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Weihnachtsmenü 2012: Vorbereitung ist alles

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Kategorie : Menüs

Weihnachtsmenü 2012“Dass du dir das immer antust”, schüttelt meine Mutter den Kopf.  Ich finde, ich tue mir gar nichts an, wenn ich zu Weihnachten für meine (erweiterte) Familie mit 12 bis 14 Personen ein Festmenü koche. Im Gegenteil, ich finde, ich tue mir etwas Gutes: Ich kann wochenlang in Rezepten stöbern, um für jeden der Mitesser mit seinen spezifischen Vorlieben/Abneigungen (und davon gibt es viele!)  etwas zu finden. Ich kann planen, berechnen, einkaufen, nach Herzenslust vorbereiten, darf mich loben lassen und muss – ganz wichtig – hinterher nicht spülen und aufräumen, denn dafür finden sich immer Helfer. Das eigentliche Zubereiten/Kochen strecke ich über einige Tage, immer mal wieder ein bisschen – wenn sich so vieles vorbereiten lässt, wird der eigentliche Festtag ganz stressfrei.

Zum Zeitplan: Ich habe ich den Teig für die Schokotörtchen bereits vier Tage vorher angerührt und in Souffleeförmchen eingefroren. Fischmousse und Fruchtsauce habe ich zwei Tage vorher zubereitet, die Suppe mit Einlagen am Vortag. Dann habe ich auch das Blanchieren von Möhren und Zuckerschoten erledigt. Blieb für den Einladungstag das Anbraten des Rinderfilets, das Zubereiten der Sauce, das Putzen des Salates und natürlich diverses Erhitzen, Abschmecken, Fertigstellen. Die genaue Menüfolge:

Klare Tomatensuppe Wintersalat mit ForellenmousseDer Hauptgang

Das Dessert

Alpenländisch: Das Weihnachtsmenü 2011 in Bildern

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Kategorie : Menüs

Weihnachtstisch2011Grob gesägte Tannenbäume waren (neben den allgegenwärtigen Engeln aus der Landlust) DER Trendartikel auf hiesigen Weihnachtsmärkten. Entgegen aller guter Vorsätze, keine “Stehrümchen” mehr zu kaufen, habe ich doch einige Exemplare erstanden und diese jetzt als Tischdeko für die Weihnachtstafel verwendet. Zusammen mit Stoffservietten, Vichy-Karo-Schleifen und Sets sowie Tannenzapfen und Zimtstangen ergab das ein irgendwie alpenländisches Bild. Dazu passte dann auch die Speisenfolge – wie hier schon ausgeführt immer eine Auswahl nach dem Motto “kleinster gemeinsamer Nenner” (oder war das größer gemeinsamer Teiler, Bruchrechnung ist schon so lange her!):

Als Vorspeise gab es eine Rosenkohl-Cremesuppe mit gebratenen Pfifferlingen:

Rosenkohlsuppe

Den Hauptgang bildete ein supersaftiger NT-Schweinebraten mit Honig-Senfkruste, dazu Kräuterknöpfle (echte Entdeckung!), Speckböhnchen, Möhren in Ahornsirup und Feldsalat mit Trauben, Nüssen und Käse:

NT-Schweinsbraten

Feldsalat mit Nüssen und Trauben

Den Nachtisch hatte meine Tochter (Koch-Azubi im 1. Lehrjahr) für uns vorbereitet (das arme Kind musste an den Feiertagen natürlich arbeiten): Lebkuchenparfait mit nicht-alkoholischen Cassis-Birnen.

