Sehen statt lesen: Kochzeiten im Slowcooker

Kochzeiten_im_Slowcooker

Zum Ausdrucken & an den Kühlschrank heften 😉 Diese tolle Infografik hat meine Grafikerin (danke, Kirsten!) für mich erstellt, damit man die Kochzeiten im Slowcooker auf einen Blick parat hat. Erfahrene Langsam-Köchinnen wissen allerdings: Je nach Größe der Gemüsestücke, Fleischqualität, Flüssigkeitsmenge und Topfmodell variieren die Garzeiten zum Teil ganz enorm!

Soll heißen: Wenn bei mir für Rinderbraten 10 Stunden auf LOW angegeben sind, können das bei Euch 12 sein oder aber nur 7. Daher mein Tipp für den Einstieg: Kocht erst einmal einige ganz einfache Einsteigergerichte 1:1 nach und beobachtet die Garzeit. Ganz schnell werdet Ihr wissen, ob Euer Topf eher zu den heißen oder zu den schneckigen Vertretern der Slowcookergattung gehören. Notiert Euch die Kochzeiten auf der Grafik oben und das Herumgerate bei neuen/angepassten Rezepten gehört der Vergangenheit an! Glaubt mir – diese Vorgehensweise spart Nerven und auch Geld: Es haben schon einige NutzerInnen teure Bratenstücke „in den Sand“ gesetzt oder ihre Gäste warten lassen, weil sie als erstes Roastbeef oder Krustenbraten servieren wollten 😉

Aus dem Slowcooker: Maple Salmon

Maple Salmon

Werter General Tso – das wars. Hiermit entziehe ich Ihnen offiziell den Titel für die leckerste Sauce, die ich je im Slowcooker produziert habe. Abgelöst werden Sie an der Spitze von einem kanadisch inspirierten Lachsgericht, das wirklich wunderbar ist, allerdings auch viel Nachbereitung erfordert. Und eigentlich – ich möchte ehrlich sein – gelingt es in der Pfanne besser und unkomplizierter. Aber vielleicht besitzt ja jemand keine Pfanne oder hat im Ferienhaus nur einen Slowcooker zur Verfügung. Oder der Herd ist kaputt. Oder man mag nicht an selbigem stehen. Wie auch immer und egal ob nun Slowcooker oder Pfanne: P R O B I E R T diese Sauce! Weiter lesen

„Es reicht für alle“: Danke & frohe Weihnachten!

Slowcooker Charity Auktion für die Welthungerhilfe

Dankeschön! Ihr habt mir eine große Freude gemacht und ich finde es passend, dass ein Überfluss (an Geräten) jetzt umgesetzt wird in Essen und Hilfe für die, die nichts oder wenig haben. Die Spende an die Welthungerhilfe (an das Projekt #esreichtfüralle) ist gerade raus: Es sind genau 628,06 EUR, eine großartige Summe!

Der Betrag setzt sich folgendermaßen zusammen: Die sieben Geräte, die ich versteigert habe (siehe hier) haben insgesamt 684,99 EUR erbracht (siehe hier). Davon habe ich das Porto für versicherten Versand (56,93 EUR) abgezogen.

Ganz herzlichen Dank möchte ich nochmal den Käuferinnen für ihre großzügigen Gebote sagen, Ich hoffe Ihr habt viele Freude mit Euren neuen Kochgeräten! Danke auch an die vielen Foodblogger, die die Aktion bekannter gemacht haben – hat mich sehr gefreut, dass ihr das unterstützt habt! Euch allen:

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Aus dem Slowcooker: Zebrakuchen

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An Slowcooker-Kuchen aus den 6,5-l-Töpfen bin ich bislang immer gescheitert. Irgendwie braucht (zumindest bei meinen Geräten) die Hitze zu lang von außen bis innen. Soll heißen: Außen gar, innen noch flüssig bzw. innen gar, außen schon zu dunkel. Aber ich taste mich ran: Dieser hübsche Zebrakuchen ist mir im ovalen 5,7-l-Topf von Crock-Pot® gut gelungen. Wer ihn im 3,5er Topf nachbasteln möchte, sollte nur 3/4 der Mengen verwenden, sonst wird er zu hoch. Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Tortellini-Hühnchen-Suppe

