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Farbenfrohe Gerichte: Pikanter Käsekuchen mit Rucola und Kirschtomaten

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Kategorie : Backen

Pikanter KäsekuchenMit dem Thema “Farbenfrohe Gerichte” hat Sylvia von Rock the Kitchen ganz offensichtlich den Nerv der Foodblogger-Gemeinde getroffen – und auch meinen! Das passt aber auch wunderbar – Sommer, Sonne (okay, zumindest bis gestern) und das jahreszeitlich großartige Angebot an Beeren, Gemüse und Salaten. Für das Rezept des pikanten Käsekuchens, das ich in einer alten Gugelhupf-Ausgabe gefunden habe, hätte ich gerne außer gelben und roten Kirschtomaten noch dunkle Sorten verwendet, aber leider gab es diesmal keine auf dem Wochenmarkt.  Vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich den “Kuchen” wieder backe – er ist noch schneller gemacht als eine Quiche, schmeckt warm,  kalt und sogar aufgewärmt nach ein, zwei Tagen. Mit einem Salat ein perfektes Sommer-Abendessen…

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Mojito light auf europäisch: Hugo

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Kategorie : Sonstige Rezepte

Sommercocktail HugoDass ich Aperol Sprizz ein bisschen über habe, hatte ich hier schon geschrieben. Mein neuer Lieblings-Sommerdrink heisst Hugo und erinnert mit seiner Minz- und Limettennote ein bisschen an Mojito. Dabei ist er aber viel leichter, denn er enthält keinen “harten Alkohol”, sondern stattdessen Prosecco. Aufgefüllt wird mit spritzigem Mineralwasser, dazu kommt ein Schuß Holunderblütensirup – oder auch zwei, wenn man es süßer mag. Das genaue Rezept:

150 ml Prosecco
100 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
2 cl Holunderblütensirup
3 Blätter Minze
1 Limettenscheibe
Eiswürfel nach Belieben

Minzblätter und Limettenscheibe (vorher vierteln) in ein bauchiges Weinglas geben. Alles mit dem Mörser etwas andrücken. Eiswürfel (nach Wunsch crushed) dazugeben. Mit gekühltem Prosecco, Mineralwasser und Holunderblütensirup auffüllen.

Dessert aus dem Backofen: Peach Buckle

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Kategorie : Desserts

Peach BucklesManche kaufen Schuhe, um zu entspannen, buddeln im Garten, gehen mit dem Hund, lesen, stricken, telefonieren. Ich backe. Am liebsten Brot. Teig kneten und formen ist meine Form von Chill-Out, dazu ein preiswertes und produktives Hobby. Nichts duftet besser als frischgebackenes Brot – außer vielleicht ein zimtig-vanilliger Apfelkuchen oder diese hübschen kleinen mandeligen Pfirsich-Buckles. Solche Obstdesserts mit Teigschicht gibt es in der britischen und US-Küche unendlich viele:  Als Crumbles (mit Streuseln), als Brown Bettys (mit Brotbröseln), als Cobbler (mit festeren Teig-”Klößen”) oder eben als Buckle (mit lockerer Teigschicht).  Ich finde diese gebackenen Desserts toll nach einem leichten Mittagessen (Suppe oder Salat) und schnell gemacht sind sie auch. Je nach Jahreszeit lassen sich auch Beeren, Äpfel, Pflaumen und natürlich auch jegliche TK-Früchte verwenden.

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Koch dich türkisch: Köfte und breite Bohnen in Olivenöl

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Kategorie : Kochen

Köfte und breite BohnenWenn’s heiß ist, kann man mit südlichen Landesküchen nix verkehrt machen:  Die Türken, Griechen, Tunesier, Spanier etc. wissen, was bei 30+ Grad noch schmeckt, gut gewürzte Gemüsegerichte zum Beispiel. Die kommen dann nicht superheiß auf den Tisch, sondern eher lauwarm, wie diese breiten Bohnen in Olivenöl. Der Name ließ reichlich Fett vermuten, aber es waren nur einige Esslöffel. Dazu gab es Reispilaf und Köfte, genau wie die Bohnen aus dem Chefkoch-Rezeptefundus. Den Blog Koch dich türkisch habe ich danach erst entdeckt, finde ihn aber sehr charmant, lesenswert und werde von dort sicherlich auch noch mal etwas nachkochen.