Lebkuchenparfait mit Cassisbirne

Nachlese: Das Weihnachtsmenü 2010 in Bildern

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Kategorie : Menüs

Weihnachtsdeko Weil wir übermorgen zu unserer dreiwöchigen Ecuador-Reise starten, fielen sowohl Weihnachtsdekoration als auch Weihnachtsvorbereitungen im Hause Frankemölle spärlich aus: Kein Baum, nur vier Plätzchensorten, keine “süßen Teller”, keine Lichterketten draußen. An aufwändiger Tischdeko und am Feiertags-Familien-Menü wollten wir jedoch nicht knapsen. Auf der Tafel (nach dieser Inspiration rotweiß geschmückt) landeten also folgende Gerichte: Als Vorspeise kleine Birnen-Gorgonzola-Tartes auf Rucola, als Hauptgang “der perfekt gebratene Truthahn” mit einer Maronen-Brot-Füllung, als Beilagen Kartoffel-Kürbis-Gratin, Wirsing mit Pfifferlingen und karamelisierte Zwiebeln.  Den Nachtisch bildete das bereits vorgestellte Bratapfel-Tiramisu.

Die Vorspeise: Mildsüße Birnenspalten unter einer Gorgonzola-Käsecreme auf Rucolasalat. Sehr lecker – stammt ja auch von der Lecker-Webseite ;-)   – einer meiner Lieblings-Kochzeitschriften, vor allem wegen der wunderschönen Fotos und dem ansprechenden Layout mit tollen Schriften.

Das besondere am Weihnachtsputer: Er wurde (wie Martha Stewart es hier vormacht) 24 Stunden in einer Würzlake mariniert und dann langsam gebraten. Das sorgte für sehr saftiges Fleisch, die Haut schien mir allerdings arg salzig – mein Mann und Sohn fanden sie perfekt, sie salzen sonst aber auch gern nach…

Das Bratapfel-Tiramisu – wenn auch nicht spektakulär, so zumindest mehrheitsfähig…

Weihnachtsdessert: Bratapfel-Tiramisu

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Kategorie : Desserts

Bratapfel-Tiramisu Alle Jahre wieder… Die Frage, was ich Weihnachten auf den Tisch bringe, beschäftigt mich schon seit Wochen. Da sich sowohl junge Mäkler als auch erwachsene abstinente Gourmets und bodenständige Senioren, die Krustentiere und exotische Zutaten nicht mögen, um den Tisch versammeln, kommen viele Rezepte per se nicht in Frage. In Sachen Vorspeise (Räucherforellen-Mousse? Rosenkohl-Cremesüppchen? Kleine Birnentartes mit Gorgonzola?) schwanke ich noch, als Hauptgang hat sich die Mehrheit inzwischen Pute gewünscht – und das Dessert steht seit einem Probekochen letzte Woche fest: Bratapfel-Tiramisu. Diese Schichtspeise lässt sich super vorbereiten, sieht ausgesprochen hübsch aus und passt mit seinem apfel-vanillig-zimtigem Aroma wunderbar in die Jahreszeit. Das Originalrezept enthält drei Sorten Alkohol (Eierlikör, Weißwein, Kaffeelikör) – selbst ich als Nicht-Abstinenzler finde das arg durcheinander. Selbst wenn ich mit Alkohol kochen könnte, würde ich den Kaffeelikör allemal weglassen und die Kekse lieber dem Saft des Bratapfelkompotts tränken.

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Winter-Dessert: Lebkuchen-Crème-Brûlée mit Orangenfilets

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Kategorie : Crockpot allgemein, Desserts

Lebkuchen-Crème-BrûléeDass ich eigentliche keine solo-funktionalen Küchen-Kleingeräte mag, hatte ich hier schon mal ausgeführt: Können wenig und nehmen viel Platz weg.  Ausnahmen von der Regel sind mein Eisbereiter und – neuerdings – ein Crème-Brûlée-Brenner. Nachdem ich mir schon -zig mal die Finger an den Schlangen des Ofengrills verbrannt habe oder die Finger in Karamel badete, beschloß ich, 25 Euro in Arbeitsschutz zu investieren und ärgere mich, dass ich das noch nicht früher getan habe: Mit dem kleinen Brenner ist es ein Klacks, die knackige Zuckerkruste zu produzieren. Die Ankündigung “Zum Nachtisch gibt es Crème Brûlée” hat damit viel von ihrer einstigen Dramatik verloren und das köstliche Dessert kommt jetzt viel häufiger auf den Tisch.

