Aus dem Slowcooker: Pulled Pork

Pulled Pork Sandwiches

Pulled Pork – zerzupftes Schweinefleisch – ist (hierzulande) ein Trendgericht, USA-Fans kennen es schon lange: Auf dem Smoker, im Backofen oder im Slowcooker wird ein Schweinebraten so lange in würzigem Sud gegart, bis man das Fleisch mit der Gabel in kleine Stücke rupfen kann. Vermischt mit BBQ-Sauce stapelt man das Fleisch auf ein Brötchen, gibt nach Geschmack Pickles oder Cole Slaw (Kohl-Karotten-Salat ) dazu – fertig ist ein superwürziges Fast Food mit langer Zubereitungsdauer, das man nur mit vielen Servietten unfallfrei essen kann!
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Schon wieder Fleisch: Bierbraten aus dem Crocky

Bierbraten

Ganz schön fleischlastig, die Slowcooker-Rezepte, die ich in jüngster Zeit gekocht habe, ist mir gerade aufgefallen. Letzte Woche gab’s Salsa-Huhn und Meatloaf, diese Woche Irish Stew mit Rind und nun einen delikaten Bierbraten mit bayrischen Beilagen. Das war zwar alles lecker, aber entspricht eigentlich mehr dem Geschmack meiner Familienmitglieder als dem meinen. Ich könnte begeistert wochenlang von Gemüsesuppe und -auflauf in Variationen leben, würde aber vermutlich schon nach der ersten aufgeben, weil mir meine Mitesser mit dem Ruf nach Schnitzel & Co. mitleidslos in den Ohren lägen.  Dabei stehen bei Allrecipes noch sooo viele vegetarische Crockpot-Rezepte, die mich zum Nachkochen reizen… Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Honig-Knoblauch-Braten

Honig-Knoblauch-Braten

Süß-salzig-würzig: Durch Honig, Knoblauch und Sojasauce wird aus urdeutschem Schweinebraten im Slowcooker ein Gericht mit orientalischer Note. Dazu passt Reis viel besser als Salzkartoffeln. Die super-leckere Sauce wird auch ohne Anbraten sehr schön braun – aber ich bin eher der Typ “optischer Snob” und brate  Fleisch eigentlich immer an, bevor ich es in den Crockpot gebe. Geschmacklich macht das kaum einen Unterschied, aber so vermeide ich die “gekochte Optik”. Wenn Ihnen weniger Spülen wichtiger ist als das Aussehen, lassen Sie diesen Schritt einfach weg.  Allerdings müssen Sie dann die Garzeit etwas verlängern, weil  Sie mit kaltem Fleisch beginnen. Weiter lesen

Schweinefilet in Paprikarahm

Paprikafilet

Im Moment habe ich eine etwas unorganisierte Phase. Arbeit im Büro, Tapezierer im Haus, meterhohes Unkraut im Garten, Fertigstellung eines eBooks und Vorbereitungen für die Ankunft unseres Gastschülers stressen schon ziemlich. So habe ich oft meine Gedanken nicht genügend beieinander, um am Abend zuvor das Slowcooker-Gericht des nächsten Tages zu planen. Stattdessen überlege ich mir um halb vier, was es denn um halb fünf  (wenn bei uns alle von der Arbeit kommen) zu Essen geben könnte. Dieses Gericht hier war auch so ein Schnellschuss (40 Minuten von der Vorbereitung bis zum Servieren)  – aber ein sehr gelungener. Das Fleisch ist butterzart, die Sauce sehr würzig. Weiter lesen

Blog-Event Speed Cooking: Peanut Pork aus dem Slowcooker

Peanut PorkAlles ist relativ. Lang kann auch kurz sein, Langsamkeit damit schnell – je nachdem, wie man’s betrachtet. Daher melde ich relativ unverfroren mein Peanut Pork aus dem Slowcooker zum  Blog-Event LXXV – Speed-Cooking. Alex von mein-i-tüpfelchen hat zwar als Voraussetzung relativ eindeutig festgelegt, dass die Zubereitung (inklusive Kochen) nicht länger als 30 Minuten dauern darf, aber das sehe ich jetzt relativ locker. Die Arbeitszeit, die man in dieses Sate´-inspirierte Schmorgericht investiert, ist nämlich nicht nur relativ kurz, sondern viiieeel kürzer und 20 Minuten nach Beginn des eigentlichen (beaufsichtigten) Kochens steht das Essen auf dem Tisch. Und so funktioniert das:

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Alpenländisch: Das Weihnachtsmenü 2011 in Bildern