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Schneller Sommerkuchen: Trauben-Tarte

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Kategorie : Backen

TraubentarteSo schnell können wir das Obst derzeit gar nicht essen, wie es in der Obstschale Fruchtfliegen anzieht. Auslagern in den Kühlschrank ist leider keine Lösung (der ist sowieso pickepacke voll) – also wird gebacken ;-) Aber mit Trauben? Genau wie Erdbeeren hatte ich die bislang immer roh verwendet. Ein Versäumnis, sage ich jetzt: Diese schnell gebackene Tarte ist knusprig-lecker und benötigt wegen der süßen Trauben wenig zusätzlichen Zucker. Kalorienarm macht sie das natürlich nicht, auch wenn ich “nur” Schmand statt der Creme Fraiche im Original von Essenslust verwendet habe.
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Essbare Blüten: Apfel-Cupcakes mit Lavendelsahne

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Kategorie : Backen

Apfel-Cupcakes mit Lavendelsahne“Zaubern Sie sich mit diesen Cakes ein Provence-Feeling herbei und genießen Sie die außergewöhnliche Kombination an Aromen”, lockt der Begleittext zu diesem Küchengötter-Rezept. (“Pseudo-Provencefeeling für Touris”, sagt Bolli dazu :-) ) Aber welch traumhaftes Foodfoto: Rosefarbene Sahnetuffs auf appetitlich-braunen Törtchen, zartlila Lavendelblüten als Deko – wer kann da schon wiederstehen? Ich jedenfalls nicht und habe das Rezept nachgebacken. Der Törtchenteil gelang auch ausgesprochen gut, aber auf die Lavendelsahne werde ich das nächste Mal verzichten. Mit den vorgeschlagenen 2 Teelöffeln getrockneter Blüten wurde das Aroma viel zu intensiv und der Biss ins Törtchen kam mir vor wie der in ein Wäschesäckchen. Also entweder viel weniger Lavendelblüten verwenden oder gleich mit Amaretto abschmecken. Ich bevorzuge letzteres – damit habe ich ja wohl ein bisschen das Thema verfehlt, wenn ich dieses Rezept als Beitrag für das Juni-Event “Essbare Blüten” beim Gärtnerblog melde. Obwohl: Selbst wenn ich auf das Lavendelaroma in der Sahne verzichte, sind  ausgezupfte winzige Lavendelblüten als Gebäckschmuck in jedem Fall schön!

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So schmeckt der Sommer: Kleiner Pfirsich-Amaretto-Pie

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Kategorie : Backen

Kleiner Pfirsich-Amaretto-PieGibt’s die Aktion “Kleine Kuchen” eigentlich noch? Falls ja, freut es mich – falls nein, danke ich der Hedonistin für die gute Idee und die viele Arbeit, die sie sich gemacht hat! Dieser Pfirsich-Pie mit feiner Mandelnote ist auch ohne Blogevent einen Beitrag wert – allerdings bedeutet kleiner Kuchen in diesem Fall nicht wenig Arbeit. Im Gegenteil: Der bröselig-knusprige Pieteig ist etwas knifflig und muss mühsam in die kleine 20-cm-Springform gefieselt werden. Für die Füllung habe ich die Pfirsiche gehäutet, bevor ich sie mit Amaretto aromatisiert und mit etwas Speisestärke überpudert  habe. Weniger empfindliche Gemüter sparen sich das Überbrühen, aber “samtige Pfirsichhaut” lässt mich – kulinarisch gesehen -  erschaudern und ich kann sie roh kaum anfassen. Hmm, warum habe ich nicht einfach Nektarinen gekauft???

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Dessert für viele: Erdbeer-Tiramisu

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Kategorie : Desserts

Erdbeer-TiramisuWenn’s um die Aufgabenverteilung bei Grillfesten/Familienfeiern/Picknicks geht, bin ich fast immer “der Nachtisch”. Zum einem, weil mir Fleisch nicht so gut liegt und das Schnippeln für Salate so einen Haufen Arbeit macht. Zum anderen, weil ich so fürchterlich gerne Desserts esse und davon auch nach dem opulentesten Mahl immer noch ein Tellerchen verdrücken kann. Oder sogar zwei, wie von diesem Erdbeer-Tiramisu – leider eine Kalorienbombe sondergleichen. Das ist jedoch der einzige Negativpunkt dieser leckeren Süßspeise… Auf der Habenseite verbucht sie köstlich-cremige Textur, fruchtige Erdbeernote und extrem unaufwändige Zubereitung. Dessert für 16 Personen ist in zehn Minuten zubereitet und die Auflaufformen lassen sich prima vorbereiten, aufbewahren und transportieren.