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Impressionen von der “Zimt & Sterne”

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Kategorie : Persönliches

Alpen-DekoWenn’s nur nicht so voll gewesen wäre… Dann hätte ich mir vermutlich Plätzchen-Ausstechform Nummer 56 bis 67 gekauft, ein paar Teelichtpöttchen in Bauernsilber erstanden, etwas von der Bratapfelmarmelade oder dem Champagnerstollen gekostet, mir ein Set der herzigen Baumfiguren zusammen gesucht, bei der Tortenvorführung tatsächlich was gesehen, die Filzerin nach den tollen gestrickten Cupcakes gefragt oder in der Kiste mit den reduzierten Backbüchern gekramt. So aber haben meine Freundin Isa und ich bei der Zimt&Sterne wahlweise in der zweiten bis vierten Reihe an den Ständen gestanden, um auf Zehenspitzen einen Blick auf all die Back- und Dekoherrlichenkeiten zu erhaschen. Das hatte natürlich auch seine Vorteile: Günstig war’s, denn in dem Gedränge machte Schummeln und Kaufen keinen Spaß. Also habe ich keine schönen Dinge, sondern nur schöne Fotos mitgebracht…

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Jemand am Wochenende bei Zimt & Sterne?

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Kategorie : Persönliches

Unter dem Motto “Backen, Naschen, Dekorieren” steht die Ausstellung Zimt & Sterne, die am kommenden Wochenende in der Halle Münsterland stattfindet. Ich liebe Backen, ich nasche leidenschaftlich gerne und die neue Küche möchte auch noch an dieser oder jeder Ecke gern dekoriert werden. Also fahre ich hin – und vielleicht treffe ich da ja auch noch die/den einen oder anderen Co-BloggerIn aus dem nordwestdeutschen Raum ? Ist jemand von Euch am Sonntag in Münster? Vielleicht könnte man gemeinsam ein paar Dominosteine verzehren, einige Mandelsplitter knabbern oder zusehen, wie Tortenkunstwerke entstehen…

Osterrezept zu Weihnachten: Lachsterrine mit Ei

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Kategorie : Sonstige Rezepte

Lachsterrine Boodschappen (auf deutsch Einkaufen) ist das Kundenmagazin meines Lieblingssupermarktes Jumbo im benachbarten Winterswijk. Meine Niederländisch-Kenntnisse sind zwar nur so lala, aber für’s Übersetzen von Rezepten reichen sie, vor allem wenn “iets lekkere fotos” meinen Appetit angeregt haben. Die Lachsterrine mit Ei stammt zwar aus der Osterausgabe, aber auch als weihnachtliche Vorspeise fand ich sie sehr gut – und toll ist sie sicherlich beim Brunch. Weil die Lachs-Auskleidung der Kastenform immer wieder in sich zusammen sackte, habe ich kurzerhand nur einige Scheiben auf den Boden gelegt und den restlichen Räucherfisch in Würfelchen in die Masse gegeben. Das sah vielleicht nicht ganz so schon aus wie auf der Webseite, aber ersparte mir frustiges Gefriemel.

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Nachlese: Das Weihnachtsmenü 2009 in Bildern

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Kategorie : Menüs

Weihnachten09Was ich mir (spätestens!) nächstes Jahr zu Weihnachten wünsche, weiß ich jetzt schon: Einen neuen Backofen. Meiner backt in letzter Zeit bei Heißluft irgendwie ungleichmäßig (oben viel stärker als unten) und dass er keine kostanten 80 Grad Ober- und Unterhitze hält, habe ich gemerkt, als ich heute mittag das “falsche Filet” vom Rind anschnitt: Baaah, nicht gar – und das trotz sechs Stunden im Ofen. Dabei hatte ich sonst immer beste Erfahrungen mit Niedertemperatur gemacht… Lediglich mein Vater erklärte das arg rötliche Fleisch kurzerhand zum Steak und aß es mit großem Apptit – wir anderen 13 mutierten zu Kurzzeit-Vegetariern und hielten uns an Feldsalat, Spargelgratin, Pilzrahm und Herzoginkartoffeln. Glücklicherweise waren Vorspeise und Dessert vollkommen gelungen!

