Veröffentlicht am 1. Januar 2012 | Von: admin
Kategorie : Crockpot-Kochbuch
Schlagwörter: eBook, Kindle, Kochbuch, Verlag
eBooks sind eine Welt, die sich mir bis jetzt nicht erschlossen hat. Ich fand die Lesegeräte schlichtweg zu teuer, zu hässlich und dass man damit bei allen Beleuchtungsverhältnissen augenfreundlich lesen können sollte, habe ich doch stark bezweifelt. Nachdem ich aber das durchschnittliche Papier-Buch wegen fortgeschrittener Weitsichtigkeit auch nur noch bei optimalen Lichtverhältnissen lesen kann und der neueste Amazon Kindle
inzwischen nur noch 99 Euro kostet , habe ich mir so ein Gerät bestellt – und passend dazu gleich mein Suppenbuch ins .mobi-eBook-Format
konvertiert.
Kein ganz einfaches Unterfangen übrigens: “Drei Schritte” heisst es in dieser Anleitung, aber die sind angesichts des Formatwirrwarrs im eBook-Sektor doch langwierig. Vor allem, weil es keinerlei Direktvorschau für Formatierungen gibt. Man arbeitet also in Word vor, exportiert eine bereinigte HTML-Datei, öffnet diese im kostenlosen eBook-Verwaltungsprogramm Calibre als .epub-Datei, lässt Calibre daraus eine .-mobi-Datei generieren und kann diese schließlich im Kindle Previewer auf das tatsächliche Aussehen hin überprüfen. Fehler gefunden? Tja, dann geht man zurück zu Word, exportiert besagte bereinigte HTML-Datei, öffnet diese in Calibre – und so weiter.
Vor allem weil Word immer wieder nervige, aufgeblähte Formatierungen in den Text einbaute, habe ich schließlich einen anderen Weg gewählt: Ich habe den reinen Text des Manuskriptes extrahiert und im eBook-Editor Sigil (Freeware) Formatierung und Bebilderung erledigt. Das Vorschauproblem blieb dabei aber bestehen: Ich musste nach wie vor das .epub-Buch mit Calibre zum .mobi machen, bevor ich es betrachten konnte.
Ich denke aber, für einen ersten Versuch ist mir das Ergebnis ganz gut gelungen – wer einen Kindle besitzt und für mich “betatesten” möchte, ist herzlich willkommen. Ich schicke ihm/ihr die Datei gerne zu!