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Gerätetest: Taugt der Intellichef als Slowcooker?

Kategorie : für Slowcooker

KartoffeltopfDass man in ihm anbraten, schmoren und backen kann, hatte der Intellichef (hier und hier) ja schon bewiesen. Entscheidend für mich ist aber: Taugt er etwas als Slowcooker? Kann ich ihn sich selbst überlassen, ohne Sorge zu haben, dass etwas bei den voreingestellten Zeiten anbrennt oder dass die gesamte Flüssigkeit verkocht? Bei meinem ersten Versuch kann ich das uneingeschränkt mit “ja” beantworten: Der fleischlose Kartoffeltopf mit getrockneten Tomaten gelang genauso gut wie im “normalen” Crockpot. Die Garstufe des Multigarers scheint dabei in etwa dem MEDIUM meines Slowcookers zu entsprechen. Das werde ich aber nochmals überprüfen – indem ich die Zeitautomatik des Intellichef einsetze, und teste, ob ein Crockygericht wirklich zur vorgegebenen Zeit fertig wird.

==========  REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4

Titel: Kartoffeltopf mediterran
Kategorien: Slowcooker, Intellichef
Menge: 6 Portionen

2      Essl. Olivenöl
2            Knoblauchzehen, in Scheibchen
2            Zwiebeln, fein gewürfelt
75     Gramm  getrocknete Tomaten, in warmem Wasser eingeweicht
750     Gramm  festkochende Kartoffeln, in dünnen Scheiben
2      Essl. rotes Pesto aus dem Glas
150        ml  Gemüsebrühe (Instant oder selbst gekocht)
Salz, frisch gemahlener Pfeffer

============================ QUELLE ============================
– Erfasst *RK* 27.11.2011 von
– Gabriele Frankemölle

Knoblauch und Zwiebeln im Öl einige Minuten glasig dünsten. Tomaten
in Streifen schneiden und dazu geben (ohne Einweichwasser),
durchrühren und beiseite stellen.

Crockpot-Einsatz (bzw. Topf des Intellichef) mit wenig Butter ganz
dünn ausfetten. Den Boden mit einem Drittel der Kartoffelscheiben
auslegen, mit der Hälfte der Zwiebel-Tomatenmischung bedecken.
Weitere Schichten aufbringen: Kartoffeln, Zwiebel-Tomatenmischung,
Kartoffeln. Dabei die Kartoffelschichten jeweils leicht salzen und
etwas großzügiger pfeffern.

Das Pesto mit der Gemüsebrühe verquirlen und über die Kartoffeln
gießen. Topf verschließen und fünf Stunden auf Stufe MEDIUM bzw. bei
Zeiteinstellung 5 Stunden Schongaren im Intellichef garen.

Dazu passen Rucola-Salat, verlorene Eier und (für Nicht-Vegetarier)
kurzgebratener Fisch.

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Diät, die erste: Griechische Frittata

Kategorie : Kochen

FrittataIch habe in meinem ganzen Leben noch nie Diät gehalten. Trotz Koch- und Backleidenschaft reichten üblicherweise ein paar Tage bewussteres Essen, um das Gefühl “Die Hose kneift” loszuwerden  und wieder in Hosengröße 38 bis 40 (je nach Hersteller und aktuellem Wohlfühlgewicht) zu passen. Tscha – mit zunehmendem Alter funktioniert das mit den “paar Tagen bewußtem Essen” leider nicht mehr. Die paar Tage dehnen sich in gefühlte Wochen, aber die Hose passt immer noch nicht wieder – im Gegenteil.  Also halte ich nun doch Diät – naja, ich spare ganz bewusst tagsüber an Kohlehydraten und ab 17 Uhr gibt es nur noch Fisch, mageres Fleisch, Salat und/oder Gemüse. Damit purzeln zwar keine Pfunde, aber ich bekomme keinen Hunger und das Gewicht sinkt langsam, aber stetig.  Weil die Kombi Hühnchen/Fisch/Salat doch irgendwann langweilig wird, habe ich letztens zum Picknick diese mediterran angehauchte Fritatta gemacht – sehr lecker und auch low-carb.

