YouTube-Meilenstein & Slowcooker-Quickie: Schokokuchen

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Hatte ich schon mal erzählt, dass ich dieser ganzen Rezept-Verfilmerei anfangs (also im Sommer 2015) sehr skeptisch gegenüber stand? 1. weil ich selber NIE YouTube-Videos schaue, sondern der Generation der Kochbuchkäufer,  Rezeptausdrucker und NachLESER angehöre. 2. weil ich mich für genau das Gegenteil einer „Rampensau“ halte und lieber beobachtend im Hintergrund stehe, um anschließend in Ruhe meine Gedanken zu Papier, äh, Tastatur zu bringen. Und da soll ich mich locker-flockig plaudernd hinstellen und „einfach so“ was erzählen? Nee, lass mal… Weiter lesen

What’s for breakfast? Schoko-Erdnuss-Knuspermüsli

Schokomüsli aus dem Slowcooker

Blog-Event CXVII - Whats for breakfast? Müsli! (Einsendeschluss 15. März 2016)Sowas wie mich nennt man im Amerikanischen „scatterbrain“, im Deutschen „Schussel“. Das heisst, ich multitaske gern – leider nur nicht gut. So schiebe ich zum Beispiel eine Lage Knuspermüsli zum Rösten in den Backofen und dann erinnert mich das Bellen der Hunde daran, dass ich die mal schnell rauslassen müsste. Während sie durch den Garten toben, fällt mir an einer Ecke eine unselige Ansammlung von Unkraut auf und gleich darauf, dass der Stiel der Hacke mal wieder festgeschraubt werden müsste. Das komische schrille Hintergrundgeräusch halte ich für eine Benachrichtung  meines Handys und checke mal kurz, wer gerade schöne Bilder bei Instagram gepostet hat. Komisch, es schrillt immer noch – sch…, das Knuspermüsli qualmt und hat den Rauchmelder ausgelöst! Weiter lesen

Calendar of Cakes: Baileys-Schokoladen-Torte

Schokoladentorte mit Baileys

Was Schokolade angeht, bin ich komisch: Ich lieeebe Schokolade – aber nur, wenn es Vollmilchschokolade oder irgendein cremig-sanfter Trüffel ist. Zartbitterschokolade finde ich grässlich, Schokoladeneis ebenso und Triple Chocolate Brownies backe ich höchstens für andere. Genauso wie den jährlichen Schokoladenkuchen: Er ist das traditionelle Geburtstagsmitbringsel für meine Freundin Birgit. Anders als ich schätzt sie herbe, wenig süße Schokolade – die Sorte, die im Mund staubt, Ihr wisst schon… Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Super-cremige heiße Schokolade

Heiße Schokolade aus dem Slowcooker

Warum im Slowcooker heiße Schokolade zubereiten? Geht das nicht genausogut auf dem Herd? Klar geht das – aber stellen Sie sich vor: [Traummodus an] Sie haben mit der ganzen Familie einen stundenlangen Weihnachtsspaziergang durch die idyllisch verschneite Winterlandschaft unternommen. (Wenn Sie sich schon ins Traumland begeben, dann richtig. Wer will schon mit nörgelnden Kindenr durch den Dauerregen eilen?) Nun kommen Sie heim ins warme Haus. In der Küche warten zwei Slowcooker auf Sie, einer mit dunkler heißer Schokolade, der andere mit weißer heißer Schokolade mit interessanten Gewürzaromen. Beide dampfend-heiß und super-cremig, wobei ein Klecks kalte Schlagsahne oder einige Marshmallows das absolute Tüpfelchen auf dem I, äh S, bilden. Herrlich, oder? [/Traummodus aus] Weiter lesen

Geschenke aus der Küche: Fudge hell und dunkel

Hellder Fudge aus dem Slowcooker Dunkler Fudge aus dem Slowcooker

Fudge ist ein toffeeartiges  Konfekt, das aus der britischen/amerikanischen Küche stammt. Echter Fudge wird aus viel, viel Zucker mit Sahne oder Butter gekocht, bis eine bestimmte Temperatur erreicht ist. Dafür braucht es ein spezielles Zuckerthermometer, Geduld und Frustrationstoleranz, denn es ist nicht selten, dass die Masse später nicht hart oder eben zu hart wird. Deswegen haben findige Hausfrauen in den USA schokoladige „easy fudges“ entwickelt – und die allereinfachsten werden bei ganz sanfter Hitze im Slowcooker hergestellt. Nach dem Abkühlen lässt sich die Masse aus viel Schokolade, gesüßter Kondensmilch und leckeren weiteren Zutaten wie Nüssen, Likören oder auch Erdnussbutter in kleine Würfel  schneiden. In hübsche Zellophantüten verpackt, machen sich die Fudges sehr gut als kleines Geschenk aus der Küche  – und sind dabei viel schneller hergestellt als Trüffelpralinen! Weiter lesen

