Aus dem Slowcooker: Super-cremige heiße Schokolade

Heiße Schokolade aus dem Slowcooker

Warum im Slowcooker heiße Schokolade zubereiten? Geht das nicht genausogut auf dem Herd? Klar geht das – aber stellen Sie sich vor: [Traummodus an] Sie haben mit der ganzen Familie einen stundenlangen Weihnachtsspaziergang durch die idyllisch verschneite Winterlandschaft unternommen. (Wenn Sie sich schon ins Traumland begeben, dann richtig. Wer will schon mit nörgelnden Kindenr durch den Dauerregen eilen?) Nun kommen Sie heim ins warme Haus. In der Küche warten zwei Slowcooker auf Sie, einer mit dunkler heißer Schokolade, der andere mit weißer heißer Schokolade mit interessanten Gewürzaromen. Beide dampfend-heiß und super-cremig, wobei ein Klecks kalte Schlagsahne oder einige Marshmallows das absolute Tüpfelchen auf dem I, äh S, bilden. Herrlich, oder? [/Traummodus aus] Weiter lesen

Geschenke aus der Küche: Fudge hell und dunkel

Hellder Fudge aus dem Slowcooker Dunkler Fudge aus dem Slowcooker

Fudge ist ein toffeeartiges  Konfekt, das aus der britischen/amerikanischen Küche stammt. Echter Fudge wird aus viel, viel Zucker mit Sahne oder Butter gekocht, bis eine bestimmte Temperatur erreicht ist. Dafür braucht es ein spezielles Zuckerthermometer, Geduld und Frustrationstoleranz, denn es ist nicht selten, dass die Masse später nicht hart oder eben zu hart wird. Deswegen haben findige Hausfrauen in den USA schokoladige “easy fudges” entwickelt – und die allereinfachsten werden bei ganz sanfter Hitze im Slowcooker hergestellt. Nach dem Abkühlen lässt sich die Masse aus viel Schokolade, gesüßter Kondensmilch und leckeren weiteren Zutaten wie Nüssen, Likören oder auch Erdnussbutter in kleine Würfel  schneiden. In hübsche Zellophantüten verpackt, machen sich die Fudges sehr gut als kleines Geschenk aus der Küche  – und sind dabei viel schneller hergestellt als Trüffelpralinen! Weiter lesen

Geschenke aus der Küche: Orangen-Zimt-Trüffel

Orangentrüffel selbst gemacht

Im nächsten Leben werde ich bekanntlich Partyservice – oder doch lieber Chocolatier? Seitdem ich vor einigen Jahren für eine Kochzeitschrift den Artikel “Pralinenherstellung für Dummies” geschrieben habe, erfasst mich einmal pro Jahr das Trüffelfieber. Ich kaufe dann kiloweise gute Kuvertüre und reserviere ein ganzes Wochenende dafür, Schokomassen zu rühren, Schoko-Hohlkörper zu füllen, in noch mehr Schokolade zu rollen und schließlich mit – richtig geraten! – Schokolade zu verzieren. Am Ende dieser Schoko-Orgie ist mir kotzübel (schon mal versucht, bei der Pralinenherstellung nicht ständig zu schlecken?) und ich schwöre, mir das nie wieder anzutun. Wie konsequent ich das durchziehe, sieht man an meinem neu entwickelten Trüffel-Lieblingsrezept, ein Musterbeispiel für Danielas White Chocolate Wochen. Die beliebte Kombination Orange + dunkle Schokolade finde ich übrigens absolut gruselig, aber weiße Schokolade und Orange zusammen sind unglaublich lecker… Weiter lesen

Kochen ohne Tüte: Schokopudding hell & dunkel

Zweifarbiger Schokoladenpudding

Bei all dem Hinterhecheln hinter Back- und Kochtrends vergisst man (okay, ich)  manchmal, dass es ein (Küchen-)Leben jenseits von Cake Pops, Cupcakes und TexMex gibt. Und mit Erstaunen stellt man (okay, ich)  fest, wie gut eigentlich so ein simples Gulasch mit Knödeln schmeckt. Und zum Nachtisch braucht es dann auch keine Cremes mit Fruchtsößchen oder Tonkabohnen-Aroma, sondern man (naja, die Familie) erfreut sich an schnödem Schokoladenpudding.

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Alter Kuchen? Drei-Tage-Torte

3-Tage-TorteWas tun, wenn man für ein Familienfest eine Torte mitzubringen hat, aber wegen zweier anderer, direkt vorausgehender Feiern keine Zeit hat, eine zu backen? Man bereitet vor. Aber welcher Kuchen schmeckt nach etwas “Ziehzeit” besser als frisch? Auftritt: Die Drei-Tage-Torte. Nach einem, zwei oder gar drei Tagen im Kühlschrank ist sie schön saftig und durchgezogen. Es gibt sicherlich luftigeres Backwerk und welches mit vielfältigeren Aromen, aber die Torte mit Schokoladen-Vanille-Rum-Note sieht sehr hübsch aus und ergänzt gut ein obstlastiges Kuchenbuffet. Sie sollten allerdings niemandem erzählen, dass die Torte schon drei Tage auf ihren Einsatz wartet: “Alter Kuchen?” Bis auf vier Stück verputzt war sie später dann doch noch :-) Weiter lesen