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Farbenfrohe Gerichte: Pikanter Käsekuchen mit Rucola und Kirschtomaten

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Kategorie : Backen

Pikanter KäsekuchenMit dem Thema “Farbenfrohe Gerichte” hat Sylvia von Rock the Kitchen ganz offensichtlich den Nerv der Foodblogger-Gemeinde getroffen – und auch meinen! Das passt aber auch wunderbar – Sommer, Sonne (okay, zumindest bis gestern) und das jahreszeitlich großartige Angebot an Beeren, Gemüse und Salaten. Für das Rezept des pikanten Käsekuchens, das ich in einer alten Gugelhupf-Ausgabe gefunden habe, hätte ich gerne außer gelben und roten Kirschtomaten noch dunkle Sorten verwendet, aber leider gab es diesmal keine auf dem Wochenmarkt.  Vielleicht beim nächsten Mal, wenn ich den “Kuchen” wieder backe – er ist noch schneller gemacht als eine Quiche, schmeckt warm,  kalt und sogar aufgewärmt nach ein, zwei Tagen. Mit einem Salat ein perfektes Sommer-Abendessen…

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Zum Blogevent-Geburtstag: Pesto-Schnecken

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Kategorie : Brot

Pesto-SchneckenZum sechsten Geburtstag der Blogevents im Kochtopf lautet das Motto “Kochen aus dem Archiv“. Dass viele dafür abgestimmt haben und die Beiträge jetzt trotzdem nur langsam eintrudeln, ist gar nicht so paradox: Wahrscheinlich werden viele (genau wie ich) begeistert die Zusammenfassungen lesen, Dutzende und Aberdutzende von Rezepten auf “nachkochen” legen, irgendwann ausprobieren und vielleicht sogar zum Klassiker erklären. Aber wer weiß nach drei, vier oder fünf Jahren noch, dass Auberginenröllchen, Kürbistarte oder Spargelrisotto ursprünglich von einem Blogevent her stammen? Ich jedenfalls nicht… Ich konnte mich nur dumpf erinnern und musste googeln, um die Pesto-Schnecken zurückzuverfolgen zum Suppenkasper, der sie im Oktober 2009 zum Blogevent Olivenöl gemeldet hatte. Das selbstgemachte rote Pesto ist weltklasse und viel zu schade, um es komplett für das Brot zu verbrauchen – so kommt  nur eine Hälfte auf die Schnecken (der Rest auf Pasta), die anderen Hälfte des Teiges würze ich mit Butter und Zwiebeln wie hier angegeben. Die Schnecken passen wunderbar als Beilage zum Grillen, auch wenn sie (durch die Pestoherstellung) etwas Arbeit machen. Beim Brotpart finde ich übrigens erstaunlich, mit wie wenig Hefe man auskommen kann! Weiter lesen

Zum Grillen: Schrats Schmortomaten & Knoblauchpilze

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Kategorie : Sonstige Rezepte

Antipastiplatte mit SchmortomatenMit seinen Rezepten und Beiträgen belegt Schrat beim Chefkoch Platz 1 der Mitglieder-Rangliste.  Das hat er auch verdient, finde ich – denn anders als andere Titelaspiranten liefert er nicht nur Masse, sondern Klasse. Seine Forumsbeiträge bestehen nicht nur aus “finde ich auch” und seine Rezepte sind durchweg pfiffig und kommen ohne Tüte aus. Auch seine Schmortomaten haben mich nicht enttäuscht: Eigentlich supersimpel, aber hocharomatisch, irgendwie Italien im Miniformat. Die Antipasti-Platte zum Grillen wurde komplettiert von Rikes Knoblauch-Champignons, schon länger ein Sommer-Standard bei uns, und marinierten Zucchini-Scheiben.