Geschenke aus der Küche: Orangen-Zimt-Trüffel

Orangentrüffel selbst gemacht

Im nächsten Leben werde ich bekanntlich Partyservice – oder doch lieber Chocolatier? Seitdem ich vor einigen Jahren für eine Kochzeitschrift den Artikel „Pralinenherstellung für Dummies“ geschrieben habe, erfasst mich einmal pro Jahr das Trüffelfieber. Ich kaufe dann kiloweise gute Kuvertüre und reserviere ein ganzes Wochenende dafür, Schokomassen zu rühren, Schoko-Hohlkörper zu füllen, in noch mehr Schokolade zu rollen und schließlich mit – richtig geraten! – Schokolade zu verzieren. Am Ende dieser Schoko-Orgie ist mir kotzübel (schon mal versucht, bei der Pralinenherstellung nicht ständig zu schlecken?) und ich schwöre, mir das nie wieder anzutun. Wie konsequent ich das durchziehe, sieht man an meinem neu entwickelten Trüffel-Lieblingsrezept, ein Musterbeispiel für Danielas White Chocolate Wochen. Die beliebte Kombination Orange + dunkle Schokolade finde ich übrigens absolut gruselig, aber weiße Schokolade und Orange zusammen sind unglaublich lecker… Weiter lesen

Kochen ohne Tüte: Schokopudding hell & dunkel

Zweifarbiger Schokoladenpudding

Bei all dem Hinterhecheln hinter Back- und Kochtrends vergisst man (okay, ich)  manchmal, dass es ein (Küchen-)Leben jenseits von Cake Pops, Cupcakes und TexMex gibt. Und mit Erstaunen stellt man (okay, ich)  fest, wie gut eigentlich so ein simples Gulasch mit Knödeln schmeckt. Und zum Nachtisch braucht es dann auch keine Cremes mit Fruchtsößchen oder Tonkabohnen-Aroma, sondern man (naja, die Familie) erfreut sich an schnödem Schokoladenpudding.

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Alter Kuchen? Drei-Tage-Torte

3-Tage-TorteWas tun, wenn man für ein Familienfest eine Torte mitzubringen hat, aber wegen zweier anderer, direkt vorausgehender Feiern keine Zeit hat, eine zu backen? Man bereitet vor. Aber welcher Kuchen schmeckt nach etwas „Ziehzeit“ besser als frisch? Auftritt: Die Drei-Tage-Torte. Nach einem, zwei oder gar drei Tagen im Kühlschrank ist sie schön saftig und durchgezogen. Es gibt sicherlich luftigeres Backwerk und welches mit vielfältigeren Aromen, aber die Torte mit Schokoladen-Vanille-Rum-Note sieht sehr hübsch aus und ergänzt gut ein obstlastiges Kuchenbuffet. Sie sollten allerdings niemandem erzählen, dass die Torte schon drei Tage auf ihren Einsatz wartet: „Alter Kuchen?“ Bis auf vier Stück verputzt war sie später dann doch noch :-) Weiter lesen

Blogevent Schaumig & luftig: Schoko-Minz-Mousse

Schoko-Minz-MousseIch liebe Schoko-Minz-Täfelchen. Allerdings endeten meine Versuche , diese Geschmacksnote nachzuempfinden, schon häufiger in absoluten Mißerfolgen (siehe hier und hier). Jetzt habe ich endlich ein Rezept gefunden, das wie After Eight schmeckt – ach, eigentlich noch besser!  Die cremige und dabei wenig süße Mousse stammt im Original von Steffen Henssler („Hauptsache lecker!„). Weil sie ganz ohne Gelatine auskommt, ist sie sehr einfach zuzubereiten. Die Eier und die Schlagsahne sorgen dafür, dass sie so schön schaumig & luftig ist – also ein passender Beitrag für Zorras 75stes Blogevent!

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Kuchen kontraproduktiv: Erdnussbutter-Schoko-Pie

Erdnussbutter-Schoko-PieDieser Kuchen ist (fast) alles, was ich an Kuchen NICHT mag. Ad 1 – er ist unglaublich mächtig und sahnig. Ad 2 – er ist schokoladig. Ad 3 – er hat diesen blöden Keksboden. Ad 4 – er gehört zur Gattung der ungebackenen „Kühlschranktorten“, wenn er glücklicherweise auch ohne Keksriegel und Dr-Ö-Helfer auskommt. Zusammenfassung von Punkt 1 bis 4: Dieser Kuchen dürfte mir nicht schmecken. Doch er tut es!!! Cremig, nicht übersüß und diese unvergleichliche Kombination von Schokolade und Erdnuss – wie Reeses Peanut Butter Cups in edel. Allerdings würde ich den Pie aus Martha Stewart: The New Classics nicht zum Kaffee servieren, sondern nur in homöopathischer Dosierung als Dessert, quasi als Trüffelpralinchen. Warum ich ihn kontraproduktiv nenne? Weil er Gift ist für den Fastenzeitgedanken und meinen aktuellen Gewichtsstatus…

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