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Gefährlich für Finger & Linie: Lebkuchen Creme Caramel und Gewürzorangen

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Kategorie : Desserts

Lebkuchen Creme Caramel mit GewürzorangenAnders als Jutta habe ich irgendwie Respekt vor Creme Brulee beziehungsweise vor der Zuckerkruste obenauf*. Einen Bunsenbrenner besitze ich nicht und an den Schlangen des Ofengrills habe ich mir vor Urzeiten mal entsetzlich die Finger verbrannt. Quasi aus Arbeitsschutzgründen wurde also die Lebkuchen Creme Brulee mit Gewürzorangen von Johann Lafer (Originalrezept leider nicht mehr online, abgewandelt hier) zu einer Lebkuchen Creme Caramel mit Gewürzorangen – und ich geriet damit vom Regen in die Traufe: Bei meinem ungeschickten Versuch einen angeklebten Zuckerklumpen vom Rand des Topfes zu lösen, spritzte mir heißer Karamel über zwei Finger und ich verbrachte den gestrigen Sonntag mit einem Kühlakku in der Hand. Das Dessert war allerdings so gut, dass es die Schmerzen fast wert war – vor allem die Gewürzorangen sind herrlich und passen bestimmt auch zu allen möglichen Parfaits, Mousses oder zu Eis.

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Plätzchenteller 2009: Warum Bewährtes ändern?

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Kategorie : Backen

PlätzchentellerDass Variationen des Plätzchentellers in meiner Familie nicht groß gefragt sind, hatte ich hier bereits beklagt. Insofern steht auch die Weihnachtsbäckerei anno 2009 unter dem Motto “Warum Bewährtes ändern?”. Zu sehen sind im Uhrzeigersinn von unten: Husarenkrapfen gefüllt mit Holundergelee, Cream Cheese Christmas Cookies, Marzipantaler, Mohnkekse, Muskatzonen mit Schokoguss und Zimtsterne a la Demel. Auch Schnuppensuppe hat uns ihren Plätzchenteller schon gezeigt und dieser Thread beim Chefkoch erhält sehr schöne Fotolinks – falls jemand noch Inspiration braucht :-)

Die Plätzchensaison 09 ist eröffnet: Mohn-Kekse

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Kategorie : Backen

MohnkekseGenau wie die Kaltmamsell und Ulrike kaufe ich nur eine Brigitte pro Jahr – die mit dem Sonderheft Plätzchen Anfang November. In diesem Jahr hat es mich allerdings etwas enttäuscht: Lakritz- und Balsamicoaromen in Gebäck reizen mich nicht wirklich, getrocknete Frucht- bzw. Krokantmassen oder Brownies betrachte ich nicht als Plätzchen.  Allein die Minz-Schoko-Tannen werde ich vielleicht noch versuchen – nach den Pleiten hier und hier muss doch Kombi doch irgendwann mal schmecken!  Sonderheft 09 wird also vermutlich im Papierkorb landen, dagegen hat Ausgabe 05 einen Ehrenplatz im Regal: Hier gab es tolle Grundrezepte für Mürbe-, Rührteig und Baiser mit zahlreichen Variationen, unter anderem von Peggy Porschen und Annemarie Sackmann. Letztere lieferte ein Rezept für hübsche Mohnkekse, die ich in diesem Jahr ausprobiert habe – hmm, sehr lecker, sehr aromatisch und gar nicht so süß. Und vor allem ohne fertige Mohnback-Pampe… Weiter lesen