Meine Stammtischschwestern und ich kennen uns inzwischen seit 20 Jahren. Aus dem ursprünglichen Geburtsvorbereitungskurs wurde erst ein Babytreff, dann ein Kindertreff mit Müttern, dann ein Müttertreff ohne Kinder und inzwischen sind wir ein Reise- und Schlemmerklübchen. Nicht seit 20 Jahren, aber bestimmt seit 15 treffen wir uns alljährlich im Frühjahr bei mir zum Spargelessen – und erst zum zweiten Mal in der langen Zeit hat es jetzt geklappt, dass wir tatsächlich draußen essen konnten. Bei angenehmen 20 Grad gab’s die Vorspeise (zweierlei Spargelmousse auf Salat), beim Hauptgericht (Spargel klassisch mit Kartoffeln, Schinken und Hollandaise) wurde es schon etwas frisch. Beim Dessert konnte man dann schon froh sein, dass es lauwarm (Erdbeer-Rhabarber-Crumble) und meine Pachtworkdecken-Sammlung groß genug war…
Die Spargelmouuse habe ich nach diesem Rezept hier zubereitet (allerdings die dreifache Menge für acht Personen). Statt konfierter Tomaten gab es dazu Rucola-Salat und Spargelspitzen (viel zu schade zum Pürieren ). Zudem habe ich noch einige Jumbo-Garnelen gebraten.
========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.1
Titel: Erdbeer-Rhabarber Crumble
Kategorien: Dessert, Rhabarber
Menge: 8 Portionen
500 g Rhabarber (geputzt)
500 g Erdbeeren
4 Essl. Holunderblütensirup
1 Pack. Vanillezucker
Zucker nach Geschmack
1 Essl. Vanillepuddingpulver
============================= STREUSEL =============================
150 Gramm brauner Zucker
100 Gramm Mehl
75 Gramm Haferflocken
1/2 Teel. Zimt, Prise Salz
125 Gramm weiche Butter
============================== QUELLE ==============================
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Rhabarber putzen und in knapp 1 cm lange Stücke schneiden. Mit Saft,
Zucker und Vanillezucker einige Stunden ziehen lassen. Dann die
Erdbeeren (geputzt und in feinen Stücken) dazu geben, alles
mit Puddingpulver überstäuben, durchrühren und auf dem Boden
einer feuerfesten Form verteilen.
In einer Schüssel braunen Zucker, Mehl, Haferflocken
und Zimt vermischen, soviel Butter einkneten, bis sich Streusel
ergeben. Auf das Obst krümeln und bei 180 Grad 25 bis 30
Minuten goldbraun backen, lauwarm oder kalt servieren.
Dazu Sahne oder Vanilleeis.
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Die verbloggten Spargelmenüs der Vergangenheit:
- Spargelmenü 2007 mit Erdbeeren und Mandelhühnchen
- Spargelmenü 2008 mit Suppe und böhmischen Buchteln
- Spargelmenü 2009 auf italienisch
- Spargelmenü 2010 semiklassisch aus dem Backofen
- Spargelmenü 2011: Lafer, Linster und lecker









“Was, schon wieder Spargel?” Genau. Als taktische Maßnahme bringe ich das königliche Gemüse derzeit zweimal pro Woche auf den Tisch – erstens schmeckt es (mir), zweitens tritt langsam eine gewisse Übersättigung ein. Das erleichtert nächste Woche den Abschied von der Spargelzeit
Entgegen meiner
Mit unserem Verwandtenbesuch aus dem brandenburgischen
Dieser Blogbeitrag ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz: Er ersetzt genau 12 Rezeptkopien, spart damit den Verbrauch von etwa zwei Millilitern hochgiftiger Druckertinte und rettet einige arme, unschuldige finnische Fichten, die sonst für die Papierindustrie gefällt worden wären. Obwohl: Wenn die Frauen meines Stammtisches jetzt stundenlang den PC benutzen, weil sie die Welt der Foodblogs entdecken und reihenweise Rezepte ausdrucken, dann ist die Klimaschutzbilanz dieses Beitrages eher negativ.

