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Alpenländisch: Das Weihnachtsmenü 2011 in Bildern

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Kategorie : Menüs

Weihnachtstisch2011Grob gesägte Tannenbäume waren (neben den allgegenwärtigen Engeln aus der Landlust) DER Trendartikel auf hiesigen Weihnachtsmärkten. Entgegen aller guter Vorsätze, keine “Stehrümchen” mehr zu kaufen, habe ich doch einige Exemplare erstanden und diese jetzt als Tischdeko für die Weihnachtstafel verwendet. Zusammen mit Stoffservietten, Vichy-Karo-Schleifen und Sets sowie Tannenzapfen und Zimtstangen ergab das ein irgendwie alpenländisches Bild. Dazu passte dann auch die Speisenfolge – wie hier schon ausgeführt immer eine Auswahl nach dem Motto “kleinster gemeinsamer Nenner” (oder war das größer gemeinsamer Teiler, Bruchrechnung ist schon so lange her!):

Als Vorspeise gab es eine Rosenkohl-Cremesuppe mit gebratenen Pfifferlingen:

Rosenkohlsuppe

Den Hauptgang bildete ein supersaftiger NT-Schweinebraten mit Honig-Senfkruste, dazu Kräuterknöpfle (echte Entdeckung!), Speckböhnchen, Möhren in Ahornsirup und Feldsalat mit Trauben, Nüssen und Käse:

NT-Schweinsbraten

Feldsalat mit Nüssen und Trauben

Den Nachtisch hatte meine Tochter (Koch-Azubi im 1. Lehrjahr) für uns vorbereitet (das arme Kind musste an den Feiertagen natürlich arbeiten): Lebkuchenparfait mit nicht-alkoholischen Cassis-Birnen.

Lebkuchenparfait mit Cassisbirne

Und nochmal FS: Schweinerouladen mit Paprika-Mousse

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Kategorie : für Slowcooker

Flavour Savour und (k)ein Ende: Ich werde die Testreihe des neuen Gerätes, das ich für Morphy Richards unter die Lupe nehmen durfte, jetzt abschließen.  Nach Versuch eins und zwei und drei folgten jetzt Test vier (eine Erbsensuppe, nur mit Slowcooker-Funktion) und Test fünf (Schweinerouladen mit Paprikamousse, Anbrat- und Schongarfunktion) . Und auch hier bestätigten sich meine vorherigen Ergebnisse: Der Topf brät in der Tat sehr gut an ( so dass die Schweinerouladen prima braun wurden), aber alle Schongarstufen sind viel zu heiß, so dass es im Topf heftig kocht. Dementsprechend verdunstet Flüssigkeit, man muss zusätzlichen Fond angießen und umrühren bzw. umschichten. Das an sich ist ja überhaupt nicht schlimm – es sei denn, man möchte (wie ich) den Flavour Savour wie einen Crockpot nutzen und ihn zuhause ohne Aufsicht seinen Dienst tun lassen. Das würde  ich mit dem Flavour Savour nicht riskieren, da sich die vorgegebenen Garzeiten auf der  digitalen Zeitschaltuhr nur verlängern, aber nicht verkürzen lassen. Zu eben diesem Ergebnis ist übrigens auch Alice, eine der beiden anderen Testerinnen, hier gekommen.  Mein Fazit lautet daher: Ließen sich die Kochzeiten wirklich flexibel einstellen, wäre der Flavour Savour die eierlegende Wollmilchsau unter den Küchengeräten. So ist er ein hübsch designter, gut verarbeiteter Mini-Herd, mit dem sich unter Aufsicht kochen lässt.

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Aus dem Flavour Savour: Schweinebraten mit Aprikosen-Senf-Glasur

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Kategorie : für Slowcooker

Freitage habe ich als Kind gehasst: Dann kochte meist meine Oma und immer abwechselnd gab es Kartoffelreibeplätzchen (zu fettig, selten kross genug) und Fisch mit Senfsauce. Den Fisch mochte ich, aber die gelbliche, viel zu scharfe Senfsauce war mein Untergang. “Na, dann iss Kartoffeln und Fisch halt ohne Sauce”, würde man als Mutter heute vermutlich sagen. Omas in den 60ern lag solche Nachsichtigkeit fern. Ein ordentlicher Schwupps Senfsauce quer über den gesamten Teller “und du bleibst jetzt hier sitzen, bis das aufgegessen ist”… Manches Mal bin ich hinter dem Teller mit erkaltetem Essen in Sitzstreik getreten, bis ich dann doch irgendwann aufstehen durfte. Warum ich das erzähle? In sehr fortgeschrittenem Alter habe ich Senf jetzt doch noch für mich entdeckt – vor allem in der Geschmacksnote süß-scharf  wie bei diesem leckeren Schweinebraten. Oder wenn es so tolle Sorten wie Honig-Mohn oder Bärlauch-Wildkräuter gibt, wie ich sie jetzt im Urlaub bei der Monschauer Senfmühle probiert habe. Lohnt einen Ausflug!