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Koch dich türkisch: Köfte und breite Bohnen in Olivenöl

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Kategorie : Kochen

Köfte und breite BohnenWenn’s heiß ist, kann man mit südlichen Landesküchen nix verkehrt machen:  Die Türken, Griechen, Tunesier, Spanier etc. wissen, was bei 30+ Grad noch schmeckt, gut gewürzte Gemüsegerichte zum Beispiel. Die kommen dann nicht superheiß auf den Tisch, sondern eher lauwarm, wie diese breiten Bohnen in Olivenöl. Der Name ließ reichlich Fett vermuten, aber es waren nur einige Esslöffel. Dazu gab es Reispilaf und Köfte, genau wie die Bohnen aus dem Chefkoch-Rezeptefundus. Den Blog Koch dich türkisch habe ich danach erst entdeckt, finde ihn aber sehr charmant, lesenswert und werde von dort sicherlich auch noch mal etwas nachkochen.

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Aus dem Crockpot: Tomatensuppe mit Kräuterklößchen

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Kategorie : für Slowcooker

Tomatensuppe mit KräuterklößchenZu spät für das Mozzarella-Manifest der Buntköchin, aber früh genug für einen Aha-Effekt: Soviel Geschmack steckt sogar in Gartentomaten, die nach nicht allzuviel Sonne in den Gefrierschlaf gewandert waren? Das lässt für wirklich frische und reife Tomaten Gewaltiges erwarten ;-) Die Suppe ist extrem unaufwändig zuzubereiten, da die Tomaten nicht gehäutet und die Zwiebelwürfel nicht vorgedünstet werden. Wer rustikaleres, stückiges Aussehen mag, muss sie am Ende nicht einmal pürieren – wer Kinder wie meine hat, hält allerdings den Stabmixer hinein und streicht die Suppe am Ende noch durch ein Sieb. So ist sie ganz samtig-glatt. Die Mozzarella-Kräuter-Kügelchen sind sowohl farblich als auch geschmacklich und temperaturmäßig ein wunderbarer Kontrast.

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Nachgemacht: Halbgetrocknete Tomaten a la Nigella

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Kategorie : Sonstige Rezepte

Getrocknete KirschtomatenDass sich aus den kleinen roten Wasserbällchen (im Supermarkt gern Kirschtomaten genannt) tatsächlich Geschmack herausholen lässt, hatte Claudia von Fool for Food hier schon beschrieben. Das Rezept, im Original von Nigella Lawson, kam mir gerade recht, um zwei Schälchen Sonderangebotsware zu verwerten und die Antipasti-Tafel zu vervollständigen. Wie Claudia habe ich etwas Zucker auf die Tomaten gegeben, zusätzlich aber auch noch Knoblauchscheibchen. Köstlich – zur Nachahmung empfohlen!

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Blogevent kleine Kuchen: Mini-Tomaten-Tartes

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Kategorie : Backen

Mini-Tomaten-TartesHatte sie was von süß gesagt? Nee, hatte sie nicht – nur “gefragt sind erprobte Rezepte für kleine Kuchen, Torten, Pies & Co – unter Verwendung runder Formen bis 20 cm, kleiner Kastenformen oder halber Backbleche”. Nun denn: Rund und klein waren die Formen, die ich verwendet habe (Tortelettförmchen von 9 cm Durchmesser) und ich ordne mein pikantes Backwerk unter “& Co” ein. Damit dürfte ich die Kriterien der Hedonistin hoffentlich erfüllt haben! Hiermit melde ich meine Mini-Tomaten-Tartes also zum Blogevent kleine Kuchen und freue mich, dass ich (anders als er) nicht mal irgendwelche Mengen mit pi mal irgendwas umrechnen musste :-)   Stattdessen habe ich ein Rezept von ihm mit einigen Zutaten aus dem Vorrat kombiniert und mich in Sachen Foto von ihm inspirieren lassen. Die Bilder habe ich – selbstredend – nicht so hingekriegt, aber die Tartes waren verflixt lecker!

