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Ein Hoch auf das Rollenkeks-Prinzip: Schmandtaler

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Kategorie : Backen

SchmandtalerMit zunehmendem Alter stelle ich bei mir einen immer größeren Unwillen gegenüber filigranen Fummelarbeiten (so eine Torte wie Jutta würde ich NIE in Angriff nehmen!) fest. Leider geht damit kein Rückgang des Kekshungers einher. Nee, leckere Plätzchen essen mag ich schon – aber je kleiner (und damit hübscher) die Ausstechkekse, je ausgefeilter die Verzierung, je dekorativer der Zuckerguss, desto mehr sehe ich gegen die Herstellung an. Bemalte Lebkuchenfiguren gibt’s also schon eine ganze Weile nicht mehr. Stattdessen habe ich das Rollenkeks-Prinzip für mich entdeckt: Teig formen, in Nüssen/Zucker/Krokant rollen, in Scheibchen schneiden, mit Kirsche/Nuss/Gebäckschmuck belegen. Mit dem Backen ist die Arbeit erledigt und ich muss die Dinger nur noch einmal in die Hand nehmen – wenn ich sie mir in den Mund stecke ;-) Alles in allem: Wenig Aufwand für ansehnliche, durch den Schmand leicht säuerlich und frisch schmeckende Plätzchen! Weiter lesen

Noch’n Dessert: Marzipan-Mousse auf Punschkirschen

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Kategorie : Desserts

MarziopanmousseIch hab’s schon wieder getan – ein Dessert zubereitet, das in seiner Reichhaltigkeit selbst den vorhergehenden Entenbraten meiner Ma in den Schatten stellte. Aber nachdem mich Kulinaria Katastrophalia jüngst tröstete, dass es “erst ab zwei Litern Sahne kritisch wird” und Jutta daran erinnerte, “dass es unmöglich ist, von so etwas Klitzekleinem wie einer Kalorie zuzunehmen”, habe ich mich gegen Obstsalat entschieden und stattdessen die verlockend klingende Marzipan-Mousse auf Punschkirschen zubereitet. Obwohl ich selbst kein Mega-Marzipan-Fan bin, fand ich den Nachtisch überzeugend: Nicht widerlich süß, schöne Marzipannote, cremige Konsistenz und leckere Kirschsauce mit feinen Gewürzanklängen. Weil ein Abstinenzler mit am Tisch saß, habe ich auf Alkohol verzichtet – kann mir aber gut vorstellen, dass Amaretto in der Mousse und Rum in der Sauce hervorragend schmecken.

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Die Entdeckung der Plätzchensaison 2008: Erdnuss-Honig-Taler

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Kategorie : Backen

Erdnuss-PlätzchenWarum Bewährtes ändern? Was den Plätzchenteller angeht, so besteht für mich keine Notwendigkeit, besondere Kreativität an den Tag zu legen. Sohnemann möchte Husarenkrapfen, Töchterchen Muskatzonen, der Ehemann Nuss-Schoko-Plätzchen und ich esse gern Zimtsterne. Und weil fast jeder nur zu seinen Favoriten greift, sind Plätzchen-Premieren selten von Erfolg gekrönt – sei es, weil das Rezept tatsächlich nicht schmeckt (siehe hier) oder schlicht den Aufwand nicht wert ist. In den erlauchten Kreis der Keks-Klassiker dürften jedoch die Erdnuss-Honig-Taler aufsteigen, deren Grundidee ich von der Oetker-Webseite habe. Das Ausstechen verschiedener Formen, das Zusammenkleben, Bestreichen und Verzieren war mir allerdings zuviel Arbeit – ich habe das Rollenkeks-System angewendet. Die Familie war sich einig: Die Dinger schmecken gut, “Peanutbutter-Cookie meets Christmas”.

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Schnelles Backen: Stollen-Konfekt mit Cranberries

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Kategorie : Backen

StollenkonfektDer kleine Stollenhunger zwischendurch lässt sich mit Selbstgebackenem nur schwer bekämpfen. Schließlich soll ein Stollen nach dem Backen gut gebuttert, gezuckert und verpackt noch einige Wochen liegen. Auch meine Stollen, erstmals nach Bäcker Süpkes Grundrezept zubereitet, sind demzufolge tabu für die Kaffeepause am Nachmittag. Als Notlösung habe ich gestern nach einem Rezept von der Brigitte-Webseite leckeres, gar nicht trockenes Stollenkonfekt aus Quarkteig gebacken. Statt Rosinen kamen bei mir getrocknete Cranberries in den Teig – erstens liebe ich Cranberries, zweitens verschickt gerade eine Werbeagentur im Auftrag von Ocean Spray Cranberry-Probierpakete an Blogger (noch jemand da draußen, der’s gekriegt hat?). Nette Geste, grins, aber mich muss nun wirklich niemand mehr vom Wohlgeschmack von Cranberries überzeugen, siehe hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier… . Weiter lesen