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Flavour Savour, der 1. Versuch: Schweinebraten

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Kategorie : Crockpot allgemein

Flavour Savour vorherEin Crockpot, der auch anbrät? Der wahlweise schnell oder langsam gart? Den man auch auf dem Herd benutzen kann? Klingt ja wie ein echter Tausendsassa, dieser Flavour Savour, den Morphy Richards jetzt in Deutschland neu auf den Markt bringt. Ich habe einen zu Hause und inzwischen zweimal damit gekocht. Mein Fazit: Er ist kein Tausendsassa, eher ein Neunhundertsassa – denn in Sachen Slowcooking macht er mir noch ein wenig Probleme…

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Aus dem Crockpot: Altbier-Braten

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Kategorie : für Slowcooker

AltbierbratenWas das Anbraten von Fleisch und Gemüse vor dem Schmoren im Crocky angeht, so ist sich die Crockpot-Gemeinde uneins: Die einen sagen, es sei geschmacklich nicht nötig und es hebe eine mögliche Zeitersparnis wieder auf. Die anderen sagen, es sei geschmacklich vielleicht nicht nötig, aber es sorge für viel ansprechendere Optik und Sauce. Ich bin eindeutiger Anhänger der zweiten Faktion – siehe hier.  Ein etwas “gekochtes” Aussehen des Fleisches und blasse Saucen gefallen mir nicht – ich mags lieber krustig und braun wie bei diesem köstlichen Altbierbraten. Die Sauce war wirklich ein Gedicht, da brauchte es kaum das zarte, saftige Fleisch. Stattdessen reichte es, einen Miniknödel nach dem anderen durch die zwiebelige Tunke zu schwenken :-)

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Kochen ohne Küche: Ofensuppe ohne Ofen

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Kategorie : für Slowcooker

Ofensuppe aus dem CrockpotDie Küchenplanung ist abgeschlossen, der Umbau hat begonnen und wir setzen einen neuen Wohntrend – “rumänischer Landhausstil”, wie Melanie das Campen im Wohnzimmer in diesem Thread so nett umschrieb. In meiner vormaligen Leseecke wich der Schaukelstuhl einem alten Kühlschrank, daneben Toaster, Kaffeemaschine, Mikrowelle, darunter die Abwaschschüssel für schmutziges Geschirr und eine Kiste mit Lebensmitteln. Camper oder Wohnmobilisten wissen mit so einer Minimal-Austattung umzugehen – ich weiß es nicht und krame ständig in den Umzugskisten im Keller nach ausgelagertem Küchengut.  Herrjeh – was kocht man eigentlich ohne Küche und wenn weder Herd noch Backofen oder Grill zur Verfügung stehen? Ich habe mir eine Reihe Slowcooker-Rezepte der simplen Art (kein Anbraten, kaum Vorbereitungen, viele Fertigprodukte) für die kommenden zwei Umbauwochen heraus gesucht – kein großes Küchen-Kino, aber wenigstens ne warme Mahlzeit pro Tag…

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Aus dem Crockpot: Gulaschsuppe ungarisch

Kategorie : für Slowcooker

GulaschsuppeGulaschsuppe im Sommer? Tja, eigentlich wäre das wohl ein Beitrag für die Reihe antizyklisches Kochen, aber bei 12 Grad Außentemperatur und Nieselregen kann von Sommer keine Rede sein. Leider auch keine davon, die geplante Wanderung um den Halterner Stausee zu unternehmen. Stattdessen gab’s wärmende Gulaschsuppe und ich werde den Nachmitag mit einem guten Buch auf dem Sofa verbringen. Vielleicht sollten wir nachher noch einen leckeren Tee kochen und Waffeln dazu backen…

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Aus dem Crockpot: Schweinerouladen mit Pilzfüllung im Speckmantel

Kategorie : für Slowcooker

Schweinerouladen mit Pilzfüllung im SpeckmantelDie meisten Crockys sind vermutlich unter der Woche im Einsatz und schmurgeln das Essen, während frau ihrer Erwerbstätigkeit nachgeht. Bei mir ist es genau umgekehrt: Ich arbeite im Home Office und habe unter der Woche die Möglichkeit (wenn auch nicht immer die Lust!) am Herd zu stehen. Am Wochenende dagegen sind wir viel unterwegs und daher bereitet der Crocky üblicherweise den Sonntagbraten/das Sonntagessen zu. So zum Beispiel diese feinen Schweinerouladen, die zwar etwas Vorbereitungsarbeit erfordern, dann aber ohne jegliche weitere Beaufsichtigung zu saftiger Perfektion garen.  Ehrlich – allein fürs Rouladenschmurgeln (siehe zum Beispiel hier, hier und hier) lohnt sich die Anschaffung eines Slowcookers. Weil die Röllchen nicht angebraten werden, erscheint die Sauce etwas “grieselig” – wen das stört, der hält einfach kurz den Zauberstab in die Flüssigkeit. Bei uns gab es Rösti und Salat dazu, Bandnudeln oder Salzkartoffeln passen bestimmt auch.