Blogevent Schaumig & luftig: Schoko-Minz-Mousse

Schoko-Minz-MousseIch liebe Schoko-Minz-Täfelchen. Allerdings endeten meine Versuche , diese Geschmacksnote nachzuempfinden, schon häufiger in absoluten Mißerfolgen (siehe hier und hier). Jetzt habe ich endlich ein Rezept gefunden, das wie After Eight schmeckt – ach, eigentlich noch besser!  Die cremige und dabei wenig süße Mousse stammt im Original von Steffen Henssler (“Hauptsache lecker!“). Weil sie ganz ohne Gelatine auskommt, ist sie sehr einfach zuzubereiten. Die Eier und die Schlagsahne sorgen dafür, dass sie so schön schaumig & luftig ist – also ein passender Beitrag für Zorras 75stes Blogevent!

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Kuchen kontraproduktiv: Erdnussbutter-Schoko-Pie

Erdnussbutter-Schoko-PieDieser Kuchen ist (fast) alles, was ich an Kuchen NICHT mag. Ad 1 – er ist unglaublich mächtig und sahnig. Ad 2 – er ist schokoladig. Ad 3 – er hat diesen blöden Keksboden. Ad 4 – er gehört zur Gattung der ungebackenen “Kühlschranktorten”, wenn er glücklicherweise auch ohne Keksriegel und Dr-Ö-Helfer auskommt. Zusammenfassung von Punkt 1 bis 4: Dieser Kuchen dürfte mir nicht schmecken. Doch er tut es!!! Cremig, nicht übersüß und diese unvergleichliche Kombination von Schokolade und Erdnuss – wie Reeses Peanut Butter Cups in edel. Allerdings würde ich den Pie aus Martha Stewart: The New Classics nicht zum Kaffee servieren, sondern nur in homöopathischer Dosierung als Dessert, quasi als Trüffelpralinchen. Warum ich ihn kontraproduktiv nenne? Weil er Gift ist für den Fastenzeitgedanken und meinen aktuellen Gewichtsstatus…

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Kochen für viele: Schokosoufflee medium

schokosoufflee_gr

Draußen fühlte es sich heute bei sechs Grad und Sonne zaghaft nach Frühling an und drinnen schlummern noch die letzten Winterdesserts im Kälteschlaf. Der Frühjahrputz im Tiefkühler begann mit diesen kleinen Schokotörtchen, die als Nachtisch das bescheidene Suppen-Mittagessen aufputzten. Das besondere an ihnen: Sie wandern gefrostet in den Backofen und behalten auch nach dem Backen einen halbflüssigen Kern. Das schmeckt genial zu einem guten Vanilleeis oder frischen Beeren. Nicht zu vergessen: Die Soufflees lassen sich wunderbar vorbereiten, so dass man auch viele Gäste damit bewirten kann. Nur für’s Anrichten sollte man sich Hilfe holen, damit die Küchlein heiß bleiben und das Eis nicht schmilzt.

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Statt Blumen: Bananen-Split-Traum

Banana Split TraumMeine Mama hat am Valentinstag Geburtstag. Seitdem ich denken (und mit meinem Taschengeld Blumen kaufen konnte), fand ich das unglücklich: Schlange stehen beim Floristen und über Nacht spürbar angezogene Preise, selbst für ein kärgliches, nicht mehr taufrisches Sträußchen Moosrosen. Seit Jahren bekommt meine Ma daher die Blumen ein oder zwei Wochen später und zu ihrem Geburtstag stattdessen eine Torte für die Kaffeetafel. Weil die Geschmacksrichtungen Quark/Käse und Apfel diesmal durch andere Kuchenspenden bereits “vergeben” waren, habe ich beim Chefkoch nach einer gut bewerteten Schoko-Torte gesucht und sie in Alinas Banana Split Traum gefunden. Die Technik, hellen und dunklen Boden mit Backpapier zu trennen, aber gleichzeitig zu backen, finde ich genial – und funktioniert hat es auch. Hoch genug, um die Böden nochmals zu teilen, waren sie allerdings nicht, also habe ich die Torte einfach ein bisschen anders geschichtet. Geschmacklich hat das doch eher aufwändige aufwendige Backwerk voll überzeugt – cremig, bananig, aber nicht übersüß. Nachbacken lohnt!

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DFssgF 6 – ein Dankeschön nach Potsdam!

DFssgF-Paket aus Potdsam von ChocolateriverJa, so sieht es aus, das mustergültige DFssgF-Paket: Etwas Selbstgemachtes (Hagebuttenmarmelade von der Tante), etwas Regionaltypisches (echte Teltower Rübchen), etwas Süßes (Schoholadentäfelchen mit Potsdamer Motiven), etwas Salziges (Kettle Chips) und was Persönliches (USA-Leckereien extra für mich im Expat-Shop eingekauft). Und was schließen wir daraus? Tina von Chocolateriver hat zwar zum ersten Mal beim Päckchentausch mitgemacht, bekommt von mir aber definitiv eine Eins mit Sternchen! Nicht dass es bei DFssgF Noten gäbe, aber das aufmerksame und liebevoll gepackte Päckchen hat mich wirklich total gefreut…

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