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Wenn man schon viele Jahre kocht, dann sieht man bei Rezepten oft schon auf den ersten Blick, ob die etwas taugen oder nicht. Oder man vertut sich völlig 😉 Bei derSlow Cooker Creamy Tortellini Spinach and Chicken Soup fand ich zum Beispiel das Foto toll, aber die Zutaten klangen sehr fettreich und irgendwie, naja, langweilig. Da ich aber noch ein Paket Käsetortellini im Kühlschrank hatte, habe ich die Suppe trotzdem gekocht. Und was soll ich sagen? Wenig arbeitsaufwändig, sehr lecker – und bei den Kindern ein totaler Hit. Tscha, so viel zum Thema „Rezepte auf einen Blick durchschauen“ 😉

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Aus dem Slowcooker: Röstiauflauf

Kartoffelauflauf

Als jüngst eine „Tater Tot Casserole“ ihren Weg durch die Facebook-Slowcookergruppen machte, hatte ich so ein bisschen ein Deja-Vu-Erlebnis: Hab ich das nicht schon mal irgendwo gesehen? Ja, habe ich. Und zwar bei mir – es gab so ein Rezept im inzwischen eingestellten Slowcooker@work. Die Idee dazu kam (natürlich) auch aus dem US-amerikanischen Raum. Dort sind Tater Tots ein verbreitetes Convenience-Produkt, hierzulande kann man sie durch Röstiflocken oder Minirösti-Taler ersetzen. In jedem Fall ist das eine nette, würzige Beilage! Oder mit einem grünen Salat dazu ein schönes Hauptgericht. Wer für Vegetarier kocht, lässt einfach den Speck weg.

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Braucht man das? Temperaturmessungen

Braucht man das?“ ist eine neue Serie, die ich in lockerer Form hier veröffentlichen möchte. Dabei stelle ich Geräte, Zubehör, Rezepthefte, Rezepte und was-auch-immer-vor, das mir unter die Augen kommt und etwas mit dem Slowcooker zu tun hat.

Temperaturen messen

Was ist das?

„Hilfe – nach sechs Stunden hatte mein Slowcooker 93 Grad. Ist das Gerät kaputt und muss ich es zurück schicken?“ Neuerdings bekomme ich hier, in Mails oder in den Slowcooker-Fangruppen bei Facebook immer öfter Fragen zu angeblich richtigen oder falschen Temperaturwerten beim Langsamkochen. Weiter lesen

Freezer Meals: Aprikosenschnecken aus dem Slowcooker

Aprikosenschnecken aus dem Slowcooker

Papperlapapp. Im Slowcooker muss man keinen Kuchen backen, kein Kompott kochen, keine Mandeln rösten, keine ganzen Hühnchen garen. Habe ich alles so lange behauptet, bis ich es ausprobiert hatte 😉  Nee, ernsthaft: Natürlich gelingen all diese Gerichte auf dem Herd/Backofen gut/besser, aber vielleicht habe ich beim Camping nur den Slowcooker zur Verfügung. Oder der Backofen ist besetzt oder es ist mir zu heiß, um ihn anzuwerfen. Letzteres war jetzt der Grund, dass ich Aprikosenschnecken im Crocky „gebacken“ habe – und ja, sie wurde sogar braun am Rand. Zweiter Vorteil: Man stellt mit diesem Rezept Teig und Füllung  für zwei Backvorgänge her – sechs Schnecken warten also im Tiefkühler auf ihren Einsatz. Ha – damit habe ich also das erste Rezept für das geplante „Freezer-Meals-Kochbuch“ 😉  Weiter lesen

Aus dem Slowcooker: Currywurst

Currysauce aus dem Slowcooker

Ja, Currywurst ist naturgemäß Fast Food, also das genaue Gegenteil von einem Slowcooker-Rezept. Und dann auch wieder nicht: Wenn man nämlich die Sauce selbst im Slowcooker schmurgelt und anschließend vielleicht sogar noch das langsame Erhitzen der Wurstscheibchen vom Slowcooker erledigen lässt. Letzteres finde ich persönlich optional (das funktioniert auch ohne Crocky wunderbar und dauert nur fünf Minuten), aber die langsamgekochte Currysauce ist eine absolute Offenbarung! Das Rezept ist natürlich nicht meine ureigene Erfindung, sondern meine Slowcooker-Abwandlung der Sansibar-Currywurst, die vielerorts im Netz kursiert. Unbedingte Nachkochempfehlung!

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