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Aus dem Crockpot: Schweinebraten süß-sauer

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Kategorie : für Slowcooker

Schweinebraten süß-sauerEin Rezept mit 749 positiven Bewertungen, das von mehr als 36 000 Lesern gespeichert wurde, muss doch gut sein, oder? Nicht notwendigerweise – aber in diesem Fall hat’s funktioniert: Die asiatisch angehauchte  Süß-Sauer-Sauce passte hervorragend zum Schweinebraten und die Zubereitung im Slowcooker ließ ihn butterzart und saftig werden. Ich hätte gerne Reis und Wokgemüse dazu serviert, die Familie bestand auf Nudeln und gebratenem Broccoli. Ein extrem unaufwändiges Gericht und prima für Slowcooker-Neulinge geeignet – hier kann wirklich nichts schief gehen.

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Ausprobiert: Hirtengulasch ohne Fertigprodukte & Anbraten

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Kategorie : für Slowcooker

bauerngul_kl.jpgDas Wunderkessel-Forum ist im (deutschsprachigen) Internet die Anlaufstelle für Crockpot-Rezepte. Dort habe ich mir schon viele gute Anregungen geholt – manchmal aber schüttele ich doch den Kopf: Ein Kilo Fleisch, zwei Dosen Gemüse und zwei Packungen Bratensauce zusammen zu schütten und lang genug zu garen, empfinde ich nicht wirklich als Kochen. Geschmack muss man doch auch ohne Fertigprodukt hinkriegen… und so habe ich mich daran gemacht, obiges “Rezept” nachzuempfinden. Und weil ich schon mal beim Ausprobieren war, habe ich das Anbraten von Fleisch und Zwiebeln ausgelassen. Das wird beim Crockpot-Kochen oft als optional bezeichnet – doch ob es das wirklich ist?

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Schweinebraten mit Malzbierkruste

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Kategorie : Kochen

malzbaretn_kl.jpgMit Vincent Klink zu kochen (naja, Gemüse für ihn zu schnippeln) hatte ich bereits die Ehre – als Gast in seiner SWR-Kochsendung Kochkunst. Der Name ist Programm: Der Stuttgarter hat eine unglaubliche Ruhe und Übersicht. Wo er mit leichter Hand ein paar Prisen von diesem und jenem in den Topf wirft, hier etwas schwenkt und dort etwas wendet, hätte unsereins zwölfmal abgeschmeckt und lautstark lamentiert, dass man nicht genug Hände für soooo viele Töpfe hätte. Kurzum: Vincent Klink hat mich beeindruckt, vor allem, da die Gerichte, die er so vermeintlich lässig kochte, hervorragend schmeckten.
Seitdem habe ich eine ganze Reihe von Klink-Rezepten nachgekocht, nicht nur die, die als Kochkunst-Rezeptabo per Mail kamen, sondern auch andere Fundstücke aus dem Internet. Besonders gelungen fand ich jetzt dieses Sonntagessen – Schweinebraten mit Malzbierkruste, vor allem aber einer Sauce zum Niederknien…

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Aus dem Crockpot: Szegediner Gulasch

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Kategorie : Crockpot allgemein, für Slowcooker

szeged_kl.jpgAnbraten – ja oder nein? Da scheint die Crocky-Community ausgesprochen uneins zu sein. Und auch ich habe mein abschließendes Urteil noch nicht gebildet. Manche Gerichte wie Schnitzelröllchen oder Hackbraten sind mir im Slowcooker auch ohne Anbraten ausgesprochen gut gelungen. Bei anderen hab ich doch angebraten – nicht um die Poren zu schließen (Gruß an das Porenmonster vom Fressack!), sondern weil ich finde, dass zwiebelige und paprikaintensive Röststoffe eine Sauce erst richtig “rund” machen. So sehen es auch die Autorinnen meiner US-Crockpotbücher: Man kann das Anrösten auslassen (die Sauce wird trotzdem dunkel), aber man sollte es nicht auslassen – der Extra-Aufwand lohnt geschmacklich.
Irgendwann sollte ich die Probe auf’s Exempel machen und es riskieren, zum Beispiel die Zutaten für dieses Szegediner Gulasch einfach in den Slowcooker-Gareinsatz zu schichten und den Garprozess zu starten. Dann habe ich echte Vergleichsmöglichkeiten – denn mit Anbraten ist das Gericht wirklich köstlich geworden!

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