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Die Entdeckung der Grillsaison: Grillgemüse-Salat

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Kategorie : Kochen

Grillgemüse-SalatDer Titel dieses Beitrages ist eine Mogelpackung. In Ermangelung zweistelliger Außentemperaturen hat die Grillsaison bei uns nämlich noch gar nicht begonnen :-) Aber wenn es so weit ist, wird es diesen Salat garantiert sehr oft geben… Die Schnippelei, das Rösten und Wenden machen zwar ein wenig Arbeit, aber die Aromen sind großartig und erinnern an die (kostspieligen) italienische Antipasti oder mediterranen Häppchen in den Feinkost-Theken. Wir haben den lauwarmen Grillgemüse-Salat mit frischem Ciabatta als Abendessen verzehrt, noch besser passt er vermutlich zu Lammkoteletts oder Fisch vom Grill. Ja, wenn man denn endlich mal grillen könnte!

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Nachgemacht: Halbgetrocknete Tomaten a la Nigella

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Kategorie : Sonstige Rezepte

Getrocknete KirschtomatenDass sich aus den kleinen roten Wasserbällchen (im Supermarkt gern Kirschtomaten genannt) tatsächlich Geschmack herausholen lässt, hatte Claudia von Fool for Food hier schon beschrieben. Das Rezept, im Original von Nigella Lawson, kam mir gerade recht, um zwei Schälchen Sonderangebotsware zu verwerten und die Antipasti-Tafel zu vervollständigen. Wie Claudia habe ich etwas Zucker auf die Tomaten gegeben, zusätzlich aber auch noch Knoblauchscheibchen. Köstlich – zur Nachahmung empfohlen!

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Nachgebastelt: Mojito-Dessert

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Kategorie : Desserts

Mojito-DessertWeitab touristischer Pfade, in einer wenig ansehnlichen Wohnstraße des El Raval, haben wir in der vergangenen Woche in Barcelona das Restaurant Las Fernandez entdeckt. Die Gaststube ist im Original genauso grellrot wie die Webseite – aber im abendlichen Kerzenlicht durchaus erträglich. Das galizische Lokal wird von drei Schwestern geführt, die zu günstigen Preisen authentische Küche ohne Fertig- und Halbfertigprodukte auf dem Tisch bringen, nachdem sich ein netter (und höchst ansehnlicher :-) ) Kellner viel Zeit genommen hat, die Tageskarte zu erläutern. Wir haben ein sehr leckeres Fischmenü gegessen, eine Flasche akzeptablen Cava für 11 Euro dazu getrunken, aber am originellsten fand ich das Dessert: Mojito decape – der Rum-Limetten-Cocktail in Nachtisch-Form, ein säuerliches Rumgelee mit einer milden Minzsahne. Weil ich kein Rezept dafür finden konnte, habe ich mir kurzerhand eines gebastelt – und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.  Vermutlich könnte man statt Minzlikör auch frische Minze verwenden, aber wie man hier nachlesen konnte, habe ich damit bislang keine guten Erfahrungen gemacht.

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Blogevent Ferienküche: Fideua de Mariscos

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Kategorie : Kochen

Fideua - NudelpaellaFideua – wie spricht man das eigentlich aus? Keine Ahnung – in den Fischrestaurants in L’Ametlla de Mar hat es im August gereicht, auf die Karte zu deuten, um unseren Urlaubsfavoriten zu bestellen – Paella mit Nudeln statt mit Reis.  Die Aromen von Paella und Fideua sind weitgehend identisch,  die Textur der Nudelvariante ist allerdings weicher, irgendwie sanfter. Und sie steht viel schneller auf dem Tisch als Paella, weil die sehr feinen Fadennudeln nur sehr kurz gekocht werden müssen. Urlaubsstimmung in 20 Minuten? Mit diesem Rezept ist’s möglich und daher nenne ich es gerne als meinen Beitrag zum Blogevent XLIV mit Wettbewerb – Ferienküche. Für Fideua gibt’s übrigens zahlreiche Zubereitungsarten – auch im Backofen gegarte und welche, bei der zunächst der Fischfond gekocht wird. Diese hier von cuisine.at ist eine schnelle, aber trotzdem sehr leckere.

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