Knapp daneben ist auch vorbei: “Kulinarische Reise durch das Rheinland” lautet das Thema, das Chef, der Metzger hat gesagt für das aktuelle Food-Blog-Event ausgesucht hat. Hmm, das Rheinland ist zwar nur 20 km von hier entfernt, aber das Gericht, das es am Sonntag bei uns gab, hat keine rheinischen Einflüsse, sondern ist pur westfälisch. Gekochtes Rindfleisch mit heller Zwiebelsauce bildet tradionell den zweiten Gang des “Hochzeitsessens”, das in gutbürgerlichen Gaststätten serviert wird. Zum Auftakt gibt es die Rinderbrühe mit Einlage, es folgen Schmorbraten mit Sauce und Kartoffeln, den Abschluß bilden Herrencreme und/oder Welfencreme. Für einen normalen Sonntag ist das natürlich ganz schön viel Aufwand – ich habe also das Fleisch im Slowcooker schmurgeln lassen, bin mit meinem Mann wandern gegangen und habe abends nur noch die Sauce zubereitet. Wird das Rindfleisch als Vorspeise serviert, gibt es als Beilagen nur Silberzwiebeln und Gewürzgurken. Ich habe noch einige Salzkartoffeln dazu gekocht und einen Gurkensalat zubereitet – ich glaube, den Rheinländern vom anderen Ufer hätte das auch geschmeckt
========== REZKONV-Rezept – RezkonvSuite v1.4
Titel: Rindfleisch mit Zwiebelsauce, westfälische Art
Kategorien: Crockpot, Vorspeise
Menge: 8 Portionen
1 1/2 kg Rindfleisch, z.B. hohe Rippe, Brust oder
– Vorderkeule)
2 Ltr. Wasser
Salz, Pfefferkörner
1 Lorbeerblatt
1 Bund Suppengemüse (Porree, Petersilie, 1 Möhre,
– Sellerie)
1 Zwiebel, halbiert, Schnittflächen in der Pfanne
– braun geröstet
===================== FÜR DIE ZWIEBELSAUCE =====================
500 Gramm Zwiebeln
80 Gramm Butter oder abgeschöpftes Fett der Brühe
2 Essl. Mehl
1-2 Teel. Senf
1-2 Essl. Essig, weiß
1 Prise Zucker
Salz, Pfeffer
1 Eigelb, nach Belieben
============================ QUELLE ============================
– Erfasst *RK* 21.03.2011 von
– Gabriele Frankemölle
Das Suppengemüse klein hacken und in den Keramikeinsatz des
Slowcookers legen, obenauf das Fleisch geben. Wasser angießen,
Zwiebel, Lorbeerblatt und Pfefferkörner einlegen und mit Salz (1 – 2
TL) würzen.
Eine Stunde auf HIGH ankochen, dann etwa zehn bis 11 Stunden auf LOW
fertig garen, das Fleisch muss sehr weich sein.
Für die Zwiebelsauce die fein gehackten Zwiebeln in einem Topf im
Fett fünf bis zehn Minuten glasig andünsten, sie sollen nicht braun
werden. Das Mehl hinzufügen und anschwitzen. Mit ca. 1/2 Liter der
Fleischbrühe auffüllen. Mit Salz, Senf, Essig und Zucker abschmecken,
einige Minuten köcheln lassen. Wer mag, kann zur Verfeinerung mit
einem Eigelb legieren.
Die Soße heiß zum in dünne Scheiben geschnittene Fleisch servieren.
Dazu gehören traditionell Gewürzgurken und Silberzwiebeln.
Tipp: Restlichen Fond erkalten lassen, durchseihen und portionsweise
einfrieren – oder als Rindfleischsuppe zubereiten.
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Die Wanderer-Weisheit “Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung” gilt in abgewandelter Forum auch für’s Grillen. Jedes Wetter ist Grillwetter – sofern man einen passenden Standplatz für das Gerät hat und einen wind- und wetterfesten Grillmaster. Nachdem beides an unserem
So’n “ordentliches Stück Fleisch” kommt bei und eher selten auf den Tisch. Der Aufwand des Schmurgelns, Beobachtens und Begießens eines Bratens ist einfach zu groß, wenn nur zwei Personen mitessen und sich die beiden restlichen Familienmitglieder auf ihren Semi-Vegetarismus zurückziehen. Semi deshalb, weil zwar Rinder- und Schweinebraten verschmäht werden, nicht aber Salami auf der Pizza oder die Rinderhackscheibe auf dem Hamburger. Sei’s drum: Bei dem eklig-verregneten Wetter der vergangenen Tage war mir nach einem deftigen Stück Fleisch. Beim
Das
Mit
Anbraten – ja oder nein? Da scheint die Crocky-Community ausgesprochen uneins zu sein. Und auch ich habe mein abschließendes Urteil noch nicht gebildet. Manche Gerichte wie 

