Kuppeltorte

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Kategorie : Backen

schoktorte_kl.jpgEine Schokotorte hatte sich meine Mutter als Beitrag zu ihrer Geburtstags- Kaffeetafel erbeten. Schokotorte? Naja – ich selbst bin kein Fan von Schokokuchen, schon gar nicht von klebrig-süßen Exemplaren. Nach etwas Blättern in meinen Backbüchern ist mir dann dieses Rezept hier ins Auge gefallen: Schokobisquit, eine herbe Mousse au Chocolat als Füllung, Birnen. Las sich gut – und schmeckte auch so. Die Kuppeltorte lässt sich gut schon am Tag zuvor herstellen, macht allerdings schon einiges an Arbeit. Aber für seine Mama nimmt man die ja gerne auf sich :-)

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Bananen-Schoko-Trifle

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Kategorie : Desserts

banchoctrifle_kl.jpgSind Trifles nun eigentlich hip oder nicht? Einige finden die Schichtdesserts, die schon seit dem 16. Jahrhundert in der englischen Küche bekannt sind, hochgradig altmodisch und servieren lieber Mini-Süßspeisen in Portionsgläschen. Andere – so wie ich – finden Trifles erstens superlecker und zweitens praktisch: Sie lassen sich vorbereiten, bieten in einer schönen, großen Glasschüssel einen tollen Anblick und sättigen gleich ein Dutzend Gäste. Zudem kann man darin trockenen Kuchen, kleinere Obstportionen oder die Überbleibsel von Dessertsoßen “verstecken” – Resteküche, die nicht danach aussieht!.

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Butterscotch-Soße – Karamell a la USA

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Kategorie : Desserts

butterscotch_kl.jpgNach den Plätzchen, Pralinen und Desserts der Weihnachtszeit müsste der interne Zuckerspeicher doch eigentlich aufgefüllt sein. Von wegen – mir war diese Woche erst nach Sticky Buns, dann nach selbstgemachtem Vanilleeis mit lauwarmer Butterscotch-Soße. Witzigerweise hatte Claudia von Fool for Food ähnliche Anwandlungen: Bei ihr gab es Joghurt mit Karamellsoße, für die man Zucker tatsächlich schmelzen lassen muss. Davor mache ich mich zwar nicht bange (auch wenn ich immer mindestens einen Metalllöffel mit angekrusteter Masse versaue), aber Butterscotch a la USA ist einfacher. Hier sorgen brauner Zucker und Ahornsirup für die schöne Farbe. Eine ordentliche Prise Salz gehört unbedingt mit hinein, um die süß-salzige Note zu erzeugen, die die Amerikaner so mögen.

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Trüffel im Glas

Kategorie : Desserts

trueffel_kl.jpgA..i ist schon seit langem gesellschaftsfähig. Insofern schäme ich mich auch nicht zuzugeben, dass die Idee für dieses auch optisch ansprechende Dessert aus dem Aldi-Süd-Weihnachtsfolder stammt. Allerdings klang mir die Schokomasse (nur 50 ml Sahne auf eine ganze Tafel Schokolade?) doch arg kompakt, ich habe sie mit etwas mehr Sahne gelockert. Und weil ich keine Orangen im Hause hatte, habe ich eine Himbeersauce dazu bereitet. Weitere Änderung: In unserer Familie gibt es Abstinenzler. Daher habe ich auf jeglichen Alkohol zum Abschmecken verzichtet. Wer mag, kann entweder Cremes oder Soße natürlich aromatisieren – Himbeergeist,
Williams, Grand Marnier passen sicherlich gut.

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Brownies für Birgit

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Kategorie : Backen, Persönliches

browniekl.jpgMeine Freundin Birgit ist war ein Chocoholic. Im gerade begonnenen neuen Lebensjahr, so ihr Vorsatz, müsse das Schoko-Schlemmen ein Ende haben. “Höchstens noch ein Riegel abends, naja, vielleicht manchmal zwei…” Sozusagen als Abschiedsgeschenk und Abschluss des Schoko-Abschnitts ihres Lebenslaufes habe ich ihr Brownies mit Baileys-Trüffelcreme gebacken. Damit ihr auch wirklich bewusst wird, auf was sie verzichten will :-)

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