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Aus dem Crockpot: Serbische Bohnensuppe

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Kategorie : Crockpot-Kochbuch, für Slowcooker

Serbische BohnensuppeMein Arbeitstag besteht im Moment aus [STRG]+[B], [ALT]+[C], [STRG]+[V], [STRG]+[S]. Im Klartext: Crockpot-Rezepte in der RezKonvSuite bearbeiten, in die Zwischenablage kopieren, in Word einfügen, formatieren und speichern. Da ich für das (vermutlich) im Mai erscheinende Slowcooker-Kochbuch den ganzen Tag Essen denke und schreibe, kann ich nicht auch noch Essen produzieren. Stattdessen habe ich Zutaten auf Vorrat eingekauft, eine Rezeptliste zusammengestellt und lasse konsequent den Crocky schmurgeln. Vorgestern gab’s Paella-Reispfanne, gestern Gulasch und heute Serbische Bohnensuppe – ein sehr leckeres Rezept von Testköchin Isabell.

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sentimental journey: DDR-Revival mit Soljanka

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Kategorie : Kochen, Persönliches

SoljankaIch bin zwar lupenreiner “Wessi”, aber manchmal wünsche ich mir die DDR zurück. Nicht, weil ich Anhängerin der Linken bin oder finde, dasses “drieben” besser war – nein, aus Sentimentalität. Und weil Schnuppschnüss Jutta beim aktuellen Blogevent “Sentimental Journey” genau solche Geschichte hören möchte, erzähle ich sie hier…

In meinen Teenie-Jahren in den 70ern verbrachte ich die Sommerferien üblicherweise bei Oma Anna “in der Ostzone”. Gelegentlich habe ich meine Klassenkollegen, die ins Sauerland-Lager oder nach Rimini fuhren, beneidet. Aber auch ich konnte mit tollen Urlaubserlebnissen aufwarten, die mancher Freundin vermutlich wie aus einer fremden Welt vorkamen: Die ganze Nacht durchgeschwoft bei der Dorfdisco im Gaststättensaal (verboten), nächtliche Rollertour mit der “Schwalbe” zum Baggersee (verboten), Ausflug in Geisterdörfer nahe des Braunkohlentagebaus (verboten), Ausflug in die “Hauptstadt der Republik” (für Wessis eigentlich auch ohne An- und Abmeldung bei der Polizei verboten). Shoppen hieß damals noch “einholen” oder “besorgen” und fand wahlweise gegen Devisen im Intershop (Ananas für die Bowle) oder gegen Ostmark (Wein und Schnaps für die Bowle) im Konsum statt. Mensch, meine Cousins und Cousinen – was konnten die feiern! Und wenn es nicht nur etwas zu trinken, sondern auch etwas zu essen gab, dann war das meist Soljanka. In diese säuerliche Suppe russischen Ursprungs kamen reichlich Fleisch- und Wurstreste und ordentliche Mengen Spreewaldgurken. Dazu gab’s Butterstulle (natürlich Graubrot) oder aufgebackene Schrippen – musste man die nicht schon eine Stunde nach Kauf aufbacken, weil sie so schnell zäh wurden? Dafür hatten sie Substanz und “hielten vor”…

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Blogevent XXVII – Sommersuppen: Minestrone aus dem Crockpot

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Kategorie : für Slowcooker

minestrone_kl.jpgSommersuppen haben Ilka und Ulli vom RezKonv-Blog als Thema für das aktuelle Blogevent im Kochtopf ausgesucht. Da passte es ja gut, dass gestern in meinem Crockpot eine Minestrone vor sich hinschmurgelte – die italienische Version des deutschen “Quer durch den Garten”-Eintopfes oder des amerikanischen “Everything but the kitchen sink”-Stew. In die würzige, leichte Tomatenbrühe können Sie wirklich fast jede Sorte Sommergemüse schnippeln, naja, Kohl vielleicht doch nicht. Oder hat das schon mal jemand probiert? Mit Sellerie, Paprika, Zucchini, Möhren, grünen und weißen Bohnen war die Suppe jedenfalls ausgesprochen lecker. Die TK-Fleischklößchen aus dem Vorrat bildeten ein Zugeständnis an die Familienmitglieder, die meinen, ohne ein wenig Fleisch nicht satt zu werden – ich hätte sie nicht gebraucht und habe mich stattdessen an knuspriges Ciabatta gehalten.

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