Pleiten, Pech & Pannen: Roastbeef (NT)

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Kategorie : Sonstige Rezepte

rsandwich.jpgRosa gebratenes Roastbeef, knusperbraune Bratkartoffeln, Remouladensoße, Feldsalat: Nachdem wir jahrelang zu Heiligabend eine Art Buffet aus erlesenen kalten Fingerfood-Köstlichkeiten genossen hatten, sollte es diesmal etwas Warmes geben. In bewährter Manier wurden die Aufgaben verteilt: Meine Schwester kümmerte sich um Salat und Sauce, meine Mutter um Bratkartoffeln und Dessert und ich übernahm den Fleischpart. “Große Braten” sind ja nicht wirklich meine Spezialität (siehe hier), aber mit einem wirklich guten Stück Roastbeef und der Niedrigtemperatur-Methode sollte ja wohl nix schiefgehen. Ha, von wegen!

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Nachlese: Weihnachtsmenü 2007 in Bildern

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Kategorie : Menüs

w2007_kl.jpgNach zwei “schweinischen” Jahren (nur was das Weihnachtsmenü anging!) stand bei uns in diesem Jahr wieder Pute auf dem Tisch – ein stattlicher Vogel von sieben Kilo, gefüllt mit einer würzigen Masse aus Laugenbrezeln, Petersilie, Speck und Zwiebeln. Sehr lecker – aber zum eigentlichen Highlight des Menüs erkläre ich das Dessert. Okay, das tue ich als bekennender Süßschnabel fast immer… Das Mascarponeparfait ist zwar ein untypischer Vertreter seiner Art, weil dafür kein Eigelb cremig geschlagen wird. Dennoch hat es eine perfekte Konsistenz und schmilzt superzart-vanillig auf der würzigen Glühweinsauce.

  • Petersilienwurzelcremesuppe mit Lachsrose (Rezept folgt unten)
  • Pute mit Semmelknödelfüllung, Rosenkohl, Feldsalat mit Nüssen
  • Mascarponeparfait mit Glühweinbirnen (Rezept folgt unten)

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Nachgebacken: Zimtsterne (Demel)

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Kategorie : Backen

zimstern_kl.jpgMacht der Gewohnheit, mangelnde Experimentierlust? Keinesfalls. Dass bei uns über Jahre hinweg dieselben Plätzchensorten auf dem bunten Teller liegen, ist ein Ausdruck von “Warum bewährtes ändern?” Die Walnuss-Scheiben, Husarenkrapfen, Muskatzonen, Cream Cheese Cookies sind bei der ganzen Familie beliebt und das ist eine Seltenheit! Neue Rezepte werden zwar ausprobiert, haben es aber erfahrungsgemäß schwer, in den Kreis der illustren Klassiker aufgenommen zu werden – das scheint aber auch bei Petra von Chili & Ciabatta so zu sein! Einer ihrer Klassiker könnte jetzt jedoch auch zu unserem werden – die Zimtsterne. An denen bin ich schon häufiger verzweifelt: Der Teig brach, die Eiweissglasur lief, die Sternzacken knickten, die gebackenen Plätzchen staubten oder klebten wahlweise. Weil meine Freundin Isabell bei unserer jüngsten “Wir brechen den Backbleck-Rekord pro Abend”-Aktion aber gerne Zimtsterne backen wollte, habe ich mich wieder auf die Suche nach einem Rezept begeben. Bei dem von Petra vorgestellten bin ich hängen geblieben und was soll ich sagen: Diese Zimtsterne sind grandios!

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Kulinarischer Adventskalender: Brownie-Mix im Glas

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Kategorie : Sonstige Rezepte

kulinkalender07.JPGWelch Ehre :-) Mein Beitrag ist “Türchen eins” im diesjährigen kulinarischen Adventskalender, den Zorra im Kochtopf startet. Als ich mir die lange Liste der Rezepte durchsah, die 2005 und 2006 bereits vorgestellt wurden, verfiel ich jedoch erst ins Grübeln: Hmmh, was hatten wir denn noch nicht?

Auftritt Brownie-Mix im Glas: Diese selbstgemachte Backmischung für amerikanische Schokoschnitten ist seit Jahren meine “Allzweckwaffe” als kleines kulinarisches Geschenk zu Weihnachten. Die Kosten sind gering, der Aufwand ebenso und das Resultat sieht nett aus: Ein Einliter-Einmachglas (wer hat die nicht noch dutzendweise im Keller stehen?) mit säuberlich geschichteten Backzutaten, daran eine hübsch gestaltete Backanleitung. Dem/der Beschenkten sollte man nur mitgeben, dass der Mix innerhalb von vier Wochen verbraucht werden sollte, damit die Nüsse nicht ranzig werden. Und unbedingt dazu sagen, dass amerikanische Brownies wirklich so zähneschädigend süß und kompakt sind! Sie halten sich sehr gut einige Tage und schmecken am besten “a la mode”, mit einem Klecks Vanilleeis.