Weihnachtstisch2011

Grob gesägte Tannenbäume waren (neben den allgegenwärtigen Engeln aus der Landlust) DER Trendartikel auf hiesigen Weihnachtsmärkten. Entgegen aller guter Vorsätze, keine “Stehrümchen” mehr zu kaufen, habe ich doch einige Exemplare erstanden und diese jetzt als Tischdeko für die Weihnachtstafel verwendet. Zusammen mit Stoffservietten, Vichy-Karo-Schleifen und Sets sowie Tannenzapfen und Zimtstangen ergab das ein irgendwie alpenländisches Bild. Dazu passte dann auch die Speisenfolge – wie hier schon ausgeführt immer eine Auswahl nach dem Motto “kleinster gemeinsamer Nenner” (oder war das größer gemeinsamer Teiler, Bruchrechnung ist schon so lange her!): Weiter lesen

Und nochmal FS: Schweinerouladen mit Paprika-Mousse

Flavour Savour und (k)ein Ende: Ich werde die Testreihe des neuen Gerätes, das ich für Morphy Richards unter die Lupe nehmen durfte, jetzt abschließen.  Nach Versuch eins und zwei und drei folgten jetzt Test vier (eine Erbsensuppe, nur mit Slowcooker-Funktion) und Test fünf (Schweinerouladen mit Paprikamousse, Anbrat- und Schongarfunktion) . Und auch hier bestätigten sich meine vorherigen Ergebnisse: Der Topf brät in der Tat sehr gut an ( so dass die Schweinerouladen prima braun wurden), aber alle Schongarstufen sind viel zu heiß, so dass es im Topf heftig kocht. Dementsprechend verdunstet Flüssigkeit, man muss zusätzlichen Fond angießen und umrühren bzw. umschichten. Das an sich ist ja überhaupt nicht schlimm – es sei denn, man möchte (wie ich) den Flavour Savour wie einen Crockpot nutzen und ihn zuhause ohne Aufsicht seinen Dienst tun lassen. Das würde  ich mit dem Flavour Savour nicht riskieren, da sich die vorgegebenen Garzeiten auf der  digitalen Zeitschaltuhr nur verlängern, aber nicht verkürzen lassen. Zu eben diesem Ergebnis ist übrigens auch Alice, eine der beiden anderen Testerinnen, hier gekommen.  Mein Fazit lautet daher: Ließen sich die Kochzeiten wirklich flexibel einstellen, wäre der Flavour Savour die eierlegende Wollmilchsau unter den Küchengeräten. So ist er ein hübsch designter, gut verarbeiteter Mini-Herd, mit dem sich unter Aufsicht kochen lässt.

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Aus dem Flavour Savour: Schweinebraten mit Aprikosen-Senf-Glasur

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Freitage habe ich als Kind gehasst: Dann kochte meist meine Oma und immer abwechselnd gab es Kartoffelreibeplätzchen (zu fettig, selten kross genug) und Fisch mit Senfsauce. Den Fisch mochte ich, aber die gelbliche, viel zu scharfe Senfsauce war mein Untergang. “Na, dann iss Kartoffeln und Fisch halt ohne Sauce”, würde man als Mutter heute vermutlich sagen. Omas in den 60ern lag solche Nachsichtigkeit fern. Ein ordentlicher Schwupps Senfsauce quer über den gesamten Teller “und du bleibst jetzt hier sitzen, bis das aufgegessen ist”… Manches Mal bin ich hinter dem Teller mit erkaltetem Essen in Sitzstreik getreten, bis ich dann doch irgendwann aufstehen durfte. Warum ich das erzähle? In sehr fortgeschrittenem Alter habe ich Senf jetzt doch noch für mich entdeckt – vor allem in der Geschmacksnote süß-scharf  wie bei diesem leckeren Schweinebraten. Oder wenn es so tolle Sorten wie Honig-Mohn oder Bärlauch-Wildkräuter gibt, wie ich sie jetzt im Urlaub bei der Monschauer Senfmühle probiert habe. Lohnt einen Ausflug!

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Flavour Savour, der 1. Versuch: Schweinebraten

Flavour Savour vorherEin Crockpot, der auch anbrät? Der wahlweise schnell oder langsam gart? Den man auch auf dem Herd benutzen kann? Klingt ja wie ein echter Tausendsassa, dieser Flavour Savour, den Morphy Richards jetzt in Deutschland neu auf den Markt bringt. Ich habe einen zu Hause und inzwischen zweimal damit gekocht. Mein Fazit: Er ist kein Tausendsassa, eher ein Neunhundertsassa – denn in Sachen Slowcooking macht er mir noch ein wenig Probleme…

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