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Pleiten, Pech & Pannen (mehrheitlich): Mint Snowballs

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Kategorie : Backen

mintsnow_kl.jpgWenn ich etwas will möchte, kann ich hartnäckig sein. Und ich will möchte endlich einmal ein gelungenes Rezept mit Minze – ein Aroma, dass ich in After Eight und diversen Likören wirklich köstlich finde, das in meiner Küche bisher aber nur für Pleiten, Pech und Pannen sorgte. Mit Schaudern Frösteln erinnere ich mich noch an die hochgradig überdosierten After-Eight-Rollen, die letztlich als Pferdefutter dienten, oder das medizinisch schmeckende Schoko-Minz-Eis. Versuch Nummer 3: Mint Snowballs, ein Rezept von CD Kitchen. Die mit Kokosraspeln garnierten weißen Taler schienen mir eine gute Ergänzung des nuss- und schokolastigen Plätzchentellers zu sein – naja, zumindest optisch sind sie es auch. Was den Geschmack angeht: Ich finde ihn ganz lecker (wenn auch Welten entfernt von After Eight), meine Familie sagt unisono “bäh”! The quest for the best mint recipe – to be continued…

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Thanksgiving: Putenbrust mit Ahornsirup-Kruste (NT)

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Kategorie : Kochen

mapturkey_kl.jpgImmer am vierten Donnerstag im November feiern die US-Amerikaner Thanksgiving – das traditionelle Erntedankfest, das in der “Feiertagsordnung” einen noch höheren Rang einnimmt als Weihnachten. Traditionell kommt dabei eine ganze, gefüllte Pute auf den Festtags-Tisch. Brutzelt also heute so ein Vogel im Frankemöllschen Backofen? No way :-) So weit geht meine Amerika-Begeisterung nicht, dass ich an einem ganz normalen Wochentag für vier Personen einen derartigen Aufwand treibe. Den großen Puten-Festbraten hebe ich mir zu Weihnachten auf und Erntedank haben wir kurzerhand vorverlegt, weil ich für das neue Thanksgiving-Kochbuch eine Menge Gerichte gekocht und fotografiert habe. Highlight dabei: Die nach der Niedertemperatur-Methode gegarte Putenbrust mit Ahornsirup-Kruste, wunderbar saftig, würzig und mengenmäßig auch etwas für die Kleinfamilie.

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Garten-Koch-Event: Würziger Cranberry-Likör

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Kategorie : Sonstige Rezepte

cralik_kl.jpgEin Kochevent zum Thema Cranberry? Ich glaube, vor fünf Jahren hätte man das noch nicht veranstalten können. Denn die erste Frage wäre vermutlich gewesen: “Krahnbeere? Kenn ich nicht…” Und die zweite: “Wo gibt’s die denn zu kaufen?” Inzwischen sogar beim örtlichen Rewe-Händler, wie ich erfreut bemerkt habe. Noch vor zwei Jahren musste ich dagegen zur Metro nach Essen (freundliche 60 km Anfahrt), um mir mein herbstliches Quantum Cranberries zu besorgen und im Tiefkühler zu lagern. Peu a peu wurde der Vorrat dann abgebaut – bevorzugt in us-amerikanischen Backwaren wie Cranberry-Pear-Pie oder Harvest Muffins. Toll schmeckt auch Hühnchen mit Cranberry-Senf-Sauce, eigentlich ein Enten-Rezept, aber Ente mag ich nicht… Mein Favorit (und damit Beitrag für den Gärtnerblog) ist dieser herb-süße, winterwürzige Likör. Er macht sich – in eine schöne Flasche abgefüllt – wunderbar als Geschenk. Wer ihn jetzt noch ansetzt, hat ihn zu Weihnachten genussreif!

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Rezepterbe: Flour Tortillas

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Kategorie : Fundstücke, Persönliches, Sonstige Rezepte

karte1_kl.jpgDie Kaltmamsell von der Vorspeisenplatte präsentierte jüngst das Rezepterbe ihrer spanischen Oma, einen schon arg mitgenommenen, handgeschriebenen Zettel mit dem Rezept für Pollo en pepitoria. Abgesehen vom Rezept faszinierte die Kaltmamsell vor allem die unverkennbar spanische Schrift: “Ob es darüber wohl schon Untersuchungen gibt? Nationale Merkmale von Handschriften?” Die erste Frage kann ich auch nicht beantworten, aber als Beleg für die zweite These habe ich eine Rezeptkarte meiner US-amerikanischen Gastmutter. Ist das eine typisch amerikanische Handschrift oder nicht?

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